Windows 8
Aktuelle Infos über Windows 8 für den beschäftigten IT-Manager. Erfahren Sie in 5 Minuten, was heute bereits über Windows 8 bekannt ist. Die meisten Infos haben wir aus dem offiziellen Blog “Building Windows 8″ von Steven Sinofsky für Sie zusammengefasst.
- Preis für Windows 8: Der Windows 8 Preis soll sich nicht wesentlich von den aktuellen Windows 7 bzw. Windows Server 2008 Editionen unterscheiden.
- Mobile Broadband/Wi-Fi: Vereinfachung und mehr Kontrollmöglichkeiten beim drahtlosen Internet-Zugriff.
- Neues Filesystem ReFS: Zunächst im Windows 8 Server Betriebssystem (nicht im Windows 8 Desktop OS) wird eine neues Filesystem eingeführt. ReFS steht für Resilient File System. Die wichtigsten Entwurfsziele sind: Kompatibilität zu NTFS ohne Übernahme relativ unnützer Funktionen, automatische Fehlerprüfung und Fehlerkorrektur, hohe Skalierbarkeit, Filesystem permanent online (mounted), volle Elastizität in Verbindung mit StorageSpaces. Features, die nicht mehr aus NTFS übernommen werden sind Named Streams, Object IDs, Short Names, Kompression, File Level Encryption (EFS), User Data Transactions, Sparse, Hard-Links, Extended Attributes und Quotas. Deduplication und Second-Level Cache werden nicht implementiert, können aber über Drittanbieter zur Verfügung gestellt werden.
- Storage Spaces: Speichervirtualisierung. Nach meinem Dafürhalten das bisher beste, neue Feature. Mit Storage Spaces können beliebig skalierbare, fehlertolerante und effiziente Speicher-Pools gebildet werden. Verwendet werden können alle windows-kompatiblen Speichermedien (USB-Festplatten, SATA und SAS). Die Einrichtung ist nahezu trivial. Pools definieren, Festplatten anschließen und Daten in die Pools kopieren. Der Pool kann größer als die physikalische Kapazität sein. Nach Bedarf können bei Erreichen der physikalischen Kapazitätsgrenze neue Festplatten angeschlossen und dem Pool zugeordnet werden. Ebenso einfach lassen sich einzelne Platten entfernen oder austauschen. Die Synchronisation erfolgt dabei automatisch im Hintergrund. Je nach Konfiguration werden Daten auf bis zu drei verschiedenen Speichermedien gespiegelt.
- Reset und Refresh: Beim Reset werden alle Daten, Applikationen und Konfigurationseinstellungen verworfen und Windows neu installiert. Das entspricht dem “Zurücksetzen auf Werkseinstellen” bei beispielsweise Routern oder Mobiltelefonen. Beim Refresh wird ebenfalls Windows neu installiert, jedoch werden viele Einstellungen, Daten und Metro-Style-Apps (nicht die traditionellen Desktop-Anwendungen) gesichert und nach der Windows-Installation wieder hergestellt.
- Picture Password: Die Anmeldung kann statt mit textbasierten Passwörtern über “Gestures” auf Bildern erfolgen. Gestures können “Taps” (Mausklicks) Linien oder Kreise sein. Vor allem auf Touchscreen Devices ist das wesentlich komfortabler als die Eingabe von traditionellen Passwörtern.
- Windows Live ID: Optional kann man sich mit seiner Windows Live ID anmelden. Dadurch können persönliche Einstellungen und Daten auf speziellen Servern von Microsoft (heute sagt man gerne “in der Cloud”) gespeichert werden. Bei der nächsten Anmeldung, zum Beispiel auf einem Notebook oder einem Tablet, werden diese Einstellungen benutzt, um die gewohnte, individuell konfigurierte Umgebung wieder herzustellen.
- Passwortverwaltung: Ebenfalls über die Windows Live ID können Passwörter in der Cloud gespeichert werden. Die jeweiligen Passwörter müssen dann nicht mehr in die korrespondierenden Applikationen eingegeben werden. Das erledigt Windows über die Windows ID.
- Windows Store: Ähnlich dem Apple App Store oder den Android Stores wird es auch einen Windows Store geben. Das Partnermodell wird durchgehend positiv bewertet.
- Verbesserte Festplattenunterstützung: In Windows 8 werden nativ Festplatten größer als 2,2 Terabyte unterstützt.
- Vereinfachte Installation: Zum Beispiel eine einzige Upgrade-Routine, die zunächst untersucht, ob der PC, Programme und Geräte unter Win8 funktionieren, anschließen alle weiterhin benötigten Daten (Dateien, Einstellungen, Treiber etc.) ermittelt und dann das neue OS installiert. An einigen Stellen werden Sie wie gewohnt gefragt, beispielsweise ob/welche Einstellungen Sie behalten möchten.
- Weniger Neustarts nach automatischen Windows Updates.
- Höhere Energieeffizienz und längere Batterielaufzeit.
- Stark verbesserter Task Manager: Der neue Task Manager enthält viele neue Möglichkeiten, die bei der Suche nach Problemen und bei der System-Optimierung hilfreich sind. Eine Neuerung, die zur Abwechslung für das Rechenzentrum und den Power-User und nicht für den allgemeinen Endbenutzer/Tablet-Benutzer eingeführt wurde.
- Monitor-Flexibilität: Optimiert für Bildschirme unterschiedlichster Größe und Formate wie Hochformat oder Querformat.
- Verbesserte Suchfunktionen
- Speicherbedarf: Windows 8 benötigt weniger RAM. Der Minimum-RAM bleibt bei 1 GB. Win8 Soll gegenüber Win7 jedoch mehr RAM für Applikationen übrig lassen.
- UEFI Secure Boot: Erhöhte Sicherheit durch Nutzung des UEFI secure boot protocol.
- Verbesserte Boot-Eigenschaften und Optionen wie System-Repair, System-Restore, Image-Recovery, Dual-Booting, schnellerer Boot-Vorgang und mehr.
- Höherer Schutz vor Schad-Software (Malware). Secure by Design, neue Mitigations, verbesserter Windows Defender und Application Reputation im IE9 Smart Screen.
- IE10 Metro Style oder als Desktop App mit nativem HTML5 und vollständiger JavaScript Unterstützung. Beiden Versionen basieren auf derselben Engine.
- Win8 halbiert die Boot-Zeit (Cold-Boot) gegenüber Win7.
- Hyper-V wird Bestandteil von Windows 8.
- Native Unterstütung von ISO and VHD Dateien im Explorer.
- Wesentlich verbesserte und erweiterte Benutzerführung und Möglichkeiten im Windows Explorer.
- USB 3.0 Support
- Metro Shell/Metro Style: Standard-Startbildschirm ist die Metro-Shell (Kachel-Darstellung), bekannt von Windows 7 Mobile.










“In Windows 8 werden nativ Festplatten größer als 2,2 GByte unterstützt.”
Festplatten grösser als 2.2 GB werden schon recht lange unterstützt.;-)
Vermutlich sollte das TByte heissen.
Danke für den Hinweis. Sie haben natürlich Recht. Ist verbessert.