Microsoft Office Product Key Card (PKC) vs. Open Volumenlizenz

Viele Kunden fragen uns, warum sie eigentlich die wesentlich teureren Microsoft Open Volumenlizenzen oder die Office 365 Abos kaufen sollen, wenn die Product Key Card Versionen doch viel günstiger sind. Man erwartet bei einer Volumenlizenz, wie der Name schon andeutet, einen Mengenrabatt und Preisvorteile. Dem ist aber nicht so, oder doch? Es kommt auf die Sichtweise an, könnte man meinen, wenn man sich dem Heer von gut meinenden Microsoft-Beratern und geschulten Vertriebspartnern aussetzt. Mindestens ein Gefühl der Unsicherheit bleibt jedoch nach den meisten Verkaufsgesprächen bestehen. Dabei ist alles gar nicht so schwierig.

Die Office Versionen aus den Volumenlizenzprogrammen und die Office 365 Abonnements unterscheiden sich von den PKC-Versionen funktionell, preislich und lizenzrechtlich. Bei ihrer Entscheidung können Sie nicht einfach einen Feature-Vergleich anstellen, sondern müssen ebenfalls die Handhabung bei Installation, Update und lizenzrechtliche Aspekte berücksichtigen. Aber alles der Reihe nach. Schauen wir zunächst auf die Preise:

Bezeichnung
Microsoft Office 2016 Home and Business; Deutsch; PKC; Promo
SKU: T5D-02392
Microsoft Office 2016 Professional; ESD
SKU: 269-16805
Microsoft Office 2016 Standard; Neulizenz; Open-NL
SKU: 021-10554

Ja, ich habe mir auch schon die Augen gerieben und nochmals auf den Bildschirm geschaut. Es ist aber wirklich so. Zwischen der PKC Version Office Home & Business und der Office Standard und Office Professional liegen monetäre Welten. Ich hatte Ihnen eingangs versprochen, dass doch alles so einfach sei und ich bleibe dabei. Einfach die billigste Version kaufen ist tatsächlich für viele Office-Anwender genau die richtige Wahl – für viele aber nicht für alle.

Reicht mir die günstige Office 2016 Home & Business PKC?

Wenn Sie Office für eine kleine Organisation benötigen, sagen wir für 5 Arbeitsplätze, dann sollten Sie im allgemeinen mit den PKC-Versionen gut zurecht kommen. Vergleichen Sie die enthaltenen Office-Komponenten, denken Sie über das Zweitnutzungsrecht nach und wenn ein Terminal-Server für Sie kein Thema ist, dann schnell bei den Office PKC zuschlagen. Bei uns natürlich.

Noch einfacher ist die Entscheidung, wenn Sie Office für eine große Organisation anschaffen, sagen wir mit 1.000 Office Arbeitsplätzen oder mehr. Vergessen Sie PKCs, die sind in großen Umgebungen schlicht und ergreifend nicht handhabbar. Sie kommen um Volumenlizenzen nicht herum.

Ertappt. Ich habe etwas geschummelt. Die Entscheidung für oder gegen PKC ist in diesen Fällen tatsächlich trivial, nicht jedoch die Wahl des besten Volumenlizenzprogramms. Open, Open Value, Open Value Subscription, Companywide, Select Plus, EA sind einige Optionen. Hinzu kommen die Office 365 Cloud Angebote. Sie reiben sich schon wieder die Augen? Warum man alle diese Lizenzarten braucht und warum es nicht einfach eine einzige Volumenlizenz gibt? Diese Frage müssen Sie an Microsoft richten. Wir haben uns die vielen Volumenlizenzen jedenfalls nicht ausgedacht, helfen jedoch gerne, den Weg durch das Labyrinth zu finden. Nicht hier an dieser Stelle, das würde den Rahmen dieses kleinen Beitrags sprengen, dafür gerne am Telefon oder persönlich bei Ihnen im Haus. Einen ersten Einblick in die Lizenzierungsmöglichkeiten bei Microsoft finden Sie auf unserer Seite zur Microsoft Lizenzierung.

OK, etwas abgeschweift. Zurück zum Thema…

Zweitnutzungsrecht

Zitat aus den Produktnutzungsrechten (PUR – Product Use Rights) für Desktop-Anwendungen von Microsoft: „2. Wenn der Kunde die Software nicht als Konzernprodukt oder auf unternehmensweiter Basis lizenziert, ist er außerdem berechtigt, die Software auf einem einzelnen tragbaren Gerät zur Nutzung durch den Hauptnutzer des Lizenzierten Geräts zu installieren“

Sie fragen sich wann ein Gerät tragbar ist? Ich will jetzt nicht angeben aber ich trage problemlos meine alten Röhrenfernseher in den zweiten Stock. Vielleicht liegt die Beurteilung der „Tragbarkeit“ im Ermessen des jeweiligen Prüfers. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn sie von einer schmächtigen Person ausgehen und sich auf Notebooks, Tablets und noch kleinere Geräte beschränken. Nehmen Sie sich selbst als Hauptbenutzer des „tragbaren Gerätes“ und nicht die Schwiegermutter oder den Arbeitskollegen. Dann müssen Sie auch keine schmächtigen Prüfer fürchten.

Das Zweitnutzungsrecht gilt nicht bei den Office PKC-Versionen. Ich reite hier ziemlich auf den Preisunterschieden herum, und die relativieren sich gewaltig, wenn man das Zweitnutzungsrecht benötigt! Beim Preisvergleich der Office Professional respektive Office Pro Plus verändert sich sogar das Vorzeichen, ja nach aktuellem Tagespreis. Was günstig scheint ist plötzlich teuer. Zwei Office Pro PKCs waren schon teurer als ein Office Pro Plus Open-NL. Gerade (im Mai 2016) sind sie wieder etwas günstiger bzw. fast gleich auf.

Bezeichnung
Microsoft Office 2016 Home and Business; Deutsch; PKC; Promo
SKU: T5D-02392
Microsoft Office 2016 Standard; Neulizenz; Open-NL
SKU: 021-10554

Nutzung über Terminal Server

Wenn Sie Office 2016 über Terminal Server bereitstellen möchten, haben Sie bereits die Aus-Karte gezogen. Bei den Office 2016 PKC Versionen ist das verboten. Ihnen bleiben nur noch Volumenlizenzen oder ein passender Office 365 Plan. Wenn Sie heute für eine kleine Umgebung die Einführung von Terminal Diensten planen, sollten Sie diese Mehrkosten bei der Entscheidung berücksichtigen.

Produktaktivierung

Eines der wichtigsten Kriterien ist die Produktaktivierung. Bei kleineren Organisationen mit einigen wenigen PCs wird Office üblicherweise separat auf jedem PC von einem Datenträger oder über das Netzwerk installiert. Bei PKC-Versionen muss jede Installation einzeln aktiviert werden. Dreimal geht das über das Internet und dann nur noch telefonisch. Mit wachsender Zahl von PCs wird diese Art zu installieren umständlich und teuer.

Bei Open Lizenzen muss zwar auch jede Installation aktiviert werden, dies kann aber über Dienste wie dem KMS (Key Management Service) automatisiert werden. Für viele Organisationen ist das der einzige Grund, warum sie sich für die teureren Open-Lizenzen entscheiden. Übrigens für alle Schlauberger. Es gibt hier keinen legalen Work-Around! PKC heißt Einzelaktivierung von jeder Installation. Siehe dazu auch den nächsten Punkt über das Re-Imaging Recht.

Re-Imaging Recht

Zitat aus dem Dokument Microsoft Re-Imaging Recht im Volumenlizenzvertrag:
Re-imaging bedeutet das Anfertigen und Verteilen eines Images unter Verwendung von Volumen-lizenzmedien. Das Ziel ist es, das Abbild einer Standardkonfiguration zu erstellen, um es dann unternehmensweit einsetzen zu können. In den Volumenlizenzverträgen ist dieses Re-Imaging Recht enthalten. Bitte überprüfen Sie, ob dieses Recht in Ihrem Microsoft Lizenzvertrag ausdrücklich vermerkt ist, damit es für Sie Gültigkeit hat.

Gleich vorweg auch hier der Hinweis an alle schwäbischen „Cleverle“, zu denen ich übrigens auch gehöre. Es gibt keinen legalen Work-Around! Se dürfeds einfach ned mache! Es gab einmal in den guten alten Zeiten die legale Möglichkeit einen Volumenlizenz-Datenträger plus Reimaging auch bei OEMs zu verwenden. Ja, es war einmal und früher war alles viel besser. Aber heute geht es eben nicht mehr.

Vielleicht haben Sie sich gewundert, warum Microsoft nun so viele Office-Editionen anbietet, die sich teilweise, vom Namen abgesehen, kaum unterscheiden? Und warum werden die dann noch auf verschiedene Lizenzprogramme und Vertriebswege exklusiv verteilt? Ich denke Sie ahnen jetzt die Antwort. Mit Volumenlizenz-Keys für die Produkte Office 2016 Standard oder Professional Plus lassen sich so natürlich – nun auch rechtlich abgesichert – keine Office Home & Business oder Professional installieren. Die Programme sind verschieden, und zwar nicht nur dem Namen nach, sondern auch tatsächlich durch die Zusammenstellung der Programmteile. Microsoft hat aus dem gerichtlichen OEM-Debakel anscheinend gelernt.

Downgrade-Recht

Sie sind noch dabei? Die Chancen steigen, dass Sie mit den günstigen PKCs davon kommen. Vielleicht nehmen Sie dabei größere Unannehmlichkeiten auf sich, wie umständliche Installation und Wartung oder aufwändige Verwaltung von vielen PKCs. Wenn Sie auch die Downgrade-Recht-Hürde nehmen, dann sieht es wirklich gut für Sie aus. Wir drücken die Daumen.

Wenn Sie sich jetzt fragen, warum sie ihre Software downgraden und eine alte Version einsetzen sollten, dann brauchen Sie vermutlich auch kein Downgrade-Recht. In größeren Organisationen können jedoch nicht immer alle Programmversionen synchron gehalten werden. Gründe sind Hardware-Restriktionen oder ganz banal, Käufe zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Mit Office-Lizenzen aus Volumenlizenzprogrammen wie Select oder Open erhalten Sie ein Downgrade-Recht, bei PKC hingegen nicht.

Angenommen Sie haben noch Office 2010 im Einsatz, möchten aber innerhalb von 6 Monaten auf Office 2016 wechseln. Sie könnten nun versuchen, für alle neuen PCs irgendwo alte Office am Markt zu erwerben (ich meinte natürlich nicht irgendwo sondern selbstverständlich bei uns). In 6 Monaten müssten Sie die kürzlich erworbenen Office entsorgen und neu kaufen. Haben Sie jedoch Office 2016 mit Downgrade-Recht entfällt der Neukauf in 6 Monaten und auf Grund des Downgrade-Rechts können Sie bis dahin die 2010-er Versionen installieren und verwenden.

Weitere Software Assurance Rechte

Durch die Möglichkeit zusätzlich eine 2 jährige Software Assurance für die Office Volumenlizenzen zu erwerben, erhalten Sie zahlreiche weiter Vorteile: unter anderem das Upgraderecht auf neue Produktversionen oder das Home Use Right, um Office zur privaten Nutzung für Mitarbeiter anzubieten.

Office PKC Hauptgewinn?

Sind haben es fast geschafft. Prüfen Sie nochmals die Liste mit den enthaltenen Office Produkten. Passt es immer noch? Wie wichtig ist Ihnen das Zweitnutzungsrecht? Wirklich egal? Sonst auch auf kein K.O.-Kriterium gestoßen? Dann gratulieren wir! Sie können Geld sparen und Office als PKC statt als Open Volumenlizenz kaufen. Natürlich bei Ihrem Spezialisten und zur Zeit noch, solange der Vorrat reicht, zu absoluten Spitzenpreisen!

Bezeichnung
Microsoft Office 2016 Home and Business; Deutsch; PKC; Promo
SKU: T5D-02392

Und wenn Sie zu denen gehören, die Volumenlizenzen brauchen, dann seien Sie nicht traurig. Das Zweitnutzungsrecht entschädigt sie in vielen Fällen auch finanziell. Man bekommt ja fast zwei Office zum hohen Preis von einem Office.

Und was ist mit Office 365?

Die Office 365 Dienste von Microsoft haben wir zwar öfters erwähnt, lassen sich hier aber nicht richtig einordnen. Ist auch nicht genau das Thema. Vielleicht schreiben wir dazu bei Gelegenheit einen separaten Beitrag. Dennoch ein paar Worte zu Office 365

Office 365 steht ausschließlich als Subscription zur Verfügung: Das heißt die Software wird für die Laufzeit „gemietet“ und das Nutzungsrecht erlischt mit dem Ende der Subscription. Viele kleinere Unternehmen kaufen eine Office Version und nutzen diese über mehrere Jahre hinweg, Office 365 wird dagegen sehr attraktiv für Unternehmen, die zusätzliche Office 365 Dienste, wie beispielsweise E-Mail Versand oder teilbaren Onlinespeicher, benötigen. Für Großunternehmen ist es zudem interessant wegen der Flexibilität (kurzfristige Lizenzen sind als Subscription vorteilhaft) und durch die Einbindung von Office 365 in den Volumenlizenzprogrammen erhalten Sie zusätzliche Dienste, die bei den herkömmlichen Office Versionen die kostenpflichtige Software Assurance benötigen.

Es gibt den mit den herkömmlichen Office Editionen vergleichbaren (und inhaltsgleichen) Office 365 Professional Plus Plan. Dieser bietet die Installation auf bis 5 beliebigen Geräten für den lizenzierten Nutzer und weitere Online-Werkzeuge für die Zusammenarbeit, Compliance und Business Intelligence (beispielsweise SharePoint Online und Onlinespeicher).

Bezeichnung
Office 365 ProPlus; Abonnement-Lizenz für ein Jahr; Open-NL
SKU: Q7Y-00003

Installationsrecht auf beliebigen PCs

Ein Leser hat unten einen wichtigen Kommentar abgegeben. Tatsächlich muss ich noch auf den Wunsch von Microsoft eingehen, die PKCs nur mit neuen PCs zu verkaufen. Ich interpretiere das als „Wunsch“, da Microsoft lange Zeit die Verkaufsprospekte und Informationen entsprechend aufgebaut hat. Wünsche gehen jedoch nicht immer in Erfüllung. Beispielsweise ging der langjährige Wunsch, den Vertrieb von OEM-Versionen an den Verkauf von PCs zu koppeln, nicht in Erfüllung. Siehe dazu BGH, Urteil v. 06.07.2000, Az. I ZR 244/97, CuR 2000, 651 (OEM-Urteil). Googeln sie mal. Ist interessant.

Das Urteil ist aus dem Jahr 2000, wirkt jedoch bis heute auf die gesamte Branche. Vielleicht hat es dazu beigetragen, dass Microsoft folgende Meldung veröffentlicht hat (die Unterstreichung stammt von uns):

…The Microsoft Office Division will be refreshing the Office 2010 Product Key Card (PKC) packaging, messaging, sales guidance, and training in October 2011. Starting in October (aligned with your market’s Holiday refresh), the PKC will primarily be messaged as a one-user/one-PC SKU that can be sold and purchased with or without a PC, and used with any PC that meets the Office 2010 system requirements….

Und jetzt?

Es gibt noch ein paar Details und Aspekte, die wir bisher unerwähnt ließen. Die SA (Software-Assurance) wäre so ein Detail. Die gibt es nur für Volumenlizenzen. Dieser Artikel soll keinesfalls ein Beratungsgespräch mit unseren Microsoft-Spezialisten ersetzen. Ich wollte Sie nur für das unbedingt notwendige Gespräch mit unseren Lizenzberatern fit machen. Haben Sie das hier gelesen, können Sie hoffentlich dem Redeschwall und der Flut an Argumenten jeder soliden Microsoft Vertriebsabteilung standhalten, auch unserer. :-)

Kleine Bitte

Ich würde mich freuen, wenn Sie die Kommentarfunktion weiter unten nutzen. Wir lernen ständig von den Ideen, Fragen und Problemen unserer Kunden. Nur wenn wir Feedback bekommen, können wir uns verbessern. Vielen Dank.


Author: Stefan Barth | Veröffentlicht: 01. Dezember 2011 | Aktualisiert: 29. August 2016

Kommentare

1
Klaus Heinzelmann |

Was ich in Ihrer Gegenüberstellung nicht gesehen habe (vielleicht überlesen, dann bitte ich meinen Kommentar als gegenstandslos zu betrachten) ist die Tatsache dass PKC Lizenzen nur zur aktivierung
von Lizenzen die mit neuen Rechnern gekauft wurden genutzt werden dürfen, also nicht zu Installation, freischaltung und Nutzung von Rechnern die mehr als 90 Tage vor dem Lizenzerwerb der PKC gekauft wurden.
Das heisst die Nachrüstung von allen PCs die älter als 90 Tagen sind ist mit PKC Office Versionen überhaupt nicht erlaubt!

Grüße
Klaus Heinzelmann


2
admin |

Guten Tag Herr Heinzelmann,

ausgezeichnet, sehr gut aufgepasst!

Ein bisschen habe ich auf die Thematik im letzten Abschnitt über das Re-Imaging angespielt. Microsoft (und viele andere Hersteller) hätten manche Dinge gerne so, wie sie es sich vorstellen und schreiben und verklausulieren entsprechend die Lizenzbestimmungen oder einfach die Infos, die veröffentlicht werden. Ob aber diese Bindung an den Verkauf neuer PCs in Deutschland überhaupt durchsetzbar ist, steht auf einem anderen Blatt.

Microsoft ist eine liebe und nette Organisation, die sich nach den Wünschen und dem Bedarf der Kunden richtet. Wenn das mit der Bindung an neue PCs bisher etwas schwammig war, sollte es seit 1. Oktober geklärt sein. Ein Blick in die Lizenzbestimmungen gibt definitiv Antwort. Es folgt eine Ankündigung (leider in englisch), die wir von Microsoft erhalten haben (also aus erster Hand):

„The Microsoft Office Division will be refreshing the Office 2010 Product Key Card (PKC) packaging, messaging, sales guidance, and training in October 2011. Starting in October (aligned with your market’s Holiday refresh), the PKC will primarily be messaged as a one-user/one-PC SKU that can be sold and purchased with or without a PC, and used with any PC that meets the Office 2010 system requirements.“

Weiterhin könnte für Sie auch interessant sein:
BGH, Urteil v. 06.07.2000, Az. I ZR 244/97, CuR 2000, 651 (OEM-Urteil)
(einfach „googeln“, wenn Sie zu diesem Urteil Infos brauchen)

Wenn ich nachher ein bisschen Zeit finde, werde ich den Artikel um diese Infos ergänzen.

Danke für Ihren guten Hinweis!


3
aslim |

Hallo , meine Frage wäre. Ich muss auf 18 Rechnern auf denen bereits Office 2003 installiert ist die Office 2010 Home and Business installieren.

Wahrscheinlich muss ich zuerst Office 2003 überall deinstallieren.
Nach der Deinstallation von Office 2003 müsste ich wahrscheinlich dann eine Testversion von der Microsoftseite https://www7.downloadoffice2010.microsoft.com/row/registerkey.aspx?ref=pkc&country_id=DE&culture=de-DE

herrunterladen. Nun meine Frage. Muss ich bei Bestellung von 18 x Office Home and Busines PKC das Packet auch 18 x herrunter laden oder reicht wenn ich es einmal herrunterlade und diese Kopie dann auf den anderen Rechnern installiere und erst dann die restlichen PKC auf den rechnern eingebe ohne nochmal auf die Internetseite zuzugreifen..

Vielen Dank vorab falls sie mir Antworten sollten.

lg aslim


4
Stefan Barth |

Hallo,

wie Sie richtig geschrieben haben ist vor der Installation von Office 2010 die Deinstallation von Office 2003 notwendig.
Das Installationsmedium für die Office 2010 Home and Business Product Key Card(PKC) können Sie über den angegebenen Link herunterladen. Hierbei handelt es sich um ein ISO-Image welches Sie auf eine CD oder DVD brennen können.
Der Download ist nur einmalig notwendig da der Installationsdatenträger nicht keygebunden ist.

Mit freundlichen Grüßen aus Sindelfingen

Stefan Barth


5
Chris |

Um Office 2010 zu installieren muss Office 2003 nicht deinstalliert werden. Bzw. das gilt NUR für Outlook. Alle anderen Office-Programme lassen sich problemlos in verschiedenen Versionen nebeneinander betreiben. Jedenfalls ist mir noch nie ein Problem bewusst worden. Aufgrund teilweiser unterschiedlicher Anzeige und Verhalten bei Word 2003 vs. Word 2010 ist das in manchen Branchen (z.B. Übersetzer in Zusammenspiel mit verschiedenen Trados Versionen) notwendig.


6
admin |

Hallo Chris,

danke für Deinen Hinweis. Im Netz liest man immer mal wieder von Problemen bei Parallelinstallationen. Aber wenn es bei Dir und anderen funktioniert, warum nicht?

Eine todsichere Lösung wäre die Virtualisierung mit einem Tool wie VMware Workstation.

Gruß
Stefan


7
Henry Joerin |

Danke für die interessanten Ausführungen zu den Office-Versionen.
Trotzdem bleibt ein kleine Unsicherheit vor dem Bestellvorgang.
Ausgangslage: Installation von Office 2010 auf 4 PC’s im Heimnetzwerk
1x XP, 1x Win7, 2x Win8
(Demnächst dürfte die XP-Maschine ersetzt werden, folglich wird da eine weitere Installation anstehen)

Welches ist die optimle Lösung? Microsoft Office 2010 Professional PKC (Promo)

Gruss und Danke
H. Joerin


8
Stefan Barth |

Sehr geehrter Herr Joerin,

wenn das Office nur lokal installiert wird macht bei dieser Lizenzanzahl definitiv eine Einzellizenz Sinn. Die günstigste Variante ist hier die bereits erwähnte Office 2010 Professional PKC-Lizenz.

Bitte beachten Sie das wir keine Privatkunden beliefern, wenn Sie die Lizenzen über Ihre Firma bestellen möchten erstelle ich Ihnen gerne ein Angebot nach Erhalt der vollständigen Kontaktdaten.

Mit freundlichen Grüßen aus Sindelfingen

Stefan Barth


9
Michael Mödritscher |

SgDuH!

Hier die Situation:
18 Arbeitsplätze (gewachsenes System anfangs 7 APL)

2 Server 2008 (1xExchange 1xDaten/Terminal)

Momentan Office 2007 (Einzellizenzen)

18 APL + 5 Terminal
= 23 Office 2010

18 x Home&Business à 139,95 = 2519,10
18 x OL à 365,00 = 6570,00

diff = 4050,90
Admin pro Stunde 135,00 = 30 Stunden

D.h.: Unser Admin kann 30 Stunden für die Installation und Keyeingabe brauchen um auf die selben Kosten zu kommen.

Ich kalkuliere groszügig und gebe ihn einen Arbeitstag (8Std à 135,00 = 1080,00). Also eine Ersparnis von 2970,90.

Um die 5 Office-Terminal (OL) Lizenzen komme ich ohnehin nicht herum.

Nun zu meiner Frage:
Warum sollte ich/wir 3970,90 mehr ausgeben als notwendig. Nebenbei verdient eine kleine Firma (mein Admin) Geld (Arbeitsplatzsicherung).

Besten Dank für Ihre Antwort/Argumentation

MFG
Michael


10
admin |

Hallo Michael,

ja genau. Bin voll bei Ihnen und das ist auch der Sinn von unserem kleinen Artikel. Wir möchten unseren Kunden Fakten für eine eigene fundierte Entscheidung liefern und nicht nach „moderner Vertriebspraxis“, das für Microsoft und uns vorteilhafteste Angebot aufschwatzen.

Es gibt tatsächlich sehr viel kleiner Firmen, die bereits ab ca. 5 oder 10 Arbeitsplätzen lieber mit Open Volumenlizenzen arbeiten. Es gibt Kriterien, die das sogar zwingend notwendig oder wenigstens attraktiver machen. Die von ihnen erwähnte Terminalserver-Nutzung beispielsweise oder das Zweitnutzungsrecht für das Homeoffice oder das Notebook kann für Open sprechen.

Manche Firmen in Ihrer Größe haben gar keinen eigenen Admin sondern lassen die IT komplett remote betreuen. In solchen Szenarien sind viele Prozesse automatisiert, wie z.B. Wartung, Patch-Management und Verteilung von Software. Auch hier ist dann oft Open unter dem Strich günstiger auf die gesamte Lebenszeit gerechnet.

Letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden. Kein Kunde ist gleich. In Ihrem Fall bin ich wie gesagt ganz bei Ihnen. Rufen Sie auch gerne in unserer MS-Abteilung an und sprechen Sie mit unserem Stefan Barth.

Grüße,
Stefan


11
admin |

Übrigens, wir lesen hier auch gerne Meinungen von anderen Kunden/Lesern. Die besten Argumente und Hinweise kommen gerade von Euch. Also Leute…nur zu… :-)


12
Erdbeerfeldheld |

Hallo zusammen,

guter Artikel, vielen Dank an dieser Stelle. Hätte ich wohl vor ein paar Monaten gebraucht :-)

Habe etwa ~350 PKC’s im Schrank.. Scheitere nun etwas an der Verwaltung dieser – welch Wunder. Nun wollte ich mal nachhören, ob jemand ähnliches Problem hat und vielleicht eine Idee / einen Vorschlag wie man da am besten den Überblick behält.

Besten Dank & Gruß


13
admin |

Hallo Erdbeerfeldheld,

ja, da sind wir auch einmal gespannt, ob jemand eine halbwegs praktikable Lösung hat. Die Verwaltung der Lizenzen sollte mit etwas Vorarbeit und Geduld (Excel-Tabelle, Beschriftung mittels Etiketten ;-) usw.) nicht das Problem sein. Aber das ganze „Installationsgedönse“ mittels Original-CDs….ob es da eine gute Lösung gibt? Vielleicht einem Praktikanten ein paar schöne Turnschuhe spendieren und ab in den Feldeinsatz…

Bitte melden Sie sich doch generell bei unseren Hersteller-Teams, wenn Sie an Software-Beschaffung denken. So können wir wenigstens zukünftig bessere Wege finden. Die Software-Lizenzierung ist ein zu komplexes Thema geworden, nicht nur bei Microsoft. IBM, Symantec, Oracle, VMware, Veeam… usw. alles kompliziert und man kann leicht Fehler machen, die einem lange nachhängen. Im schlimmsten Fall kauft man Lizenzen, die überhaupt nicht compliant sind, und das kann sogar „Köpfe kosten“.

So, nun bin ich gespannt, ob jemand einen Vorschlag hat…

Viele Grüße vom MS-Team


14
Erdbeerfeldheld |

Hallo,

bei uns wurde durch die GL entschieden, dass für die Clients PKC’s verwendet werden. Einfach nur aufgrund des enormen Preisunterschieds, die anderen Argumente haben nicht ausgereicht um diesen zu rechtfertigen. Für unseren Terminalserver haben wir Volumenlizenzen, sind aber auch nicht viele User.

Vermutlich werde ich nun hingehen und den Schrank erst einmal leeren, anschließend einen Ordner nehmen und die PKC’s dort quer einheften und jede PKC mit der entsprechenden PC-Nummer versehen, das wird ein Spaß – leider haben wir in der IT keine Praktikanten.. ;-)

Das größere Problem ist, dass die Zuordnung der PKC’s bisher auf den Mitarbeiternamen gemünzt wurde (mein lieber Herr Vorgänger..). Aufgrund der Mitarbeiterfluktuation kann ich bei vielen PKC’s nun nicht mehr zurückverfolgen auf welchem PC die Lizenz eigentlich verwendet wird (außer natürlich diese einzeln zu verfolgen, was unglaublich viel Zeit in Anspruch nehmen dürfte). Gibt es hier vielleicht ein minderoffizielles Workaround, oder einen kleinen Tipp?

Besten Dank & Gruß


15
admin |

Ja ja, die „kompetenten Chef-Chefs“ und „nach mir die Sintflut Vorgänger“. Willkommen im Klub!

Ich bitte meine SAM-Kollegen mal nachzuforschen, ob man irgendwie PKC-Lizenzkeys maschinell auslesen kann. Beim Software Asset Management und bei der Auditierung (mach Microsoft immer öfter) gibt es automatisierte Verfahren für FPP und Volumenlizenzen. OEM und PKC muss ich mal prüfen lassen.

(Übrigens als Tipp: Bei störrischen Geschäftsleitungen einfach mal eine SAM-Präsentation mit uns und GL buchen, damit sie wissen was sie tun ;-) )

Eine Alternative wäre vielleicht, die nicht zuzuordnenden PCs und CDs (Anzahl müsste gleich sein) in einen unsortierten Pool zu werfen und liegen lassen. Wenn an einem PC was geändert wird, dann eine beliebige CD raus greifen, damit neu installieren und anschließend PC und CD einander zuordnen und in den geordneten Pool verschieben. Das ist zwar nicht 100% compliant, da diese CD dann vermutlich für zwei Installationen verwendet wurde und eine andere quasi gar nicht, aber seine wir mal hier nicht päpstlicher als der Papst.


16
Stefan Barth |

Hallo,

eine kurzfristige Musterlösung gibt es nicht. Abgesehen von der manuellen Erstellung eines Hard- und Softwareinventars gibt es noch unterschiedliche Lizenzverwaltungstools wie z.B. Microsoft System Center. Sowohl bei einem Tool als auch bei der manuellen Inventarisierung gibt es einen nicht unerheblichen Anfangsaufwand. Auf dauer können Sie durch den besseren Überblick über Ihre Lizenzen aber Kosten sparen.
Wichtig ist dass Office immer per Gerät lizenziert wird, daher ist die bisherige Erfassung leider hinfällig.
Wir unterstützen Sie gerne im Rahmen eines SAM (Software Asset Management)-Projektes einen besseren Überblick über die Lizenzsituation zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen aus Sindelfingen

Stefan Barth


17
Lars Schlageter |

Hallo Herr Barth

Vielen Dank für den tollen Artikel. Das einzige was man vielleicht noch ergänzen könnte, wäre das Home Use Programm. Wie war das nochmal? SA erforderlich? Kostete das zu der SA noch was extra?

Freundliche Grüsse

Lars Schlageter


18
admin |

Hallo Herr Schlageter,

ach ja, das gute Home Use Programm. Nicht mehr brandneu aber schauen Sie einmal hier: http://www.software-express.de/lizenzierung/neuigkeiten-im-microsoft-home-use-program/

Vor allem schauen Sie auch die 10 Kilometer Kommentare durch. Hmmm ich weiß nicht, ob man sich da nicht besser gleich eine PKC Lizenz kaufen soll ;-)

Ich grüße Sie freundlich zurück im Namen vom ganzen Microsoft-Team.


19
admin |

Hallo Herr Schlageter,

habe gerade eine Berichtigung von meinen Kollegen bekommen. Das Home Use Programm ist eine tolle Sache, wenn es gut betreut wird. Viele unserer Kunden nutzen es erfolgreich. IT-Abteilungen und Benutzer sind sehr zufrieden!

Die Probleme, die in in den vielen „verwirrten“ Beiträgen zum Ausdruck kommen, liegen meistens an einer schlechten Betreuung und an unzureichenden Informationen. Sauber aufgesetzt und anständig kommuniziert ist es eine tolle Sache.

Wenn Sie möchten, dann meldet sich gerne unser Home Use Spezialist bei Ihnen und bespricht alle Für- und Wider. Einfach eine kurze Nachricht an unseren Stefan Barth oder gleich anrufen.

Viele Grüße
Der Site Admin

PS: Die vielen Kommentare über das HUP stammen übrigens nicht von unseren Kunden! ;-)


20
Lars Schlageter |

Hallo Admin

Eigentlich wollte ich zur Abrundung des tollen Beitrags nur erfahren, ob es noch so ist, dass die SA abgschlossen sein muss und dann HUP dabei ist. Die Info würde den Beitrag meiner Meinung noch abrunden.

Wenn ich das richtig sehe, geht es in dem Kommentarthread ja um die Verwirrung, die Digitalriver mit einer Falschaussage stiftete. Wundert mich gar nicht, die schaffens nicht mal unfallfrei Lenovo-Notebooks zu verkaufen.

Wir sind zwar wirklich in Beschaffungsüberlegungen, doch leider sitzen Sie auf der falschen Seite des Rheins :-)

Besten Dank

Viele Grüsse

Lars Schlageter


21
Stefan Barth |

Hallo Herr Schlageter,

das Home Use Program kann von allen Mitarbeitern genutzt werden deren Geschäfts-PC mit einer Office-Volumenlizenz inklusive Software Assurance lizenziert ist. Das Nutzungsrecht ist zudem an die Laufzeit der Software Assurance gebunden, d.h. sollte die SA später nicht verlängert werden darf der Mitarbeiter die Software nicht weiter nutzen.
Die Firma Software-Express ist europaweit tätig daher können wir Ihnen gerne mit Beratung und Preisen zur Seite stehen wenn Sie es wünschen.
Die Microsoft Vertragsmodelle und in diesem Zusammenhang natürlich das Thema Software Assurance sind unser Spezialgebiet. ;-)

Mit freundlichen Grüßen aus Sindelfingen

Stefan Barth


22
Dr. HMI |

Hallo Herr Barth,

zu welchem Lizensmodell würden Sie uns raten wenn wir von Office 2003 auf 2010 oder 2013 umsteigen würden.
ca.150 PCs mit Word, Excel, Powerpoint
ca. 50 PCs mit Word, Excel, Powerpoint, Access, Publisher, Outlook
Die Software wird über Matrix42 verteilt.

Das HUP wäre für den Umstieg der Mitarbeiter sehr interresant.

Besten Dank & Gruß


23
Stefan Barth |

Hallo,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Um die Softwareverteilung nutzen zu können wird eine Volumenlizenz benötigt (z.B. Open License oder Open Value). Das Home Use Program ist in der Software Assurance enthalten, wichtig ist hier der zukünftige Updaterhythmus auf neue Produktversionen da die SA alleine wegen des Home Use Programs nicht rentabel ist.
Ich kontaktiere Sie in Kürze bezüglich des Angebotes.

Mit freundlichen Grüßen aus Sindelfingen

Stefan Barth


24
Malik |

Hallo Zusammen,

unsere Geschäftsleitung hat sich aufgrund der Kostenersparnis für die PKC für 50 Clients entschieden. Dafür haben wir 50 PKCs erworben.
Dh. ich gehe auf folgende Seite (http://office.microsoft.com/de-de/buy/verwenden-der-product-key-karte-FX101853163.aspx?CTT=5&origin=HA101847520)gebe den Product Key ein und starte den Download, ca 1GB.
Während der Installation wird der Produckt Key erneut abgefragt.

Ich will allerdings nicht 50 mal diesen Download starten. Ist es möglich, diese Download-Datei zu brennen oder auf einem Netzlaufwerk abzulegen, Office zu installieren und jedes Mal einen der 50 Product Keys einzugeben? Oder muss ich für jedes PKC den Download einzeln starten, in diesem Fall 50 Downloads starten.
Von Microsoft habe ich diesbezüglich widersprüchliche Aussagen erhalten.

Vielen Dank schon mal im voraus und viele Grüße
Malik


25
Stefan Barth |

Hallo Herr Malik,

ich habe Ihre Firma nicht in unserer Kundendatenbank gefunden. Hat Ihr Händler Ihnen hier nicht weiterhelfen können?
Der Download ist nicht key-gebunden, d.h. Sie können die Software ein mal herunterladen und für alle 50 Installationen verwenden.

Mit freundlichen Grüßen aus Sindelfingen

Stefan Barth


26
Erdbeerfeldheld |

Hallo Zusammen,

wie versprochen, hier mein „neues“ Lizenzmanagement ;-) Fehlen zwar noch etwa 200 Stück, aber Ordner hat man ja Gott sei dank genug.

http://www.abload.de/img/img_221071iea.jpg

Beste Grüße


27
admin |

Na das ist ja mal ein kreatives Feedback und sieht auch spitze aus. Ein Lösung, die man sich patentieren kann. Ich glaube, ich gebe das bei Microsoft in die Software Asset Management Abteilung zur Erweiterung der Werkzeugpalette ;-) Vielen Dank für diesen Vorschlag! Allerbeste Grüße. Das ganze MS-Team :-)


28
Rheingauer |

Hallo, der Artikel liest sich ja ganz nett und ist auch streckenweise recht informativ. Das Problem ist nur, dass meine Installation nicht erwähnt wird. Ich habe zwei Server 2008 R2 und nur Thin Clients (HP mit Embedded Windows). Mit einem Office für den PC kann ich also nicht wirklich etwas anfangen, weil bei uns generell alles über WTS zur Verfügung gestellt wird. Ansonsten brauchen wir Word, Excel, Outlook und PowerPoint.

Was kann man denn da machen? Wir haben zur Zeit Office 2003 im Einsatz und wollen auf 2010 gehen.

Danke im Voraus


29
Lars Schlageter |

Hallo Rheingauer

Haben die von SE doch alles unter der Rubrik „Nutzung über Terminal Server“ genau beschrieben: Volumenlizenz.

Gruss


30
admin |

Hallo Herr Rheingauer, ist leider wie oben beschrieben. Bei TS bleiben nur Volumenlizenzen. Setzen Sie sich gerne mit unseren MS-Spezialisten in Verbindung. Gemeinsam finden wir sicher eine gute Lösung. Gruß, Admin.


31
testjo |

Ach ja wen man PKC kauft und oder wieder verkaufen möchtet pas dan auf:

So ganz einfach ist es leider nicht:

Wen einer Lizenz (PKC retail) laut Deutsche Recht ganz Legal meine ich wieder verkauft worden ist, macht Microsoft es mit den 2013 Office PKC aber nicht ganz einfach sehe link

Letzte Beiträge dort :

http://answers.microsoft.com/de-de/office/forum/office_365hp-office_install/office-2013-product-key-card-nach-kauf-mit-pc/be419c50-e0e9-48a7-b57d-56ca1281f968

Also besser immer einer Registration von PKC pro eine extra separates Konto machen dan kan man einfach beides weiterreichen beim verkauf, nur sollte man so etwas vorher wissen, und nicht wen es damit nachher Problemen gibt bekant werden.


32
Jochen |

Ich habe gerade software von AOT-software per internet bestellt. Die Firma hat viele positive Kundenrückmeldungen.
Eine Office 2010 professional download und Linzensschlüssel erhält man bereits für 179 EUR. Windows 7 Profesionall für 31,50 EUR. Bei letzterem mit einer gebrauchten DELL-DVD und COA ( so hoffe ich).
Wie ist hier die Rechtslage, gehört die Software dann auch mir. Zumindest für das Office habe ich dann nur einen Lizensschlüssel per Email in den Händen…

Wie bewerten Sie dies?


33
Stefan Barth |

Hallo,

eine verbindliche Aussage kann hier nur Microsoft selbst treffen.
Aus persönlichen Erfahrungen kann ich Ihnen mitteilen dass ein per E-Mail versendeter PKC-Key bei bisherigen Software Asset Management Projekten nicht als Lizenznachweiß anerkannt wurden.
Auch bei der Windows-Lizenz wäre ich sehr vorsichtig, hier ist Microsoft erst vergangene Woche gegen einen Händler wegen des Verdachtes auf den Verkauf gefälschter Lizenzen vorgegangen, welche auch mit Dell-DVDs verschickt wurden:
http://www.microsoft.com/de-de/news/pressemitteilung.aspx?id=533835

Am sichersten ist es Lizenzen bei zertifizierten Gold oder Silber Partnern zu erwerben.

Mit freundlichen Grüßen aus Sindelfingen
Stefan Barth


34
Thorsten Brune |

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir möchten eine Office 2013 Version erwerben und diese auf Office 2010 zum anlernen eines Office 2003 Users downgraden. Im späteren Verlauf ( sobald sich der User an die Software gewöhnt hat) möchten wir dann wieder Office 2013 nutzen.
Ist dieser Vorgang möglich?

Über eine Antwort würde Ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Thorsten Brune


35
Stefan Barth |

Sehr geehrter Herr Brune,

mit den Microsoft Volumenlizenzen (z.B. Open License oder Open Value) erwerben Sie immer das Nutzungsrecht für die aktuelle Version (hier Office 2013) und zusaätzlich das Downgraderecht auf alle Vorversionen des Produktes. Microsoft stellt immer mindestens den direkten Vorgänger (hier Office 2010) als Download bereit.
Wenn Sie Office über ein Volumenlizenzprogramm erwerben ist es also problemlos möglich.

Mit freundlichen Grüßen aus Sindelfingen
Stefan Barth


36
sefa |

Hallo,

wenn ich z.B einen Microsoft Office 2013 standart Neulizenz Open NL erwerbe, besitze ich dann auch Administrationsrechte im VLSC?
Wie ist das auch wenn ich mich später für das professional plus entscheide kann ich das in VLSC unter Downloads runterladen und könnte ich mein Key von einem externen Verkäufer erwerben?

Grüße aus dem Harz


37
Benjamin Würfel |

Hallo Herr/Frau „Sefa“,

Administrationsrechte für das VLSC bekommen Sie, wenn Sie als Ansprechpartner für den Volumenlizenzvertrag eingetragen werden. Wenn Sie Office 2013 Standard erwerben, dann erhalten Sie auch nur Zugriff auf diese Lizenz und deren direkte Vorgänger, Downloads für eine andere Edition erhalten Sie nicht. Möchten Sie statt der Standard-Edition die Professional-Edition nutzen, so müssen Sie diese erst erwerben.
Sie können Lizenzen über jeden authorisierten Reseller erwerben. Sie bekommen aber keinen Key von diesen Resellern sondern lediglich eine Lizenznummer, mit der Sie Ihre Lizenz im VLSC freischalten. Der Key wird Ihnen dann im Portal angezeigt.

Mit freundlichen Grüßen
Benjamin Würfel


38
Armbrust |

Hallo
darf ich für eine Firma „gebrauchte“ Office 2010 Professional PKC Lizenzen, welche aus dem Ausland stammen für eine deutsche Office 2010 Professional Installation benutzten?

Grüße
Armbrust


39
Stefan Barth |

Hallo Herr Armbrust,

Software-Express handelt ausschließlich mit Office-PKC-Neulizenzen aus dem offiziellen Microsoft Distributionskanal.
Bezüglich Ihrer Frage darf nur der Hersteller selbst eine verbindliche Aussage treffen.
Ich empfehle prinzipiell die Lizenzen (unabhängig ob neu oder gebraucht) nur bei zertifizierten Microsoft Partnern zu beschaffen um das Risiko einer Fehllizenzierung zu minimieren.

Mit freundlichen Grüßen aus Sindelfingen
Stefan Barth


40
Steffen |

Hallo,
gibt es das o.g. Zweitnutzungsrecht für Office 2013 überhaupt noch? (Ich habe es so in den aktuellen Lizenzbedingungen nicht gefunden.)
Im MS Vergleich der Lizenzvarianten sind unter „Unternehmenswert“ einige Unterschiede wie „Gruppenrichtlinie“ oder „Konformität und Archivierung“ aufgeführt. Handelt es sich dabei wirklich um funktionelle Unterschiede oder nur um Teile, die man von MS z.B. als admintemplates herunterladen kann?

Mit freundlichen Grüßen
Steffen


41
Benjamin Würfel |

Hallo,
das Zweitnutzungsrecht ist Bestandteil von Volumenlizenzverträgen und gilt nur für mobile Zweitgeräte. Die Lizenzbestimmungen hierfür stehen in den Product Use Rights.
Die aufgeführten Unterschiede sind funktionell von den Editionen abhängig und können nicht nachinstalliert werden, sollten Sie eine der Funktionen benötigen, sollten Sie eine Edition wählen, die diese Funktion unterstützt.

Für eine ausführliche Beratung senden Sie mir Ihre Kontaktdaten per E-Mail an
bwuerfel@software-express.de
zu.

Mit freundlichen Grüßen
Benjamin Würfel


42
Holger |

Hallo,
wir haben z.Z. 10 Windows XP mit Office 2003 als VMs laufen (plus SBS2008 als DC, Fileserver usw.). Eigentlich wollte wir die Tage die 10 VMs umstellen auf Server 2012R2 als WTS mit Office 2013 Standard. Da eine andere eingesetzte Software (im Moment) damit Probleme hat, müssen wir ersteinmal die XP-VMs behalten und auf Office 2010 Standard hochrüsten.
Um nicht mehrfach zu investieren, meine Frage: Funktioniert der folgende Weg?
10 x Office 2013 Standard OPEN NL kaufen
Office 2003 deinstallieren
Office 2010 (downgrade Recht) installieren
Mitte 2014 WTS mit Server2012R2 kaufen und aufsetzen (incl. 10 x RDS CAL User)
Office 2013 Standard installieren

Einen schönen Tag,
Holger


43
Benjamin Würfel |

Hallo,

ja, der von Ihnen beschriebene Weg ist möglich. Für eine umfangreichere Lizenzberatung können Sie mir gerne Ihre Kontaktdaten per E-Mail (bwuerfel@software-express.de) zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Benjamin Würfel


44
Tobias Schmitt |

Hallo,

erstmal danke für diesen Super-Artikel … informativ und hilfreich! Trotzdem habe ich, nachdem ich Artikel und Kommentare durchgelesen habe, immer noch eine Frage offen:

Wenn ich z.B. 15 Office 2013 Professional PKC Lizenzen erwerbe, muss ich pro PKC einen Download tätigen und installieren oder reicht ein einzelner Download aus, um jede PKC zu installieren? In den Kommentaren wurde diese Frage für Office 2010 geklärt … jedoch nicht für Office 2013. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir diesbzgl. weiterhelfen könnten.

MFG

Tobias Schmitt


45
Benjamin Würfel |

Hallo Herr Schmitt,

es freut uns, dass Sie unsere Artikel hilfreich finden.
Bei Office 2013 hat sich der Installationsprozess geändert. Inzwischen wird für die PKC-Installation ein Microsoft-Konto benötigt. Nach Verknüpfung Ihres PKCs mit dem Microsoft Konto können Sie sich die Setup-Installationsdatei herunterladen. Der Download der eigentlichen Installationsdateien erfolgt dann während der Installation. Dieser Vorgang muss für jeden PKC separat durchgeführt werden.

Ich hoffe das beantwortet Ihre Frage, bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne telefonisch unter der 07031-79433370 oder per E-Mail (bwuerfel@software-express.de) zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Benjamin Würfel


46
Stefan Hirschhofer |

Hallo Herr Würfel,

Zuerst mal Danke für Ihren informativen und interessanten Artikel.
Bezüglich Ihrer lezten Bemerkung: A Download per PKC möchte ich folgende Möglichkeit nennen:
Verknüpft man die erste PKC mit einem Microsoftkonto, gibt es die Möglichkeit untter „Mein Office“ – Kontooptionen über folgende Option „Von einem Datenträger installieren“ – „Ich möchte eine CD/DVD brennen“ ein Installationsfile downzuloaden. Diese enthält ein Setup, das zumindest bei gleicher Edition auf einem anderen Rechner mit neuer PKC ausgeführt werden kann. Im Installationsverlauf erfolgt dann lediglich eine Zuordnung der neuen PKC zu einem Micorosft Konto, ein Download pro Installation entfällt.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Hirschhofer


47
Martin G. |

Sehr geehrter Herr Barth,

ich wollte einfach nur einmal „Danke“ sagen für diesen sehr informativen und unterhaltsamen Artikel!

Danke auch an die Herren Würfel und Hirschhofer für die Informationen zum Download und zur Verteilung von Office 2013 PKC auf mehreren PCs.

Mit freundlichen Grüssen
Martin G.


48
josef |

Ich sehe bei Ebay eine Menge Verkäufer, die ESD Lizenzen von
Office Produkten verkaufen.
Sie senden den Key dann nachh Zahlung per Mail.
Ist das legal, kann man da bedenkenlos kaufen?


49
Benjamin Würfel |

Guten Tag Josef,

eine grundsätzliche Aussage kann bei Portalen wie Ebay nicht getroffen werden, da dort seriöse Anbieter wie auch weniger seriöse Anbieter die Möglichkeit haben, Angebote einzustellen.
Eine etwaige Vorstellung, ob ein Angebot legal ist, können Sie durch einen Preisvergleich im Internet bekommen. Gerne können Sie auch unsere Homepage
http://www.software-express.de/ als Vergleich zu Rate ziehen.

Im Zweifelsfall würde ich Ihnen raten, Ihr Office-Produkt bei einem autorisierten Fachhändler zu erwerben.

Mit freundlichen Grüßen

Benjamin Würfel


50
Christof |

Ein Fachhändler hat mir erzählt, dass bei Office 2013 Open-NL folgende Nutzungsrechte vorliegen:

!. Nutzungsrecht auf einem Arbeitsplatz-PC
2. zusätzliches Zweitnutzungsrecht auf einem Notebook dieses Users
3. zusätzliches Office Nutzungsrecht für exakt diesen Arbeitsplatz-PC bei Zugriff auf einen Terminalserver

Wenn ein Benutzer sein Office aus dem OpenNL-Programm lokal installiert hat, dürfte er angeblich das selbe Office-Paket zusätzlich in einer Terminalserver Sitzung nutzen.

Konkreter Fall: User benutzt sein Office lokal und benötigt ebenfalls Office auf einem Buchhaltungs-Server. auf den er per Terminalserver zugreift.

Stimmt das so, oder ist das ein Gerücht?

Vielen Dank für die Info.


51
Benjamin Würfel |

Guten Tag Christof,

die Aussage, die Sie von dem angesprochenen Fachhändler bekommen haben, ist korrekt. Bitte beachten Sie, dass bei einem Terminalservereinsatz weitere Zugriffslizenzen auf den Server benötigt werden.

Für weitere Fragen können Sie mich gerne direkt kontaktieren ( E-Mail: bwuerfel@software-express.de oder Tel.: 07031-79433-370)

Mit freundlichen Grüßen

Benjamin Würfel


52
Dirk |

Hallo Herr Barth,

gibt es eigentlich noch die klassischen Boxen bzw. Heftchen mit physischem Datenträger oder nur noch via ISO-Download + Key? Meines Erachtens geht für einen Privatmann (gern auch -frau) nichts über einen sauberen CD/DVD-Pressling.

Gruß und Dank (auch für den informativen Artikel!)

Dirk


53
Dirk |

…hab’s schon gefunden – ich war zu voreilig mit meiner Frage:

„Box-Versionen mit Datenträgern zur Installation bietet Microsoft für Office 2013 generell nicht mehr an.“

schade…


54
joe |

Danke, der Artikel erklärt einiges.
2 Fragen bleiben:
– Gibt es lizenzrechtlich einen Unterschied zw. ESD (Key per Mail) und PKC (Key auf einer Karte) – va. bei Office/Visio 2013? zb. (inzw. nicht mehr) „an einem PC gebunden“, Downgrade, Zweitnutzung, usw…
– OpenNL ab 5 gleichen oder beliebig verschiednen Lizenzen?

lg


55
Benjamin Würfel |

Guten Tag Joe,

lizenzrechtlich besteht kein Unterschied zwischen ESD und PKC, lediglich die Beschaffungsart unterscheidet sich. Da bei ESDs der einzige Lizenznachweis die Rechnung ist, empfiehlt es sich, das Office über ESD nur von autorisierten Fachhändlern zu erwerben.
Grunsätzlich haben Sie bei ESD und PKC kein Downgraderecht und kein Zweitnutzungsrecht, beide Lizenzarten werden an ein Gerät gebunden.

Volumenlizenzen unterscheiden sich hierzu sowohl lizenzrechtlich als auch im Bezug. Für einen Volumenlizenz-Neuvertrag (Beispiel: Open-NL) müssen mindestens 5 Lizenzen erworben werden, wobei es unerheblich ist, um welche Lizenzen es sich handelt.
Weitere Infos zu Volumenlizenzen finden Sie auf unserer Homepage
http://www.software-express.de/lizenzierung/microsoft-volumenlizenz-kurz-erlaeutert/
Gerne beraten ich Sie auch persönlich. Sie erreichen mich telefonisch unter 07031-79433-370 oder per Email ( bwuerfel@software-express.de ).

Mit freundlichen Grüßen

Benjamin Würfel


56
ilkay |

Hallo,

Ich habe einen Kunde und hat 5 PCs. Der Kunde möchte für 5 PCs Office 2013 kaufen. Welche Lizenz soll er kaufen. Gan normal für jeder Rechner ein Lizenz oder Volumenlizenz?


57
Stefan Barth |

Hallo Herr Ilkay,

wie Sie dem obenstehenden Artikel entnehmen können ist es nicht möglich hier eine pauschale Aussage zu treffen da viele Faktoren berücksichtigt werden müssen.

Gerne stehe ich Ihnen für eine individuelle Beratung telefonisch unter 07031-79433-490 oder per E-Mail (stefan.barth@software-express.de) zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen aus Sindelfingen
Stefan Barth


58
CP |

Hallo,

um für ein Kleinunternehmen einen Terminalserver günstig mit Office zu versorgen müsste man doch eigentlich auch Office 365 Lizenzen nutzen können?
Siehe (http://www.mcseboard.de/topic/191970-office-auf-dem-terminal-server-pro-benutzer-lizenzieren/).


59
Benjamin Würfel |

Guten Tag CP,

für die Lizenzierung von Office für einen Terminalservereinsatz gibt es mehrere Möglichkeiten, unter anderem auch Office 365. Grundsätzlich gilt hierbei, dass die Lizenzen über das Volumenlizenzprogramm erworben werden müssen.
Welche Lösung sowohl preislich als auch im Umfang am ehesten den Bedürfnissen eines Kunden entspricht, sollte in einem persönlichen Gespräch geklärt werden.
Gerne können Sie mir Ihre Kontaktdaten an meine E-Mail-Adresse (benjamin.wuerfel@software-express.de)senden, ich rufe Sie dann schnellstmöglich zurück.

Mit freundlichen Grüßen

Benjamin Würfel


60
Bernd Knodel |

Ich habe einen WTS 2008R2 und muss von Office 2003 wegen der Wechselwirkung mit meiner Agenda Fibu-Software auf eine neuerere Version umstellen.

Ich brauche definitiv auf dem Server nur Word und Excel.

Ich arbeite mit alleine mit einer Mitarbeiterin auf verschiedenen 2 PC im Büro und 1 PC zuhause. Unterwegs kommen zwei Notebooks zum Einsatz. Auf den Einzelplatzgeräten kommt Office 2010 zum Einsatz.

Wie komme ich am billigsten weg.

Nachdem aufgrund eines updates meiner Agendasoftware die Schnittstelle zu MS Word nicht mehr funktioniert, ist die Angelegenheit sehr eilbedürftig.

Ich bin am Montag ab 11:30 unter der Telefonnummer zu erreichen.

Ich bitte um Rückruf und um Unterbreitung eines Angebotes.

Bernd Knodel


61
Saed |

Hallo,

wie sieht`s es aus, wenn z.B. ein Arzt folgende Lizenzierung hat:
Open NL für 8 Geräte bzw. Benutzer:
– Kunde hat einen WTS mit Server 2012 R2
– 5x OpenNL sind auf lokale Arbeitsstationen(bzw. Rechner) installiert
– 2x OpenNL sind für lokale Thinclients bzw. RDP-Benutzer, damit Word auf dem Terminal aufgerufen werden kann
– 1x OpenNL für einen RDP-Benutzer von Daheimrechner

Kann nun der Arzt auch auf seinem Daheim-Rechner(von dort aus, wo RDP zu WTS hergestellt wird) auch OpenNL installieren (Zweitnutzungsrecht) oder muss der Daheim-Rechner ein tragbares Gerät, also Laptop sein?

Wenn ich einen der Thinclients durch normale Rechner ersetzen (die RDP zu WTS wird jedoch weiterhin beibehalten), kann ich hier auch noch auf dem Rechner Office OpenNL ebenfalls installieren oder sollte der Zugriff auf Office klar geregelt sein? Also wenn RDP auf WTS erfolgt, darf Office OpenNL entweder lokal auf dem Rechner oder in der RDP aufgerufen werden?

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.


62
Daniel Gilberg |

Guten Tag,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Laut Zweitnutzungsrecht sind Sie berechtigt, die Software der Office-Volumenlizenz zusätzlich auf einem einzelnen tragbaren Gerät (leider sind hier nur nur Notebooks / Laptops gemeint) zu installieren. RDS-Zugriff vom tragbaren Gerät auf den Terminalserver ist auch möglich. Falls die vorhandenen Zugriffe (Windows Server CAL und RDS CAL) auf den Server per Gerät lizenziert sind, benötigen Sie diese für den „Daheimrechner“ nochmals.

Die Office Volumenlizenzen dürfen auf dem Lizenzierten Gerät und weiterhin auf einem Terminalserver installiert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Gilberg


63
Saed |

Hallo Herr Gilberg,

vielen Dank für die rasche Antwort sowie guten Artikel.

RDS-Lizenzierung ist soweit klar.

Was die Office OpenNL angeht, habe ich Sie so verstanden, dass der neue Thinclient (Rechner) seine OpenNL Office(identische Version) lokal und somit auch auf dem Terminalserver verwenden kann?!

Was den Daheim-Rechner(RDP zu Terminalserver) angeht, kann der Doc seine Lizenz ebenfalls lokal, in der RDP und zeitgleich auf einem tragbares Gerät (z.B. Laptop-Daheim) verwenden?!


64
Daniel Gilberg |

Hallo,

bitte kontaktieren sich mich per E-Mail oder telefonisch:
daniel.gilberg@software-express.de
07031-79433-460
Gerne können wir dann die noch bestehenden Fragen klären.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Gilberg


65
hiieki |

Hallo!
Lizenzen, die z.b. bei Rakuten.de gekauft werden, dürfen die legal benutzt werden (da bekommt man nur eine Rechnung mit der Lizenznummer)?
Danke


66
Benjamin Würfel |

Guten Tag,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Angaben zur Legalität von Produkten anderer Anbieter abgeben können. Bitte wenden Sie sich hierzu an den Anbieter, bei dem Sie die Lizenzen erworben haben oder direkt an Microsoft.

Weitere Informationen erhalten Sie auf nachfolgender Internetseite:
http://www.microsoft.com/de-de/software/pidservice.aspx

Mit freundlichen Grüßen
Benjamin Würfel


67
tofesd |

Wir haben (inter alia) einen physischen Server mit Server2012R2. Darauf laufen ein virtuelle SBS2008, 2 virtuelle Instanzen Server 2012 und 4 virtuelle Clients mit Windows 7 und derzeit Office 2003. Nutzung der Clients erfolgt nur extern über VPN und mstsc.

Da Open ja pro Gerät (=physischer Server) lizensiert wird, brauche ich für alle virtuellen Maschinen nur eine Lizenz vom Office 2013, oder?

Danke für die Antwort


68
Benjamin Würfel |

Guten Tag,

bei der Lizenzierung von Office sind diejenigen Geräte relevant, an denen gearbeitet wird. Das bedeutet, dass Sie für jedes Gerät, dass auf das Office-Paket auf dem Server zugreift eine separate Lizenz benötigen.

Gerne können Sie mich auch direkt per Telefon (07031-79433-370) oder per Email (benjamin.wuerfel@software-express.de) kontaktieren, damit wir gemeinsam Ihren Fall lizenzrechtlich klären können.

Mit freundlichen Grüßen

Benjamin Würfel