Microsoft SQL Server 2017

Microsoft SQL Server 2017 läuft erstmals auf Linux-Plattformen und in zertifizierten Docker-Umgebung. Siehe Docker Enterprise. Weitere Neuerungen sind automatisches Tuning, eine Graphdatenbank und Resumable Online Index Rebuilds. An der Lizenzierung, dem Preis und der Einteilung in Editionen hat sich gegenüber der Vorgänger-Version Microsoft SQL Server 2016 nichts Wesentliches geändert.

Diese Seiten behandeln Microsoft SQL Server 2017 aus Sicht der IT-Beschaffung. Erläutert werden Möglichkeiten für den Kauf und Nachkauf der Versionen SQL Server 2017, 2016, 2014, 2012, 2008 R2 und 2008. Wie unterscheiden sich die Versionen? Welche Editionen gibt es? Was kosten Lizenzen? Welche Lizenzmodelle gibt es? Lohnt sich ein Upgrade? Diese und ähnliche Fragen werden beantwortet. Ziel ist die Bereitstellung neutraler und kompakter Informationen für Entscheidungsträger und IT-Einkäufer.

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SQL Server 2017 Editionen

Wie bereits beim SQL Server 2016 gibt es 5 Editionen. Auf unseren Seiten behandeln wir die Standard und Enterprise Editionen. Auf die kostenlosen Developer und Express Versionen und die Hostern vorbehaltene Web Edition gehen wir nur am Rande ein.

  • SQL Server 2017 Standard: Für die Verwaltung von Kern-Daten mit nicht-kritischen Workloads. Lizenziert nach Server/CAL oder Prozessor-Kernen.
  • SQL Server 2017 Enterprise: Für große Datenbanken mit geschäftskritischen Daten und zusätzlichen Business Intelligence (BI) Funktionen. Lizenziert nach Prozessor-Kernen.
  • SQL Server 2017 Web: Gehostete Version, die von Hosting-Anbietern bezogen werden kann.
  • SQL Server 2017 Developer: Kostenlose Edition für Entwickler.
  • SQL Server 2017 Express: Kostenlose Einstiegs-Edition für die Auslieferung mit Anwendungen.

Verfügbare Lizenzmetriken

Der SQL Server kann entweder nach Prozessor-Kernen oder nach Server und Zugriffslizenzen (Server/CAL) lizenziert werden. Bei der Core-basierten Lizenzierung werden die Prozessoren gezählt, auf denen SQL Server Instanzen laufen. Zugriffe bleiben unberücksichtigt. Bei Server/CAL werden Server-Instanzen und zugreifende Clients (Benutzer oder Geräte) berechnet. Die SQL Server Enterprise Edition ist nur Core-basiert verfügbar.

StandardEnterprise
Core-basierte Lizenzierung
Client/Server (Server/CAL) Lizenzierung

Funktionale Unterschiede

Die Standard Edition eignet sich für viele mittelständische Einsatzszenarien. Gegenüber der Enterprise Edition ist der SQL Server Standard funktional jedoch eingeschränkt. Beispielsweise werden nur 24 Kerne unterstützt und Funktionen wie PowerBI, Analytics und Reporting fehlen.

SQL Server 2017 Preise

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