Microsoft Azure DevOps Server 2019 (TFS)

Seit dem 5. März ist der Azure DevOps Server 2019 als Nachfolger des Team Foundation Server (TFS) verfügbar. Mit dem Azure DevOps Server wird der Server selbst gehostet und kann beispielsweise lokal für garantiert isolierte Instanzen genutzt werden.

Azure DevOps Server ist entweder im Standardabonnement in Visual Studio Professional und Visual Studio Enterprise enthalten, oder als klassischer Kauf über das Volumenlizenzprogramm Open License verfügbar. Im Cloudabonnement gibt es den nicht selbstgehosteten Azure DevOps.

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Neuerungen mit dem Azure DevOps Server 2019

Auf dem Team Foundation Server 2018 folgt der Nachfolger Azure DevOps Server 2019.

Der Azure DevOps Server enthält Azure Boards (Work), Azure Repos (Code), Azure Pipelines (Build and Release), Azure Test Plans (Test) sowie Azure Artifacts (Packages). Die Entwicklerwerkzeuge unterstützen alle gängigen Programmiersprachen auf den Betriebssystemen macOS, Linux und Windows. Neu ist die Unterstützung von Azure SQL Datenbanken und das mywork Flyout.

Mehr Informationen finden Sie in den Release Notes und dem Microsoft Azure Blog Eintrag.

Wie Upgrade ich auf den Azure DevOps Server?

Durch die im TFS immer enthaltene Software Assurance, dürfen Kunden mit laufender SA kostenlos upgraden. Darunter fallen auch Kunden die Visual Studio Professional oder Enterprise im Open License Programm mit aktiver MSDN Subscription nutzen. Auch hier ist der TFS, bzw. Azure DevOps Server enthalten.

Der Azure DevOps Server 2019 unterstützt die Windows Server 2019, 2016, 2012R2, 2012 und läuft nur unter einem 64-bit Betriebssystem. Das bedeutet:

Ein Data Migration Tool, um einfacher vom TFS auf Azure DevOps Server upgraden zu können, wird ca. 3 Wochen nach Release erscheinen.

Lizenzierung

Der Azure DevOps Server 2019 benötigt eine Lizenz für jede Windows-Betriebssystem-Instanz (es wird ein Windows Server empfohlen), auf dem Azure DevOps Server ausgeführt wird. Des Weiteren ist eine Azure DevOps Server CAL (Client Access License) für jede Person, die eine Verbindung mit Azure DevOps Server herstellt, erforderlich.

Für Benutzer, die lediglich auf Arbeitsaufgaben in Azure DevOps Server zugreifen, ist keine CAL erforderlich. Der Admin kann einen kostenlosen Beteiligungszugriff zuweisen.

Microsoft Azure DevOps Server 2019 Preise

Azure DevOps Server 2019 ist seit 05. März 2019 offiziell verfügbar. Die Preise im Volumenlizenzprogramm finden Sie unten.

Achtung!: Microsoft nennt die Azure DevOps Server 2019 in der Preisliste weiterhin Team Foundation Server 2018. Die Änderung wird für den nächsten Monat vorgenommen.

Open-License Azure DevOps Server

Bezeichnung
Microsoft Visual Studio Team Foundation Server 2018; Neulizenz inkl. SA (2 Jahre); Open-NL
SKU: 125-00214

Open-License Azure DevOps Server User-CAL

Bezeichnung
Microsoft Visual Studio Team Foundation Server 2018; User CAL; Neulizenz inkl. SA (2 Jahre); Open-NL
SKU: 126-00371
Erklärung der Produktbezeichnungen
Open-NL Microsoft Open License Volumenlizenz in der Preisstaffel NL (no level). Für Unternehmen.

Um den Azure DevOps Server 2019 als Abonnement nutzen zu können, benötigen Sie eine Visual Studio Professional oder Visual Studio Enterprise Lizenz als Abonnement.

Visual Studio 2019 wird am 2. April 2019 veröffentlicht!

Bis dahin erhalten Sie beim Kauf einer Visual Studio 2017 Lizenz mit Software Assurance (SA), die entsprechende neue Visual Studio 2019 Edition zum Release am 2. April. Den Azure DevOps Server 2019 kann man mit einem aktiven MSDN Abonnement schon nutzen. Eine Übersicht finden Sie auf unserer Visual Studio 2017 Seite, Preise finden Sie direkt auf den Seiten: