Windows 10 Lizenzierung

Informationen zu den Windows 10 Lizenzprogrammen, Servicing Branches und Upgrademöglichkeiten.



Lizenzprogramme

OEM

OEM oder SB (Systembuilder)-Versionen sind die einfachste Möglichkeit Windows 10 zu erhalten. Sie erhalten einen COA(Certificate of Authenticity)-Sticker mit dem Lizenzschlüssel physisch zugesandt. Der COA-Sticker ist der Lizenznachweis und sollte daher gut aufgehoben werden.

OEM Versionen können nicht mehr nachträglich mit Software Assurance ausgestattet werden.

Volumenlizenzen

Wie bisher auch, gibt es Windows in den Volumenlizenzprogrammen Open, Select Plus und EA (Enterprise Agreement) nur als Upgrade-Lizenz. Es muss also jeweils ein qualifizierendes Betriebssystem auf dem Gerät vorhanden sein. Für nackte Devices (ohne qualifizierendes Betriebssystem) gibt es Windows 10 OEM-Versionen und jetzt auch die Legalization Get Genuine Version, die eine Prüfung durch Microsoft voraussetzt, im Volumenlizenzprogramm. Eine 90-Tage Testversion von Windows 10 Enterprise E3 finden Sie auf der Microsoft Seite.

Im Microsoft Volumenlizenzprogramm können Sie ab einer Bestellmenge von fünf Lizenzen einkaufen (Open-NL). Des Weiteren gibt es bei Microsoft weitere Rabattstaffeln, die erste beginnt ab 500 Punkten (Open-C). Für Behörden (Open-D) und Bildungseinrichtungen (Open-E) gibt es spezielle Konditionen. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot in den weiteren Lizenzprogrammen auf Anfrage (Open-Value, Open-Value Subscription, School Agreement).

CSP-Lizenzen

Im CSP (Cloud Solution Provider)-Lizenzprogramm können Sie Windows 10 Enterprise E3 nutzerbasiert (pro User), anstatt nach Geräten, lizenzieren. Die Lizenzen sind hier immer Abonnements (Subscription) mit einer Mindestlaufzeit von einem Jahr. Beachten Sie bitte, dass die Abonnements im CSP-Lizenzprogramm keine Software-Assurance Funktionen enthalten.

Windows-Update-Einstellungen (Servicing Branches)

Current Branch (CB)

Dies ist die Standardeinstellung in Windows: Sie erhalten und installieren Updates automatisch, sobald diese verfügbar sind. Die Updates können über den Windows Update Service heruntergeladen werden oder über einen Windows Server Update Services (WSUS) verteilt werden.

Current Branch for Business (CBB)

Beim Current Branch for Business (CBB) kann die Installation der Updates bis zu 8 Monate aufgeschoben werden. Die Einstellung ist in den Windows 10 Editionen Pro, Education und Enterprise enthalten. Damit haben Sie Zeit um die neuen Funktionen erst selbst zu testen, bzw. den unsicheren Einführungszeitraum für neue Funktionen abzuwarten.

Long-Term Servicing Branch (LTSB)

Die Windows 10 LTSB-Edition sind nur in der Windows 10 Enterprise E5 Edition erhältlich. Die LTSB-Edition erhält lediglich Sicherheitsupdates und ist somit auf den Funktionumfang bei der Erst-Installation eingefroren. Daher sind einige Windows 10 Applikationen und Funktionen, die von Microsoft regelmäßig neue Funktionsupdates erhalten, in der LTSB-Version nicht enthalten. Darunter sind unter anderem der Edge Browser (Internet Explorer 11 ist enthalten), Cortana (eingeschränkte Suche ist bleibt möglich), Windows Store und einige der vorinstallierten Apps, wie Outlook Mail, Outlook Calendar, OneNote, Weather, News, Sports, Money, Photos, Camera, Music und Clock.

Upgrades

Kunden, die bereits Windows 7 SP1 oder Windows 8.1 einsetzen (außer der Enterprise Edition), können innerhalb eines Jahres kostenlos upgraden. In der Tabelle unten finden Sie einen Überblick welche Versionen upgradeberechtigt sind und was für eine Windows 10 Edition Sie anschließend erhalten:

Upgradegrundlage berechtigte Windows 10 Version
Windows 7 Starter Windows 10 Home
Windows 7 Home Basic
Windows 7 Home Premium
Windows 8.1
Windows 7 Professional Windows 10 Pro
Windows 7 Ultimate
Windows 8.1 Pro

Kostenlos upgraden können natürlich auch Kunden mit aktiver Software Assurance (SA), das Upgrade im Rahmen der SA gilt auch für die Enterprise Version.

Autor: Stefan Barth |

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