Windows 10 Pro

Letzte Aktualisierung: 25.03.2020

Windows 10 Pro eignet sich für kleinere und mittelständige Unternehmen. Windows Pro Vollversionen gibt es als OEM-Versionen und Updates als Volumenlizenzen. Updates bieten gegenüber den günstigen OEMs erweiterte Nutzungsrechte und vereinfachte Aktivierung. Für den Einsatz eines Updates ist ein qualifizierendes Betriebssystem notwendig.

Mehr Funktionen, wie erweiterte Sicherheitsfunktionen (bspw. ATP) und Nutzungsrechte (bspw. für virtuelle Desktops), gibt es mit der Windows 10 Enterprise Edition.

Ihr Ansprechpartner

Ich heiße Stefan Barth und bin Ihr Ansprechpartner für Windows 10. Bei Fragen einfach melden.

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Windows 10 Pro Preise

Windows 10 Pro Vollversion Preise

Bezeichnung
Windows 10 Professional; 64-Bit; deutsch; DVD; OEM
SKU: FQC-08922

Windows 10 Pro Updates Preise für Unternehmen

Hinweis: Mindestbestellmenge bei 5 Lizenzen.

Bezeichnung
Windows 10 Pro; Upgrade-Lizenz; Open-NL
SKU: FQC-09525

Windows 10 Pro Updates Preise für Behörden

Keine Mindestbestellmenge.

Bezeichnung
Windows 10 Pro; Upgrade-Lizenz; Open-NL Government
SKU: FQC-09543

Windows 10 Pro Updates Preise für Ausbildungsinstitute

Keine Mindestbestellmenge.

Bezeichnung
Windows 10 Pro; Upgrade-Lizenz; Open-NL Academic
SKU: FQC-09512

Für Windows 10 Pro wird keine Software-Assurance angeboten. SA ist nur für Windows 10 Enterprise als Volumenlizenzen verfügbar.

Volumenlizenzen oder OEM?

Windows OEM Vollversionen sind günstiger als Updates aus den Volumenlizenzprogrammen. Es gibt einige Punkte zu beachten, wann es sich lohnt OEM Versionen zu holen und wann eher Volumenlizenzen. Beispielsweise, wenn es um wenige Rechner geht, sind OEMs meistens günstiger. Die erweiterten Nutzungsrechte und vereinfachten Verwaltungsmöglichkeiten von Volumenlizenzen bringen erst bei größeren Umgebungen einen Nutzen.

Sprachversion vs. Single Language

Windows 10 Pro OEM Lizenzen sind sprachabhängig. Beim Kauf muss man sich für genau eine Sprache entscheiden. Möchte man später die Sprache wechseln, muss eine andere Sprachversion gekauft werden.

Windows 10 Pro Updates sind flexibler. Erst bei der Installation wird entschieden, welche Sprachversion installiert wird. Das bezeichnet Microsoft mit Single Language. Bei Bedarf kann man später eine andere Sprachversion installieren.

Re-Imaging-Recht

Der Windows 10 Volumenlizenzvertrag enthält das Re-Imaging-Recht. Darunter versteht Microsoft das Anfertigen und Verteilen eines Images mit Volumenlizenzschlüsseln (Multiple Activation Key – MAK). Die Geräte, auf die das Image ausgebracht wird, benötigen eine gültige Windows 10 Pro Lizenz in derselben Version, Sprache, etc (Voraussetzungen für Re-Imaging). Dies kann eine Volumenlizenz oder eine OEM-Version sein. Somit kann die einheitliche Image Verteilung mit nur einem Windows 10 Pro Update als Volumenlizenzen und dem Rest der Windows Lizenzen als Windows 10 Pro OEM realisiert werden. Unsere Microsoft Lizenzspezialisten beraten Sie hierzu gerne.

  • Mindestens ein Windows 10 Update aus einem Volumenlizenzprogramm muss vorhanden sein
  • Das Re-Imaging-Recht erweitert nicht die Nutzungsrechte der OEM-Lizenzen
  • Editionen und Sprachversionen müssen genau übereinstimmen
  • Mehr Informationen zum Re-Imaging Recht

Downgrade-Recht

Windows 10 Pro OEM verfügt über ein eingeschränktes Downgrade-Recht. Installiert werden darf Windows 7 Professional und Windows 8.1 Pro.

Windows 10 Pro Updates enthält ein uneingeschränktes Downgrade-Recht. Installiert werden darf Windows 7 Professional, Windows 8.1 Pro, Windows Vista Business, Windows XP Pro, Windows 2000 Professional und Windows 95/98/NT.

Hinweis: Im VLSC (Volume Licensing Service Center) werden nicht alle Installations-Downloads für ältere Versionen zur Verfügung gestellt. Es ist sinnvoll, ältere Images aufzubewahren.

Aktivierung

Windows 10 Pro OEM müssen individuell durch Eingabe des jeweiligen Produktschlüssels aktiviert werden. Im Zusammenspiel mit dem Re-Imaging-Recht (siehe oben) von Volumenlizenzen kann man die Einzelaktivierung umgehen.

Windows 10 Pro Updates werden über einen VLK (Volume License Key) aktiviert. Es gibt drei Methoden, die Aktivierung durchzuführen.

  • Multiple Activation Key (MAK): Mit einem Key lassen sich bis zu 50 Windows Installationen online oder per Telefon aktivieren. Wenn 50 Aktivierungen nicht ausreichen, kann man das Limit per E-Mail unter makadd@microsoft.com hochsetzen lassen.
  • Key Management Service (KMS): Dazu muss auf einem Windows Server (ab 2012) der KMS-Service eingerichtet werden. KMS kann erst ab 25 Windows Pro Clients genutzt werden.
  • Aktivierung über Active Directory: Ähnlich KMS, jedoch im AD-Service integriert. Die Aktivierung wird beim Hochfahren des Win Pro Clients durchgeführt.

Siehe auch: Activate clients running Windows 10.