Veritas Backup Exec V-Ray Edition

Die Backup Exec V-Ray Edition ist eine Backup-Komplettlösung für virtuelle VMware und Microsoft Hyper-V Umgebungen. Es werden Backup-Methoden mit und ohne Agenten unterstützt. Agenten für verbreitete Anwendungen sind im V-Ray Bundle enthalten. Dazu gehören beispielsweise: Microsoft Exchange, Microsoft SQL Server, Microsoft SharePoint, Oracle Database, Symantec Enterprise Vault, IBM Lotus Notes.

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Backup Exec 16 V-Ray Edition Preise

V-Ray Edition Preis

Bezeichnung
Veritas Backup Exec 16 V-Ray Edition; pro CPU; Neulizenz inkl. 1 Jahr Basic Maintenance
SKU: 17735-M0008

V-Ray Edition Renewal-Preis

Bezeichnung
Veritas Backup Exec 16 V-Ray Edition; pro CPU; Renewal inkl. 1 Jahr Basic Maintenance
SKU: 17737-M1-13

Backup Exec V-Ray Komponenten

Die V-Ray Edition enthält den Medien-Server/Backup-Server, alle Agenten und die Deduplizierungsoption. Das Nutzungsrecht ist auf virtuelle Umgebungen (VMware- und Hyper-V-Hosts) beschränkt. Lizenziert wird pro CPU der Hosts. Details und Beispiele zur Lizenzierung finden Sie im Abschnitt über die Lizenzierung.

Folgende Komponenten sind enthalten:

  • Medienserver
    Stellt die Basisfunktionen für Backup und Restore zur Verfügung.
  • Veritas Backup Exec Agent for VMware
    Wiederherstellung virtueller Maschinen und VMware Umgebungen. ESX/ESXi/vSphere/vCenter.
  • Veritas Backup Exec Agent for Microsoft Hyper-V
    Sicherung and Wiederherstellung von Microsoft Hyper-V Hosts (auch im Cluster) und virtuellen Maschinen.
  • Veritas Backup Exec Agent for Windows
    Deckt alle Windows Instanzen des lizenzierten VMware oder Hyper-V-Hosts ab.
  • Veritas Backup Exec Agent for Linux
    Deckt alle Linux Instanzen des lizenzierten VMware oder Hyper-V-Hosts ab.
  • Veritas Backup Exec Agent for Microsoft Active Directory
    Active Directory Backup und granulare Wiederherstellung (Granular Recovery Technology, GRT) einzelner AD-Objekte und -Attribute.
  • Veritas Backup Exec Agent for Microsoft Exchange Server
    Sicherung und granulare Wiederherstellung (zum Beispiel einzelner Postfächer) von Microsoft Exchange Servern.
  • Veritas Backup Exec Agent for Microsoft SharePoint
    Sicherung und Wiederherstellung von SharePoint Objekten wie Web-Applikationen, Datenbanken, Dokumente, Medien, Konfigurationsdatenbanken und Service-Anwendungen.
  • Veritas Backup Exec Agent for Microsoft SQL Server
    Sicherung und Wiederherstellung von Microsoft SQL Servern.
  • Veritas Backup Exec Agent for Oracle on Windows or Linux Servers
    Sicherung und Wiederherstellung von Oracle Datenbanken in Windows und Linux Betriebssystemen.
  • Veritas Backup Exec Deduplication Option
    Ermöglicht server-seitige Deduplizierung, client-seitige Deduplizierung und Appliance-Deduplizierung (Deduplizierung auf intelligenten Speichermedien).

Backup Exec V-Ray Lizenzierung

„… Protects virtual environments only. V-Ray Edition can be mixed with the a la carte licensing model … to extend protection to physical environments. …“
Zitiert aus dem aktuellen Veritas Backup Exec 16 Licensing Guide .

Die V-Ray Edition ist das Backup Exec Bundle für die Sicherung und Wiederherstellung virtueller Infrastrukturen. Die im Bundle enthaltenen Nutzungsrechte gelten ausschließlich für die Nutzung in VMware ESX/ESXi und Microsoft Hyper-V Umgebungen.

Physikalische Server und Applikationen können mit gesichert werden, wenn dafür zusätzliche Agenten erworben werden. Der Medienserver kann ebenfalls mittels Optionen „aufgerüstet“ werden.

„… To fully protect a VMware or Hyper-V cluster, a license is required for each socket of each node of the cluster. …“
Zitiert aus dem aktuellen Veritas Backup Exec 16 Licensing Guide .

Mit dieser Grundregel ist das meiste gesagt. Als Basis für die Anzahl benötigter V-Ray-Lizenzen müssen einfach alle CPUs der ESX/Hyper-V Hosts zusammengezählt werden. Modell und Leistungsfähigkeit (Anzahl der Cores) ist unerheblich. Einfach die gesteckten CPUs addieren.

V-Ray Lizenzierungsbeispiel

Beginnen wir mit einer kleinen virtuellen Umgebung:

Zu sichernde Umgebung benötigte Lizenzen
3 ESX Hosts mit jeweils 2 CPUs bestückt. Virtuelle Maschinen mit Windows, Linux, SQL Server, Exchange Server etc. 6 V-Ray Edition (eine Lizenz pro CPU)

Sie möchten nun einige physikalische Server mit sichern:

Zu sichernde Umgebung benötigte Lizenzen
3 ESX Hosts mit jeweils 2 CPUs bestückt. Virtuelle Maschinen mit Windows, Linux, SQL Server, Exchange Server etc. 6 V-Ray Edition (eine Lizenz pro CPU)
2 Windows File Server (physikalisch) 2 Agent for Windows
1 Linux Server Server (physikalisch) 1 Agent for Linux
1 Oracle Database Server (physikalisch) 1 Agent for Applications

Sie schaffen sich eine Tape Library mit 10 Laufwerken an:

Zu sichernde Umgebung benötigte Lizenzen
3 ESX Hosts mit jeweils 2 CPUs bestückt. Virtuelle Maschinen mit Windows, Linux, SQL Server, Exchange Server etc. 6 V-Ray Edition (eine Lizenz pro CPU)
2 Windows File Server (physikalisch) 2 Agent for Windows
1 Linux Server Server (physikalisch) 1 Agent for Linux
1 Oracle Database Server (physikalisch) 1 Agent for Applications
1 10 Bandlaufwerke innerhalb einer Tape-Library mit Autoloader. 9 Backup Exec Library Expansion Option (LEO)

Warum 9 LEO?

Die V-Ray Edition enthält den Medienserver. Der berechtigt zur Nutzung des ersten Bandlaufwerks. 6 V-Ray Lizenzen berechtigen jedoch nicht zur Nutzung von 6 Bandlaufwerken sondern von 6 ersten Bandlaufwerken. Hätte man sagen wir 6 Tape-Libraries mit je zwei Bandlaufwerken (in der Summe 12 Laufwerke), wären nur 6 LEO fällig.

Einige Zeit später. Ihre Organisation ist deutlich gewachsen und Sie verwalten nun mehrere Backup Exec Server an verschiedenen Standorten:

Zu sichernde Umgebung benötigte Lizenzen
10 ESX Hosts mit jeweils 2 CPUs bestückt verteilt auf verschiedene Standorte. Virtuelle Maschinen mit Windows, Linux, SQL Server, Exchange Server etc. 20 V-Ray Edition (eine Lizenz pro CPU)
2 Windows File Server (physikalisch) 2 Agent for Windows
1 Linux Server Server (physikalisch) 1 Agent for Linux
1 Oracle Database Server (physikalisch) 1 Agent for Applications
2 2 Bandlaufwerke innerhalb einer Tape-Library mit Autoloader. 2 Backup Exec Library Expansion Option (LEO)
1 Jeder Standort wird mit einem eigenen Backup Server ausgestattet, um WAN und VPN- Lasten beim Backup/Restore zu verringern. Backups sollen weiterhin zentral verwaltet werden. 1 Backup Exec Central Admin Server Option

Warum 2 LEO?

Die V-Ray Edition enthält den Medienserver. Der berechtigt zur Nutzung des ersten Bandlaufwerks. 20 V-Ray Lizenzen berechtigen jedoch nicht zur Nutzung von 20 Bandlafwerken, sondern nur zur Nutzung von 20 ersten Bandlaufwerken. Daher sind noch zwei LEO notwendig.

Es kommt eine SharePoint Server Farm hinzu. Ihre Backup-Strategie wird um ein Disk-to-Disk Sicherungskonzept mittels einer VTL (Virtual Disk Library) erweitert.

Zu sichernde Umgebung benötigte Lizenzen
10 ESX Hosts mit jeweils 2 CPUs bestückt verteilt auf verschiedene Standorte. Virtuelle Maschinen mit Windows, Linux, SQL Server, Exchange Server etc. 20 V-Ray Edition (eine Lizenz pro CPU)
2 Windows File Server (physikalisch) 2 Agent for Windows
1 Linux Server Server (physikalisch) 1 Agent for Linux
1 Oracle Database Server (physikalisch) 1 Agent for Applications
2 2 Bandlaufwerke innerhalb einer Tape-Library mit Autoloader. 2 Backup Exec Library Expansion Option (LEO)
1 Jeder Standort wird mit einem eigenen Backup Server ausgestattet, um WAN und VPN- Lasten beim Backup/Restore zu verringern. Backups sollen weiterhin zentral verwaltet werden. 1 Backup Exec Central Admin Server Option
1 Verteile SharePoint Server Farm mit einem Web Front End Server, einem Index Server und einem physikalischen Query Server 1 Agent for Applications
1 VTL (Virtual Disk Library) 1 Virtual Tape Library Unlimited Drive Option (VTL)

Warum nur ein SharePoint Agent?

Zwei SharePoint Server laufen in der virtuellen Umgebung. Es ist nur ein Agent für den physikalischen Query-Server notwendig.

Weiterführende Informationen