VMware vCenter Server Online-Katalog

Eine Übersicht der VMware-Produkte und -Preise, sowie Informationen zum Kauf und zur Lizenzierung.



Es gibt zwei Editionen des vCenter Server – den vCenter Server Standard und den vCenter Server Foundation. Der vCenter Server Foundation ist beschränkt auf das Management einer Umgebung mit maximal 3 physikalischen Servern (ESX-Hosts). Der Funktionsumfang ist bei beiden Editionen identisch.

Lizenziert wird der vCenter Server pro eingesetzter Instanz. Für jede Instanz muss eine Lizenz vCenter Server Standard oder Foundation gekauft werden. Die zugrunde liegende Hardware ist dabei unerheblich. Das heißt es wird nicht wie bei der Lizenzierung von vSphere die Anzahl der CPU-Sockets, bzw. vRAM betrachtet. Die einzelnen Module unterscheiden sich in der Lizenzierung aber vom vCenter Server:

Der vCenter Server Heartbeat wird pro zu schützender vCenter Server Instanz lizenziert. Das heißt für jede vCenter Server Instanz, welche mit dem Heartbeat Server geschützt werden soll wird eine Lizenz benötigt. Bei Einsatz von Heartbeat für einen installierten vCenter Server wird demnach genau eine Lizenz benötigt.

Für die restlichen vCenter Management Tools existieren aktuell zwei Lizenzmetriken. vCenter Site Recovery Manager, vCenter AppSpeed und vCenter Chargeback werden nach der Anzahl an zu verwaltenden virtuellen Maschinen (VMs) lizenziert. Die Lizenzen decken dabei immer bis zu 25 virtuelle Maschinen ab. Das heißt bei Verwaltung von 40 virtuellen Maschinen mit diesen Tools werden jeweils zwei Lizenzen (2x 25) benötigt.

vCenter Lab Manager und vCenter CapacityIQ werden nach der Anzahl der Prozessoren lizenziert. Ein Prozessor entspricht dabei einem Socket. Das heißt Multicore-Prozessoren zählen als ein Prozessor. Für die Lizenzierung ist entscheidend wie viele CPU mit diesen beiden Tools verwaltet bzw. bereitgestellt werden. Zum Beispiel existiert eine vSphere Umgebung mit insgesamt 20 Prozessoren. Für die mit Lab Manager bereitgestellte Entwicklungsumgebung werden davon maximal 2 Prozessoren verwendet. Somit werden zwei Lizenzen vCenter Lab Manager benötigt.

Neue Seite zu vSphere 5

Diese Seite ist nicht mehr aktuell. Wir haben eine überarbeitete Version der Seite zum vCenter Server mit vSphere 5 online gestellt. Die neue Lizenzierung mit vSphere 5 haben wir in einem Artikel beschrieben und in einer FAQ, die wichtigsten Fragen erklärt.

vCenter Server Foundation
Bezeichnung
VMware vCenter Server 6 Foundation; eine Instanz; bis zu drei Hosts
SKU: VCS6-FND-C
VMware vCenter Server 6 Foundation; Basic Support/Subscription; 1 Jahr
SKU: VCS6-FND-G-SSS-C
vCenter Server Standard
Bezeichnung
VMware vCenter Server 6 Standard; eine Instanz
SKU: VCS6-STD-C
VMware vCenter Server 6 Standard; Basic Support/Subscription; 1 Jahr
SKU: VCS6-STD-G-SSS-C
vCenter Management Tools
Bezeichnung
VMware vCenter Server Heartbeat 6.3 für 1 vCenter Server
SKU: VCHB-VCMS55-C
Basic Support/Subscription VMware vCenter Server Heartbeat für 1 vCenter Server
SKU: VCHB-VCMS-G-SSS-C

Der VMware vCenter Server ist eine Managementkonsole mit graphischer Benutzeroberfläche. Das Tool bildet die Grundlage für eine erleichterte Verwaltung der gesamten VMware Infrastruktur. Sobald mehr als ein ESX/ESXi-Host in einer virtuellen Infrastruktur besteht, empfiehlt sich die Verwendung des vCenter Server. Dieser lässt sich mit mehreren integrierten Management Tools erweitern.

Die Management Tools vCenter CapacityIQ, vCenter AppSpeed und vCenter ChargeBack ermöglichen das Planen der Kapazitäten im Rechenzentrum, das Überwachen einzelner Applikationen und die Ermittlung von detaillierten Kosten für jeden einzelnen Bereich im Rechenzentrum. vCenter Server Heartbeat und vCenter Site Recovery Manager sorgen für die Verfügbarkeit der virtuellen Infrastruktur und ein schnelles Recovery der virtuellen Maschinen. Mit vCenter Lab Manager lassen sich Test- und Entwicklungsumgebungen bedarfsorientiert managen und bereitstellen.

VMware vCenter Server Datenblatt.

vCenter Management Tools

Die vCenter Management Tools umfassen eine Reihe von Werkzeugen mit denen die Verwaltung einer vSphere-Umgebung vereinfacht wird. Nutzen Sie die Tools um einen besseren Überblick über Ihre virtuelle Infrastruktur zu behalten.

vCenter Server Heartbeat

VMware vSphere bietet zahlreiche Funktionalitäten zur Verfügbarkeit von virtuellen Maschinen bei Ausfall von Hardware oder des Betriebssystems (z.B. High Availability, vMotion und Fault Tolerance). Die Nutzung setzt allerdings einen verfügbaren vCenter Server voraus. VMware vCenter Server Heartbeat sorgt für die Verfügbarkeit des vCenter Server bei Hardwareausfällen. Das Tool repliziert fortlaufend die gesamte Konfiguration des vCenter Server und seine Daten auf einen zweiten vCenter Server. Der zweite vCenter Server läuft auf einer separaten Hardware und übernimmt die Arbeit bei Ausfall des primären vCenter Server. vCenter Server Heartbeat schützt dabei sowohl vor Ausfall von Hardware als auch vor Ausfall durch das Betriebssystem.

VMware vCenter Server Heartbeat Datenblatt

vCenter Site Recovery Manager

Der vCenter Site Recovery Manager dient zur Wiederherstellung von virtuellen Maschinen und der Replikation von Storage-Systemen. Das in vCenter Server integrierte Tool vereinfacht das Management und beschleunigt das Durchführen von Failover- und Disaster Recovery-Plänen. Fehleranfällige manuelle Schritte lassen sich eliminieren und Recovery-Pläne in isolierten Umgebungen auf ihre Funktionsfähigkeit testen.

VMware vCenter Site Recovery Manager Datenblatt

VMware vCenter Site Recovery Manager Demo auf dem VMware Youtube Channel

vCenter CapacityIQ

VMware vCenter CapacityIQ ist ein Überwachungstool für die inzwischen sehr dynamischen VMware Infrastructure- und vSphere-Umgebungen und dient zur Analyse, Vorhersage und Planung der benötigten Kapazitäten für die virtuellen Umgebungen. Administratoren erhalten besseren Einblick in die zur Verfügung stehenden Ressourcen – was gerade verfügbar ist, was gerade genutzt wird, was in Zukunft benötigt wird und wann die Kapazitäten erschöpft sein werden.

VMware vCenter CapacityIQ Evaluierungs-Guide

vCenter AppSpeed

Mit vCenter AppSpeed bekommen Administratoren einen tiefen Einblick in die Performance der virtualisierten Multi-Tier-Anwendungen. Dabei wird der Datenverkehr, welcher zwischen Benutzer, Applikation und Servern stattfindet, analysiert. Das Produkt wird als Server auf einem VMware ESX Server installiert und integriert sich in den vSphere Client. Agenten greifen auf die ESX Hosts zu und sammeln die nötigen Daten. Die Daten lassen sich an das vCenter übermitteln.

VMware vCenter AppSpeed Evaluierungs-Guide

vCenter Chargeback

vCenter Chargeback ist ein Teil der VMware vCenter Managementprodukte und ermöglicht die Ermittlung und Kalkulation von Kosten bezüglich virtuellen Umgebungen. Damit lassen sich umfassende Kostenmodelle erstellen. Sie können die tatsächlich anfallenden Kosten den einzelnen Abteilungen oder Kostenstellen.

VMware vCenter Chargeback Evaluierungs-Guide

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Autor: Marco Strehl |

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