IBM Lotus Notes Lizenzierung ist jetzt einfacher

IBM Premier Business Partner Logo Am 01. Februar 2010 führte IBM ein verändertes Client/Server-Lizenzmodell ein, das insgesamt eine erfreuliche Vereinfachung mit sich bringt. Alle bisherigen Zugriffslizenzen auf den Domino-Server, wie die bisherigen Notes-Clients oder Lotus iNotes, verschmelzen künftig zu einer Lizenz, der „Client Access License“. Diese gibt es als Enterprise- oder Messaging-Variante. Die beiden Lizenzmodelle „Express“ und „CEO Communications Bundle“ bleiben bis auf eine Neuerung beim Lotus Designer unverändert.

Die zwei neuen CALs im Überblick:

  • Die Messaging CAL entspricht der bisherigen „Notes with Messaging“- Lizenz und berechtigt dementsprechend zur Nutzung der Grundfunktionen von Lotus Notes (eMail, Kalender usw.), die standardmäßig von IBM mitgeliefert werden. Enthalten sind außerdem folgende Berechtigungen:
    • Lotus iNotes (Zugriff per Web)
    • Lotus Notes Traveler (Zugriff per Mobiltelefon)
    • Lotus Quickr Entry (kollaborative Dokumentenbearbeitung)
    • Lotus Sametime Entry (Instant Messaging und Anwesenheitsanzeige)
  • Zusätzlich zum Funktionsumfang der Messaging-Variante beinhaltet die Enterprise CAL als Pendant zur bisherigen „Notes with Collaboration“-Lizenz in erster Linie die Berechtigung zur Nutzung im produktiven Betrieb und von zusätzlichen, mittels Lotus Designer erstellten Anwendungen auf dem Domino-Server. Dabei benötigt weiterhin jeder Nutzer (Client) eine Enterprise CAL zum Zugriff auf die Anwendungen. Neu ist, dass auch Programmierer für die Bereitstellung und Bearbeitung ihrer Anwendungen auf dem Server ebenfalls nur eine Enterprise CAL besitzen müssen. Die reine Nutzung des Designers erfordert künftig keine Lizenzierung mehr, so dass die Designer-Lizenz schlichtweg abgeschafft wird. Darüber hinaus weist die Enterprise CAL einen größeren Funktionsumfang auf, indem etwa Lotus Mobile Connect enthalten ist und einzelne Funktionen zusätzliche Features bieten.

Unterschiede zum Express-Lizenzmodell

Beim Express-Lizenzmodell bleibt nahezu alles beim Alten. Das heißt, es wird nach wie vor pro Notes-Client lizenziert, wobei der Server in beliebigem Umfang ohne gesonderte Kosten bereits enthalten ist. Auch die genannten Zugriffswege sind hier enthalten. Die einzige Neuerung betrifft die Verwendung von nicht-standardmäßig enthaltenen, per Designer erstellten Anwendungen auf dem Domino-Server. In diesem Fall benötigen Ihre Mitarbeiter, die die Anwendungen auf dem Server installieren bzw. bearbeiten, eine Enterprise CAL – und zwar zusätzlich zu ihrer Domino Collaboration Express-Lizenz. Allerdings ist die CAL um ein Mehrfaches günstiger als die abgeschaffte Designer-Lizenz.
Autor: Software-Express Team |

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