IBM Passport Advantage – Änderungen zum 18. Juli 2011

Am 18. Juli ändert IBM das Passport Advantage-Vertragswerk. Betroffen sind beide Vertragsarten, sowohl Passport Advantage, als auch Passport Advantage Express, die den der Großteil der Softwarekunden ausmachen. Die Änderungen betreffen vor allem die Einschränkungen der PA-Express Verträge und die Integration der neu hinzugekommenen Zusatzvereinbarungen, wie Virtualisierungs- oder Cloud-Funktionen. In unserem Artikel geben wir Ihnen eine Übersicht über die Passport Advantage Verträge und erklären die Änderungen.

Die IBM Passport Advantage Verträge

Das PA-Lizenzprogramm umfasst den Erwerb von Software-Lizenzen, Software-Updates und Software-Wartung. Das gesamte IBM Software-Produktportfolio mit Lotus, WebSphere, Information Management, Rational und Tivoli wird durch die PA-Verträge abgedeckt. Es gliedert sich in die beiden Vertragsarten Passport Advantage (PA) und Passport Advantage Express (PAE).

Beide PA-Vertragsarten bieten:

  • Neukauf von IBM Software-Lizenzen
  • IBM Software Subscription und Support (technischer Support und Produkt-Upgrades) mit jeder neuen Lizenz
  • Kauf und Erneuerung von technischem Support für ausgewählte Open Source Anwendungen (siehe IBM Liste)
  • Konstantes Budget für Software-Upgrades und Migration
  • Sicheren Zugriff auf Passport Advantage Online
  • Enthält flexiblen, plattformübergreifenden Kundensupport von IBM
  • Zugriff auf den technischen Support für alle vorgesehenen IT Mitarbeiter
  • Support bei Unternehmenskritischen Ausfällen rund um die Uhr
  • Selbsthilfe über die IBM Internetseiten
Passport Advantage (PA)

Das PA-Lizenzprogramm ist an größere Unternehmen und Unternehmen mit mehreren Niederlassungen gerichtet und benötigt, bis zur Änderung am 18. Juli, eine Initialorder mit einem signifikanten Betrag. Die Laufzeit der Maintenance von Lizenzkäufen zu verschiedenen Zeitpunkten kann an den Jahrestag der Initialorder angepasst werden. Diese Laufzeitharmonisierung vereinfacht die Verwaltung der Maintenance-Verlängerungen. Die PA-Verträge sind nicht Transaktions- sondern Beziehungs-basierend.

Passport Advantage Express (PAE)

Das PAE-Lizenzprogramm richtet sich an kleinere Unternehmen an einem Standort. Es ist keine Mindestmenge bei der ersten Bestellung erforderlich, die Laufzeit kann allerdings nicht vereinheitlicht werden. Die PAE-Verträge sind Transaktions-basierend und nur für eine Bestellung.

Die Änderungen an den Verträgen zum 18. Juli

  • Freie Wahl zwischen der Vertragsarten PA und PA Express und Vereinheitlichung der Supportlaufzeit
    Für den Abschluss eines PA-Vertrages entfallen die bislang geltenden Mindestumsätze. Auch Besitzer eines PA Express-Vertrages können ihre bestehenden Lizenzen auf einen PA-Vertrag übertragen, bei dem sich unterschiedliche Supportlaufzeiten auf einen einheitlichen Termin anpassen lassen.

  • „Alles-oder-Nichts-Regel“ bei der Verlängerung von S&S für aktiv genutzte Lizenzen
    Gemäß dem neuen Vertrage muss der Support für alle aktiv genutzten Lizenzen eines bestimmten Produkts gebucht werden; Es ist also nicht mehr möglich, nur einen Teil der vorhandenen Lizenzen des Produkts mit einer Supportlizenz abzudecken, es sei denn, die nicht abgedeckten Lizenzen werden nicht aktiv im Sinne einer entsprechend installierten Softwarekopie genutzt und nur für eine mögliche zukünftige Nutzung vorgehalten.

  • Integration von Zusatzvereinbarungen der vergangenen Jahre
    Für neu hinzugekommene Bereiche wie Virtualisierung und Cloud-Services und für einige Appliances sind in den vergangenen Jahr Zusatzvereinbarungen entstanden, die jetzt in den PA-Vertrag integriert werden. Inhaltlich ergeben sich dabei jedoch keine nennenswerten Änderungen.

Autor: Software-Express Team |

Kommentare