Lizenzierung von Microsoft Windows Virtual Desktop Access (VDA)

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Microsoft Windows Virtual Desktop Access (VDA) dient dem Zugriff auf virtuelle Windows Desktops. VDA ist in Windows 10 Enterprise inkl. Software-Assurance enthalten. VDA ist auch separat als Subscription verfügbar. Siehe auch unsere Seite zu Windows 10.

Die Lizenzierung von Windows VDA

Bei der Lizenzierung eines Windows Desktop-Betriebssystems mit VDA haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Kauf einer VDA-Abonnement-Lizenz für ein lizenziertes Windows Desktop-Betriebssystem in einem der Microsoft Volumenlizenzprogramme (z.B.: Open Value oder Open Value Subscription).
  • Abdeckung der Windows-Lizenz mit Software Assurance (SA). Damit erhalten Sie das Windows VDA-Nutzungsrecht für die Laufzeit der SA. Hiermit ist auch die Lizenzierung unter Open License möglich.

Mit VDA wird immer ein spezifisches Gerät lizenziert. Auch Geräte außerhalb des Unternehmens, beispielsweise Home Office-PCs die dem jeweiligen Mitarbeiter gehören oder PCs die bei einem Vertragspartner stehen, können lizenziert werden. Die Lizenz kann nach 90 Tagen einem anderen Gerät zugewiesen werden. Im Falle eines Hardware-Defekts auch vor Ablauf der 90-tägigen Frist.

Außerdem beinhaltet die VDA-Lizenz ein erweitertes Roaming Use-Recht für den Hauptnutzer. Dieser kann auf seinen virtuellen Desktop von einem beliebigen Gerät außerhalb des Unternehmensnetzwerks zugreifen. Innerhalb des Unternehmens darf jedoch nur von verschiedenen PCs zugegriffen werden, wenn diese eine SA-Abdeckung oder eine eigene VDA-Lizenz haben. Wenn kein Hauptnutzer für die VDA-Lizenz benannt wird, entfällt das Roaming Use-Recht.

Vorteile von VDA

  • Das Windows Betriebssystem kann auf virtuellen Maschinen in allen möglichen Kombinationen aus Hardware und Storage installiert werden.
  • Die VMs können beliebig zwischen Server und Storage verschoben werden.
  • Erweitertes Roaming Use-Recht für den Hauptnutzer
  • VDA beinhaltet Vorteile der Software Assurance, darunter beispielsweise technischen Support
  • Zugriff auf Produkte, die exklusiv für SA-Kunden zur Verfügung stehen. Dazu zählt beispielsweise das Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP)
Bezeichnung
Microsoft Virtual Desktop Access (VDA) License; Subscription 1 Jahr; Open Value Jahresrate, Single Language
SKU: 4ZF-00014
Autor: Stefan Barth |

Kommentare

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Gerhard Schmidt |

Hallo,
ich habe eine Frage; unser Unternehmen möchte virtuelle Clients bei einem Cloudprovider anbieten, auf die dann unsere Kunden mit Ihren eigenen PCs zugreigen. Die virtuellen Clients haben dann unser Image auf Windows10 basierend mit unseren Applikationen und Daten. Unsere Kunden sollen auf diese virtuellen Clients zu Trainingszwecken zugreifen, entweder ad-hoc oder während einwöchiger Trainingseinheiten. Die Nutzung ist daher sehr variable, ein paar Stunden oder eine bis mehrere Wochen. Wie sieht es hierbei mit der Microsoft Lizensierung aus?

Über ein paar aussagekräftige Hinweise würde ich mich freuen.


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Stefan Barth |

Hallo Herr Schmidt,

hierbei handelt es sich um ein ziemlich komplexes Thema. Gerne biete ich Ihnen daher eine individuelle Beratung an:
Tel.: 07031-79433-490
stefan.barth@software-express.de

Mit freundlichen Grüßen aus Sindelfingen
Stefan Barth