Verwendung der Lizenzschlüssel in Volumenlizenzverträgen

Microsoft Volumenlizenzverträge bieten den Vorteil, dass Sie alle installierten Instanzen eines Produkts mit nur einem einzigen Key aktivieren können. Für die Aktivierung bietet Microsoft zwei unterschiedliche Methoden:

  • Multiple Activation Key (MAK)
  • Key Management Service (KMS)

Der Multiple Activation Key (MAK)

Dieser Key wird im Volume Licencing Service Center (VLSC) in der Lizenzübersicht hinter dem jeweiligen Produkt angezeigt. Dies ist ein Verfahren zur dauerhaften Aktivierung mit Hilfe eines von Microsoft gehosteten Aktivierungsservices.

Der Key Management Service (KMS)

Alternativ gibt es noch die Möglichkeit, die Lizenzen über den Key Management Service (KMS) innerhalb Ihrer Organisation zu aktivieren. Die KMS-Aktivierung erfolgt temporär über den KMS-Server, der innerhalb des eigenen Netzwerks als Dienst auf einem Server läuft. Die Clients verbinden sich über das Netzwerk mit dem KMS-Server um die entsprechende Software zu aktivieren. Dies muss mindestens alle 180 Tage erfolgen.

Die KMS-Aktivierung empfiehlt sich somit für Organisationen, die sehr oft Neuinstallationen durchführen oder viele tragbare Geräte im Außeneinsatz betreiben. In diesen Fällen reduziert sich der Administrationsaufwand und bietet eine erhöhte Sicherheit und Kontrolle der eingesetzten Lizenzen. KMS-Keys sind nicht mehr direkt über das VLSC verfügbar, sondern müssen bei Microsoft beantragt werden. Microsoft bietet dafür 2 Wege an:

Die Volumenaktivierung kann sowohl über eine der beiden Methoden als auch in Kombination erfolgen.

Autor: Stefan Barth |

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