End of Life der McAfee Email Security Produkte

Intel Security hat angekündigt, dass die McAfee Email Security Produkte ab dem 11. Januar 2016 nicht mehr angeboten werden. Supportverlängerungen für die Produkte sind noch bis 11. Januar 2017 möglich, um Kunden Zeit für den Umstieg zu geben. Der Support für das McAfee Email Gateway kann für 5 Jahre (3 Jahre voller Support bis 2019, 2 Jahre begrenzter Support), bis maximal Januar 2021 verlängert werden. Gleichzeitig mit den Email Security Produkten, werden auch die McAfee SaaS Endpoint Security Artikel nicht mehr verfügbar sein. Im Artikel informieren wir über die weiteren abgekündigten Produkte und beantworten die wichtigsten Fragen zum Wechsel.

McAfee Email Security

Die McAfee SaaS Email Protection und Archiving Produkte werden ab dem 11. Januar 2016 nicht mehr verfügbar sein, Verlängerungen sind bis 11. Januar 2017 möglich. Intel Security hat sich auf Proofpoint als zukünftigen Partner festgelegt, Details für einen Umstieg stehen momentan allerdings noch nicht fest.

Hier finden Sie die McAfee SaaS Security Produkte in unserem Webshop

McAfee Email Security Gateway

Die McAfee Email Security Gateway Produkte sind ab dem 11. Januar 2016 nicht mehr verfügbar. Der Support für das McAfee Email Gateway kann für 5 Jahre , bis maximal Januar 2021 verlängert werden. Davon sind die ersten 3 Jahre weiterhin vollständiger Gold Support, ab 2019 wird der Support für die restlichen beiden Jahre (bis 2021) begrenzt. D.h. es werden nur Bugs mit „Severity 2“ oder höher gefixt.

Neue Hardware kann ab dem 11. Januar 2016 nicht mehr hinzugefügt werden, um die Hardware Kapazität dennoch zu erweitern, können Kunden die virtuelle Appliance nutzen.

Kunden, die Email Archiving einsetzen haben 6 Monate Zeit um die archivierten E-Mails zu sichern. Nach Ablauf der 6 Monate werden alle E-Mails automatisch permament enfernt.

McAfee SaaS Endpoint Security

Gleichzeitig mit den SaaS Email Security Produkten werden auch die SaaS Endpoint Security Produkte, einschließlich dem McAfee Security Center zum 11. Januar 2016 abgekündigt. Der Support läuft noch bis 11. Januar 2019. Intel Security bietet mit der McAfee Endpoint Security Plattform bereits eine Alternative an, auf die Kunden nach Ablauf wechseln können.

Kunden, die SaaS Endpoint und McAfee Security Center einsetzen, können den McAfee ePolicy Orchestrator (ePO) Cloud für die Verwaltung der Endpoint Security aus der Cloud nutzen.

Ebenfalls von der Abkündigung betroffen ist die McAfee Endpoint Protection Advanced for SMB.

Beim Renewal können Sie die folgenden Upgradepfade nutzen:

McAfee SaaS Endpoint Protection (TSA) McAfee Endpoint Protection Essential for SMB (TSH)
McAfee SaaS Endpoint & Email Protection Suite (TSB) McAfee Endpoint Protection Essential for SMB (TSH)
McAfee Security for Business (STP) McAfee Endpoint Protection Essential for SMB (TSH) & McAfee SaaS Web Protection (SWE)
McAfee Endpoint Protection Advanced for SMB (TSI) McAfee Endpoint Protection Essential for SMB (TSH)

Fragen und Antworten zu Intel Security?

Was bedeutet End of Life (EOL) bei Intel Security Produkten?

Mit erreichen des End of Life Datum wird es keinen technischen Support von Intel Security mehr geben, d.h. keine Security Patches mehr (auch nicht bei kritischen Problemen). Einen kostenpflichtigen Extended Support über das EOL Datum, bietet Intel Security nicht an. Wir raten daher eingehend zum Umstieg auf eine alternative Lösung bevor das EOL Datum erreicht ist.

Was ändert sich sonst noch durch die Umbennenung von McAfee in Intel Security?

Die meisten Kunden sind durch die Umbenennung nicht betroffen. Die meisten Produkte heißen weiter McAfee, der Gold Support läuft normal weiter. Es gibt keine Einschränkungen.

Was verbessert sich durch den Kauf von McAfee durch Intel?

Intel treibt den technologischen Vorsprung der McAfee Produkte durch hohe Investitionen und die Einbindung eigener Entwicklungen weiter voran. Ein Beispiel ist der Data Exchange Layer, ein zentraler Nervenstrang der alle Produkte miteinander verbinden wird und zum Teil auch schon jetzt verbindet. „Security connected“, so wie es Intel Security (McAfee) versteht. Hier können sich übrigens auch Fremdhersteller andocken, ähnlich dem USB Standard vor geraumer Zeit. Auch hier war Intel am Anfang allein, heute ist es ein Standard. Ein Produkt das ohne Data Exchange Layer (DXL) nicht möglich wäre ist beispielsweise der neue McAfee Threat Intelligence Exchange (TIE).

Gibt es Sonderkonditionen für Intel Security Produkte?

Intel Security bietet auch Sonderkonditionen im Bereich Öffentlicher Trägerschaft (Behörden, Government) und im Bereich Lehre, Wissenschaft und Forschung (Education) an. Außerdem sind vergünstigte Updates von Mitbewerbsprodukten möglich, fragen Sie uns einfach. Wir beraten Sie gerne worauf auf Sie achten müssen um von den günstigeren Konditionen zu profitieren. Wir kennen uns aus mit Ausschreibungen, den speziellen Abläufen und den EVB-IT Verträgen. Vertrauen Sie auf unsere Expertise in diesem Bereich.

Autor: Matthias Kimmit |

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