VMware Fusion

Letzte Aktualisierung: 11.09.2020

Die neue Version Fusion 12 ist am 15. September released. VMware Fusion Pro und VMware Fusion Player unterstützen macOS Betriebssysteme. Für Windows Anwender gibt es VMware Workstation. Fusion Pro richtet sich bietet die Virtualisierung für Macs mit leistungsfähigen Funktionen für fortgeschrittene Anwender, Entwickler und IT-Administratoren. Mit dem einfacheren Fusion Player lässt sich unter anderem keine vSphere-/ESXi-Server Verbindung herstellen oder virutelle Netzwerke simmulieren.

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VMware Fusion Preise

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Für Administratoren, Tester und Entwickler, die mehr Sicherheit und eine Verbindung zum Sphere-/ESXi-Server benötigen.

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Für Anwender, die eine einfache, aber leistungsstarke virtuelle Maschinen für Mac benötigen aber nicht auf eine Verbindung zum Sphere-/ESXi-Server angewiesen sind.

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VMware Fusion Lizenzierung und Support

VMware Fusion Pro und Player werden nach Hosts lizenziert. Ein Host ist der Rechner, auf dem die Software installiert wird. Die Anzahl der Guests (die virtualisierten Betriebssysteme bzw. Gast-Betriebssystem) werden nicht berücksichtigt. Bei beiden Versionen können mehrere Instanzen ausgeführt werden.

Lizenzen werden mit Lizenzschüsseln ausgeliefert. Die Software wird als Download bereitgestellt. Bei der Installation wird der Lizenzschlüssel verlangt. Jede Installation wird mit einem individuellen Key freigeschaltet. Volumenlizenzierung mit einem Volumenlizenzschlüssel für alle Installationen ist leider nicht verfügbar.

Support für bspw. kostenlose Updates und Upgrades muss separat dazu gekauft werden. Es gibt Basic (Support während Geschäftszeiten) und Production Support (24/7). Der Support darf nicht vermischt werden. Nachbestellungen sind möglich, aber Laufzeitanpassungen des Supports gibt es nur bei Verlängerungen. Nach Ablauf des Support haben Sie keinen Anspruch mehr auf technischen Support oder kostenlose Updates.

Hinweis: Mit dem neuen Release ist das erste Jahr Support Pflicht und muss bei Kauf immer dazu gebucht werden! Mindestbestellmenge gibt es keine!

VMware Fusion Player Funktionen

VMware Fusion Player richtet sich an Anwender, die auf ihrem Rechner ein weiteres Betriebssystem ohne Neustart ausführen möchten. Das können beispielsweise Mitarbeiter sein, die zuhause auf einem privaten macOS-Firmenarbeitsplatz nutzen oder Anwender die weitere Betriebssysteme unter Linux oder Windows benötigen.

Player Features

Erstellung neuer virtueller Maschinen
Unterstützt werden bis 16 CPU, 64 GB und 3 GB vRAM.
Gleichzeitige Ausführung mehrerer virtueller Maschinen

Mit Fusion Player können bereits mehrere virtuelle Maschinen gleichzeitig ausgeführt werden. Die Anzahl möglicher Instanzen hängt von der Konfiguration der virtuellen Maschinen und den verfügbaren Ressourcen des Host ab.

Unterstützung von ca. 100 Gast-Betriebssystemen
Im VMware Compatibility Guide finden sie ausführliche Informationen zu unterstützten Gast-Betriebssystemen.
Neuste Windows 10 Versionen
Unterstützt die neusten Windows 10 Versionen als Gast- und als als Host-Betriebssystem.
Automatisierte Installation (Mass Deployment)
Über Windows Kommandozeilenscripts lassen sich VMware Fusions automatisiert installieren.
File Sharing und gemeinsame Ordner
Host- und Gastbetriebssysteme können sich Dateien und Ordner teilen. Ordner können auch für mehrere virtuelle Maschinen freigegeben werden. Damit lassen sich Dateien auch zwischen virtuellen Maschinen teilen.
Verschiedene Anzeige-Modi
Anzeigemöglichkeiten: Anzeige in Fenstern und auf dem ganzen Bildschirm. Anzeige einzelne Applikationen aus einer VM im Host-Betriebssystem und VM-Anzeige auf verschiedene Monitore verteilen.
3D Graphics with DX10.1 and OpenGL 3.3 Support
VMware Fusion nutzt moderne 3D Grafikkarten, wenn das Host-Betriebssystem damit ausgestattet ist.
Umfassende Geräteunterstützung
Ausführung auf dem neuesten macOS, 4K und 5k Retina Anzeigen, USB 3.0 und USB Smart Card Reader, Virtuelles TPM-Gerät (Trusted Platform Module) und multilinguale Tastaturen.
Security Features
UEFI Boot und UEFI Secure Boot Support, vTPM Virtual Trusted Platform Module und Microsoft VBS (Virtualization Based Security, nur Gast-OS).
Vereinfachter SSH Login

Bereits in der Fusion Player Edition (seit Fusion 12). Mit einem Mausklick wird die SSH-Verbindung hergestellt und ein Terminal Fenster geöffnet. Verbindungsdaten müssen nur beim ersten Mal eingegeben werden.

Snapshots

Bereits in der Fusion Player Edition (seit Fusion 12). Snapshots ist eine nützliche Funktion für Tester und Entwickler. Nach Änderungen (beispielsweise ein Software-Update) kann die virtuelle Maschine auf den Zustand (Snapshot) vor dem Update zurückgesetzt werden.

REST API

Mit der lassen sich beispielsweise virtuelle NIC-Einstellungen konfigurieren, IP Adressen ermitteln und gemeinsame Ordner konfigurieren.

vCenter Server Appliance Deployment

vCenter Server Appliance lässt sich mit wenigen Mausklicks als Linux VM installieren und ausführen. Gegenüber der traditionellen Installation ist das deutlich einfacher.

Command Line Operation: vmrun

Kommandozeilenprogramm für die Steuerung von virtuellen Maschinen. Beispielsweise an-/ausschalten, neu starten, Dateien zwischen Host/Guest kopieren, Prozesse im Gast-OS anzeigen usw.

VMware Fusion Pro Funktionen

VMware Fusion Pro richtet sich an anspruchsvolle Anwender wie Administratoren, Software-Entwickler, Tester, die beispielsweise virtuelle Maschinen klonen und verändern.

Fusion Pro Features

Enthält alle Features des Players plus folgende zusätzliche Möglichkeiten
Verschlüsselte virtuelle Maschinen

Mit der Fusion Pro lassen sich virtuelle Maschinen verschlüsseln und verschlüsselte virtuelle Maschinen ausführen. Weiterhin können Benutzerrechte eingeschränkt werden, um virtuelle Maschinen zu konfigurieren.

Anpassung/Test virtueller Netzwerke

Umbenennung virtueller Netzwerke (nur Windows Hosts). Konfiguration DHCP, NAT, IP-Adressen, LAN Segmente, Samba (Linux), Simulation (packet loss, latency).

VM Klone

Linked und Full Clones. Linked Clones sind eigene VM-Kopien, die sich virtuelle Festplatten mit dem Eltern-Klon teilen. Volle Klone sind vollständige Kopien inkl. Kopien virtueller Festplatten.

Geteilte virtuelle Maschinen (Fusion Server)

Shared/Remote VMs werden auf einem VMware Fusion Server ausgeführt und lassen sich von anderen VMware Fusions aus über das Netzwerk nutzen. Fusion Server ist in VMware Fusion Pro enthalten.

Mit vSphere/ESXi/vCenter Server verbinden

Beispiele für mögliche Aktionen mit verbundenen Remote-Hosts sind Neustart, Herunterfahren, Power Control, aktivieren des Wartungsmodus und erstellen neuer virtueller Maschinen.

VMware Fusion Alternativen

VMware spielt in Sachen Virtualisierung in einer eigenen Liga. Bei der Desktop-Virtualisierung (Personal Desktop Virtualization, nicht mit VDI bzw. Virtual Desktop Infrastructure zu verwechseln) sind VMware Fusion und VMware Fusion ganz weit vorn. Die einzige ebenfalls exzellente Alternative kommt von Parallels, allerdings nur auf der Mac-Seite als Fusion-Alternative Parallels Desktop für Mac. Außerdem gibt es eine Reihe von freien Open Source Lösungen – ganz vorn Oracle VirtualBox – die allerdings seitens Komfort und Funktionalität weder mit VMware noch mit Parallels mithalten können.