VMware Workstation

Die neue Version Workstation 16 ist am 15. September released. VMware Workstation Pro und VMware Workstation Player unterstützen alle gängigen Windows und Linux basierte Betriebssysteme. Für macOS Anwender gibt es VMware Fusion. Workstation Pro richtet sich an Power User wie Entwickler, Tester und Administratoren, die unter anderem mehrere virtuelle Maschinen gleichzeitig ausführen. Mit dem einfacheren Workstation Player kann man zwar ebenfalls virtuelle Maschinen erstellen, jedoch nur eine Instanz nutzen.

VMware Workstation Preise

  • [Workstation 16 Pro] Für Power User wie Administratoren, Tester und Entwickler, die mehrere virtuelle Maschinen gleichzeitig ausführen möchten.
  • [Workstation 16 Player] Für Anwender, die einen weiteren Desktop benötigen. Beispielsweise den Büro-Desktop auf einem privaten Notebook.

VMware Workstation Lizenzierung

VMware Workstation Pro und Player werden nach Hosts lizenziert. Ein Host ist der Rechner, auf dem die Software installiert wird. Die Anzahl der Guests (die virtualisierten Betriebssysteme bzw. Gast-Betriebssystem) werden nicht berücksichtigt. Beim Player kann jedoch immer nur eine einzige Instanz ausgeführt werden. Bei der Workstation Pro kann mit mehreren Instanzen parallel gearbeitet werden.

Lizenzen werden mit Lizenzschüsseln ausgeliefert. Die Software wird als Download bereitgestellt. Bei der Installation wird der Lizenzschlüssel verlangt. Jede Installation wird mit einem individuellen Key freigeschaltet. Volumenlizenzierung mit einem Volumenlizenzschlüssel für alle Installationen ist leider nicht verfügbar.

Support für bspw. kostenlose Updates und Upgrades muss separat dazu gekauft werden. Es gibt Basic (Support während Geschäftszeiten) und Production (24/7) Support. Der Support darf nicht vermischt werden. Nachbestellungen sind möglich, aber Laufzeitanpassungen des Supports gibt es nur bei Verlängerungen. Nach Ablauf des Support haben Sie keinen Anspruch mehr auf technischen Support oder kostenlose Updates.

Hinweis: Mit dem neuen Release ist das erste Jahr Support Pflicht und muss bei Kauf immer dazu gebucht werden! Mindestbestellmenge gibt es keine!

VMware Workstation Player Funktionen

VMware Workstation Player richtet sich an Anwender, die auf ihrem Rechner ein weiteres Betriebssystem ohne Neustart ausführen möchten. Das können beispielsweise Mitarbeiter sein, die zuhause auf einem privaten PC einen Windows-Firmenarbeitsplatz nutzen oder Anwender, die ein weiteres Betriebssystem (Linux unter Windows oder Windows unter Linux) benötigen.

  • Erstellung neuer virtueller Maschinen
    Unterstützt werden bis 16 CPU, 64 GB und 3 GB vRAM.
  • Unterstützung von ca. 100 Gast-Betriebssystemen
    Im VMware Compatibility Guide finden sie ausführliche Informationen zu unterstützten Gast-Betriebssystemen.
  • Neuste Windows 10 Versionen
    Unterstützt die neusten Windows 10 Versionen als Gast- und als als Host-Betriebssystem.
  • Automatisierte Installation (Mass Deployment)
    Über Windows Kommandozeilenscripts lassen sich VMware Workstations automatisiert installieren.
  • File Sharing und gemeinsame Ordner
    Host- und Gastbetriebssysteme können sich Dateien und Ordner teilen. Ordner können auch für mehrere virtuelle Maschinen freigegeben werden. Damit lassen sich Dateien auch zwischen virtuellen Maschinen teilen.
  • Verschiedene Anzeige-Modi
    Anzeigemöglichkeiten: Anzeige in Fenstern und auf dem ganzen Bildschirm. Anzeige einzelne Applikationen aus einer VM im Host-Betriebssystem und VM-Anzeige auf verschiedene Monitore verteilen.
  • 3D Graphics with DX10.1 and OpenGL 3.3 Support
    VMware Workstation nutzt moderne 3D Grafikkarten, wenn das Host-Betriebssystem damit ausgestattet ist.
  • Umfassende Geräteunterstützung
    4K Retina Anzeigen, USB 3.0 und USB Smart Card Reader und multilinguale Tastaturen.
  • Security Features
    UEFI Boot und UEFI Secure Boot Support, vTPM Virtual Trusted Platform Module und Microsoft VBS (Virtualization Based Security, nur Gast-OS).
  • REST API
    Mit der Player REST API lassen sich beispielsweise virtuelle NIC-Einstellungen konfigurieren, IP Adressen ermitteln und gemeinsame Ordner konfigurieren.
  • vCenter Server Appliance Deployment
    vCenter Server Appliance lässt sich mit wenigen Mausklicks als Linux VM installieren und ausführen. Gegenüber der traditionellen Installation ist das deutlich einfacher.
  • Command Line Operation: vmrun
    Kommandozeilenprogramm für die Steuerung von virtuellen Maschinen. Beispielsweise an-/ausschalten, neu starten, Dateien zwischen Host/Guest kopieren, Prozesse im Gast-OS anzeigen usw.

VMware Workstation Pro Funktionen

VMware Workstation Pro richtet sich an anspruchsvolle Anwender wie Administratoren, Software-Entwickler, Tester, die beispielsweise virtuelle Maschinen klonen und verändern oder parallel mehrere Betriebssysteme bzw. Desktops ausführen.

Enthält alle Features des Players plus folgende zusätzliche Möglichkeiten - Vereinfachter SSH Login
Mit einem Mausklick wird die SSH-Verbindung hergestellt und ein Terminal Fenster geöffnet. Verbindungsdaten müssen nur beim ersten Mal eingegeben werden.

  • Verschlüsselte virtuelle Maschinen
    Mit der Workstation Pro lassen sich virtuelle Maschinen verschlüsseln und verschlüsselte virtuelle Maschinen ausführen. Weiterhin können Benutzerrechte eingeschränkt werden, um virtuelle Maschinen zu konfigurieren.
  • Anpassung/Test virtueller Netzwerke
    Umbenennung virtueller Netzwerke (nur Windows Hosts). Konfiguration DHCP, NAT, IP-Adressen, LAN Segmente, Samba (Linux), Simulation (packet loss, latency).
  • Gleichzeitige Ausführung mehrerer virtueller Maschinen
    Mit Workstation Pro können im Gegensatz zu Workstation Player mehrere virtuelle Maschinen gleichzeitig ausgeführt werden. Die Anzahl möglicher Instanzen hängt von der Konfiguration der virtuellen Maschinen und den verfügbaren Ressourcen des Host ab.
  • Snapshots
    Snapshots ist eine nützliche Funktion für Tester und Entwickler. Nach Änderungen (beispielsweise ein Software-Update) kann die virtuelle Maschine auf den Zustand (Snapshot) vor dem Update zurückgesetzt werden.
  • VM Klone
    Linked und Full Clones. Linked Clones sind eigene VM-Kopien, die sich virtuelle Festplatten mit dem Eltern-Klon teilen. Volle Klone sind vollständige Kopien inkl. Kopien virtueller Festplatten.
  • Geteilte virtuelle Maschinen (Workstation Server)
    Shared/Remote VMs werden auf einem VMware Workstation Server ausgeführt und lassen sich von anderen VMware Workstations aus über das Netzwerk nutzen. Workstation Server ist in VMware Workstation Pro enthalten.
  • Mit vSphere/ESXi/vCenter Server verbinden
    Beispiele für mögliche Aktionen mit verbundenen Remote-Hosts sind Neustart, Herunterfahren, Power Control, aktivieren des Wartungsmodus und erstellen neuer virtueller Maschinen.

VMware Workstation Alternativen

VMware spielt in Sachen Virtualisierung in einer eigenen Liga. Bei der Desktop-Virtualisierung (Personal Desktop Virtualization, nicht mit VDI bzw. Virtual Desktop Infrastructure zu verwechseln) sind VMware Workstation und VMware Fusion ganz weit vorn. Die einzige ebenfalls exzellente Alternative kommt von Parallels, allerdings nur auf der Mac-Seite als Fusion-Alternative Parallels Desktop für Mac. Außerdem gibt es eine Reihe von freien Open Source Lösungen - ganz vorn Oracle VirtualBox - die allerdings seitens Komfort und Funktionalität weder mit VMware noch mit Parallels mithalten können.