VMware Workstation

Letzte Aktualisierung: 22.01.2019

VMware Workstation Pro 15 und VMware Workstation Player unterstützen alle gängigen Windows und Linux basierte Betriebssysteme. Für macOS Anwender gibt es VMware Fusion. Seit Version 12 werden nur noch 64 Bit Hosts unterstützt. Workstation Pro richtet sich an Power User wie Entwickler, Tester und Administratoren, die unter anderem mehrere virtuelle Maschinen gleichzeitig ausführen. Mit dem einfacheren Workstation Player kann man zwar ebenfalls virtuelle Maschinen erstellen, jedoch nur eine Instanz nutzen.

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Ich heiße Marco Strehl und bin Ihr Ansprechpartner für VMware Workstation. Bei Fragen einfach melden.

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VMware Workstation Preise

Für Power User wie Administratoren, Tester und Entwickler, die mehrere virtuelle Maschinen gleichzeitig ausführen möchten.

Zu den Preisen

Für Anwender, die einen weiteren Desktop benötigen. Beispielsweise den Büro-Desktop auf einem privaten Notebook.

Zu den Preisen

VMware Workstation Lizenzierung

VMware Workstation Pro und Player werden nach Hosts lizenziert. Ein Host ist der Rechner, auf dem die Software installiert wird. Die Anzahl der Guests (die virtualisierten Betriebssysteme bzw. Gast-Betriebssystem) werden nicht berücksichtigt. Beim Player kann jedoch immer nur eine einzige Instanz ausgeführt werden. Bei der Workstation Pro kann mit mehreren Instanzen parallel gearbeitet werden.

Lizenzen werden mit Lizenzschüsseln ausgeliefert. Die Software wird als Download bereitgestellt. Bei der Installation wird der Lizenzschlüssel verlangt. Jede Installation wird mit einem individuellen Key freigeschaltet. Volumenlizenzierung mit einem Volumenlizenzschlüssel für alle Installationen ist leider nicht verfügbar.

VMware Workstation Player Funktionen

VMware Workstation Player richtet sich an Anwender, die auf ihrem Rechner ein weiteres Betriebssystem ohne Neustart ausführen möchten. Das können beispielsweise Mitarbeiter sein, die zuhause auf einem privaten PC einen Windows-Firmenarbeitsplatz nutzen oder Anwender, die ein weiteres Betriebssystem (Linux unter Windows oder Windows unter Linux) benötigen.

Player Features

Erstellung neuer virtueller Maschinen
Unterstützt werden bis 16 CPU, 64 GB und 3 GB vRAM.
Unterstützung von ca. 100 Gast-Betriebssystemen
Im VMware Compatibility Guide finden sie ausführliche Informationen zu unterstützten Gast-Betriebssystemen.
Neuste Windows 10 Versionen
Unterstützt die neusten Windows 10 Versionen als Gast- und als als Host-Betriebssystem.
Automatisierte Installation (Mass Deployment)
Über Windows Kommandozeilenscripts lassen sich VMware Workstations automatisiert installieren.
File Sharing und gemeinsame Ordner
Host- und Gastbetriebssysteme können sich Dateien und Ordner teilen. Ordner können auch für mehrere virtuelle Maschinen freigegeben werden. Damit lassen sich Dateien auch zwischen virtuellen Maschinen teilen.
Verschiedene Anzeige-Modi
Anzeigemöglichkeiten: Anzeige in Fenstern und auf dem ganzen Bildschirm. Anzeige einzelne Applikationen aus einer VM im Host-Betriebssystem und VM-Anzeige auf verschiedene Monitore verteilen.
3D Graphics with DX10.1 and OpenGL 3.3 Support
VMware Workstation nutzt moderne 3D Grafikkarten, wenn das Host-Betriebssystem damit ausgestattet ist.
Umfassende Geräteunterstützung
4K Retina Anzeigen, USB 3.0 und USB Smart Card Reader und multilinguale Tastaturen.
Security Features
UEFI Boot und UEFI Secure Boot Support, vTPM Virtual Trusted Platform Module und Microsoft VBS (Virtualization Based Security, nur Gast-OS).
REST API

Mit der Player REST API lassen sich beispielsweise virtuelle NIC-Einstellungen konfigurieren, IP Adressen ermitteln und gemeinsame Ordner konfigurieren.

vCenter Server Appliance Deployment

vCenter Server Appliance lässt sich mit wenigen Mausklicks als Linux VM installieren und ausführen. Gegenüber der traditionellen Installation ist das deutlich einfacher.

Command Line Operation: vmrun

Kommandozeilenprogramm für die Steuerung von virtuellen Maschinen. Beispielsweise an-/ausschalten, neu starten, Dateien zwischen Host/Guest kopieren, Prozesse im Gast-OS anzeigen usw.

VMware Workstation Pro Funktionen

VMware Workstation Pro richtet sich an anspruchsvolle Anwender wie Administratoren, Software-Entwickler, Tester, die beispielsweise virtuelle Maschinen klonen und verändern oder parallel mehrere Betriebssysteme bzw. Desktops ausführen.

Workstation Pro Features

Enthält alle Features des Players plus folgende zusätzliche Möglichkeiten
Vereinfachter SSH Login

Mit einem Mausklick wird die SSH-Verbindung hergestellt und ein Terminal Fenster geöffnet. Verbindungsdaten müssen nur beim ersten Mal eingegeben werden.

Verschlüsselte virtuelle Maschinen

Mit der Workstation Pro lassen sich virtuelle Maschinen verschlüsseln und verschlüsselte virtuelle Maschinen ausführen. Weiterhin können Benutzerrechte eingeschränkt werden, um virtuelle Maschinen zu konfigurieren.

Anpassung/Test virtueller Netzwerke

Umbenennung virtueller Netzwerke (nur Windows Hosts). Konfiguration DHCP, NAT, IP-Adressen, LAN Segmente, Samba (Linux), Simulation (packet loss, latency).

Gleichzeitige Ausführung mehrerer virtueller Maschinen

Mit Workstation Pro können im Gegensatz zu Workstation Player mehrere virtuelle Maschinen gleichzeitig ausgeführt werden. Die Anzahl möglicher Instanzen hängt von der Konfiguration der virtuellen Maschinen und den verfügbaren Ressourcen des Host ab.

Snapshots

Snapshots ist eine nützliche Funktion für Tester und Entwickler. Nach Änderungen (beispielsweise ein Software-Update) kann die virtuelle Maschine auf den Zustand (Snapshot) vor dem Update zurückgesetzt werden.

VM Klone

Linked und Full Clones. Linked Clones sind eigene VM-Kopien, die sich virtuelle Festplatten mit dem Eltern-Klon teilen. Volle Klone sind vollständige Kopien inkl. Kopien virtueller Festplatten.

Geteilte virtuelle Maschinen (Workstation Server)

Shared/Remote VMs werden auf einem VMware Workstation Server ausgeführt und lassen sich von anderen VMware Workstations aus über das Netzwerk nutzen. Workstation Server ist in VMware Workstation Pro enthalten.

Mit vSphere/ESXi/vCenter Server verbinden

Beispiele für mögliche Aktionen mit verbundenen Remote-Hosts sind Neustart, Herunterfahren, Power Control, aktivieren des Wartungsmodus und erstellen neuer virtueller Maschinen.

VMware Workstation Alternativen

VMware spielt in Sachen Virtualisierung in einer eigenen Liga. Bei der Desktop-Virtualisierung (Personal Desktop Virtualization, nicht mit VDI bzw. Virtual Desktop Infrastructure zu verwechseln) sind VMware Workstation und VMware Fusion ganz weit vorn. Die einzige ebenfalls exzellente Alternative kommt von Parallels, allerdings nur auf der Mac-Seite als Fusion-Alternative Parallels Desktop für Mac. Außerdem gibt es eine Reihe von freien Open Source Lösungen – ganz vorn Oracle VirtualBox – die allerdings seitens Komfort und Funktionalität weder mit VMware noch mit Parallels mithalten können.