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VMware Cloud Foundation (VCF)
VMware Cloud Foundation (VCF) ist die Hybrid-Cloud-Lösung für Unternehmen, die die komplette Plattform von VMware umfasst. Enthält alle VMware-Produkte (HCI, Software-defined Datacenter (SDDC) inklusive SDDC-Manager, Software-defined Storage (SDS)) und VMware-Module wie Tanzu, HCX, NSX und VCF Operations. Für Kunden, die eine umfassende Private Cloud benötigen. Die folgenden Informationen richten sich an IT-Spezialisten und Administratoren, die sich mit dem Kauf von VMware Cloud Foundation, Hybrid-Cloud-Lösungen und weiteren VMware Lizenzen beschäftigen. Mit nur wenigen Klicks können Sie online bestellen oder ein Angebot anfordern.
VMware Cloud Foundation Preis
VMware Cloud Foundation (VCF) wird pro Core lizenziert. Die Mindestlizenzierung beträgt 16 Core pro CPU. Production Support 24x7 ist enthalten. Siehe VMware vSphere Lizenzierung
- vSphere Cloud FoundationVMware Cloud Foundation; 1 Core Lizenz; 1 Jahr Subscription
Die Mindestlizenzierung beträgt 16 Cores pro CPU. Ein Server mit zwei 8-Core-CPUs muss bspw. mit 32 Cores lizenziert werden. Enthält 1 TiB vSAN Kontingent.
VCF-CLD-FND362,24 €zzgl. MwSt.
Sie brauchen mehr vSAN-Kontingent?
Kein Problem. Mit VMware vSAN Add-on erweitern Sie Ihr vSAN Kontingent. VMware vSAN Add-on entspricht der vSAN Enterprise Edition und wird pro TiB lizenziert. Minimum: 8 TiB pro CPU. Produktion Support ist inklusive.
→ Hier geht es zu mehr vSAN Kontingent (vSAN Add-on)
VMware vSAN wird einzeln nicht mehr angeboten.
Funktionen
Programmpaket bestehend aus: vSphere Enterprise Plus, vCenter Server Standard, ESXi, Tanzu, Aria Suite Enterprise, inklusive Production Support.
Enthaltene Module und Services:
- SDDC Manager
- vSphere Enterprise Plus
- vCenter Server Standard
- vSphere with Tanzu (inclusive TKG Runtime)
- vSphere ESXi
- vSAN Enterprise (inklusive 1 TiB pro CPU Core)
- NSX Enterprise Plus
- Aria Suite Enterprise
- Aria Automation
- Aria Operations
- Aria Operations for Logs
- Aria Operations for Networks Enterprise
- HCX Enterprise
Siehe auch: Vergleich der neuen Produkte
Neu in Version 9.1
VMware Cloud Foundation 9.1 bringt Verbesserungen in den Bereichen Betriebseffizienz, Workload-Performance, Security und Cloud-Management.
Betriebseffizienz und TCO
Enhanced NVMe Memory Tiering fügt eine zweite Speicherebene hinzu. Sie lagert 20 bis 25 Prozent der Speicherzugriffe aus, senkt die Server-TCO und erhöht die VM-Dichte ohne Einbußen bei der Anwendungsleistung.
Extended vSAN Data Reduction senkt die Storage-TCO durch optimierte Deduplizierung und Komprimierung um bis zu 39 Prozent.
Workload-Performance
vSphere Topology-Aware Scheduling optimiert die NUMA-Zuweisung für High-Density-Prozessoren. Rechenintensive Anwendungen profitieren von einer chip-bewussten Ressourcenzuteilung.
Parallel Processing of DRS vMotion ersetzt die sequenzielle Clusterbalancierung durch parallele Verarbeitung. Das beschleunigt die Workload-Migration und vermeidet Unterbrechungen.
Security und Resilience
Live Patching für TPM-aktivierte Hosts ermöglicht es, bis zu 80 Prozent der kritischen Sicherheitsupdates ohne Downtime einzuspielen.
VM-Replikation von externen Arrays direkt auf vSAN-Cluster vereinfacht Recovery-Architekturen und reduziert Kosten gegenüber klassischen Setups.
VCF Operations: Neues Interface und Diagnose
Das überarbeitete Interface bietet eine zentrale Oberfläche mit vier Bereichen: Operate, Manage, Protect und Build. Active Findings ermöglichen die schnelle Diagnose von Problemen in vSAN, NSX und ESXi. Security Posture Management (SPM) bewertet die Infrastruktur gegen Sicherheits-Benchmarks mit automatisiertem Compliance-Scoring und One-Click-Remediation. Das Log-Management ist nativ integriert und basiert auf OpenSearch.
vSAN Protection und Recovery
Multi-Source Replication erweitert den Schutz auf heterogene Umgebungen: VMs aus vSAN-, VMFS- und NFS-Datastores lassen sich in einen gemeinsamen vSAN ESA Recovery-Cluster replizieren ("Fan-in"-Architektur). Neu ist außerdem die Möglichkeit einer On-Premises Cyber Recovery ohne Cloud-Abhängigkeit über ein eigenes Isolated Recovery Environment (IRE). Hierarchisches Snapshot-Retention (stündlich bis monatlich), tag-basierte Schutzgruppen und Manual Replica Seeding für große Datasets runden die Erweiterungen ab. Die Replikations-Features setzen Site Recovery Manager (SRM) oder das VMware Advanced Cyber Compliance (ACC) Add-on voraus.
vSphere Kubernetes Service (VKS) 3.6
VKS 3.6 unterstützt bis zu 500 Kubernetes-Cluster. Multi-Network Support ermöglicht Cluster-Nodes mit mehreren vNICs zur Trennung von Applikations-, Storage- und Management-Traffic.
Lizenz-Management
Im Connected Mode aktualisiert VCF 9.1 Lizenzdateien automatisch alle 24 Stunden. Das manuelle 180-Tage-Acknowledgment entfällt. Ein neuer lokaler License Server wird automatisch mit VCF Operations installiert. Drei neue RBAC-Rollen (License Refresh, Tenant License Manager, Read-Only) ermöglichen granulare Delegation der Lizenzverwaltung. Mehrere Lizenztypen lassen sich jetzt in einer vCenter-Instanz verwalten.
Native S3 Object Storage (Technology Preview)
vSAN 9.1 integriert einen nativen S3-kompatiblen Objektspeicher. Block-, File- und Object Storage laufen auf demselben vSAN Cluster ohne Drittanbieter-Add-on. Multi-Tenant-fähig über VCF Automation, kompatibel mit vSAN Global Deduplication. Das Feature erscheint als Technology Preview in einem kommenden VCF 9.1 Patch.
Management-Architektur
VCF 9.1 führt das neue VCF Management Services Cluster ein. Es bündelt Lizenz-Server, Software Depot und Salt RaaS in einem konsolidierten Cluster. Details zum Upgrade-Prozess von VCF 5.2.x auf 9.1 finden Sie im folgenden Abschnitt.
Upgrade von VCF 5.2.x auf 9.1
VCF 5.2.x und vSphere 8 erreichen End of General Support (EoGS) im Oktober 2027 und End of Life (EOL) im Oktober 2029. Für Umgebungen, die noch auf VCF 5.2.x laufen, ergibt sich damit ein konkreter Migrationszeitplan.
VCF 9.1 führt eine einheitliche Management Services-Schicht ein. Aria Operations wird zu VCF Operations, ein neues VCF Management Services Cluster übernimmt zentrale Dienste wie den Lizenz-Server, das Software Depot und Salt RaaS.
Der Upgrade-Prozess umfasst acht Schritte:
- Aria Operations auf VCF Operations 9.1 umstellen (via vRSLCM)
- Cloud Proxy deployen und SDDC-Adapter-Collector-Group aktualisieren
- SDDC Manager auf 9.1.0.0 aktualisieren
- VCF Management Services Cluster deployen
- NSX Management Plane aktualisieren
- vCenter Server auf 9.1 aktualisieren
- ESXi-Hosts sequenziell per Rolling Maintenance aktualisieren
- NSX Edges zuletzt aktualisieren (Kompatibilität mit aktualisiertem ESXi-Kernel)
Voraussetzungen vor dem Upgrade
VCF 9.1 stellt neue Anforderungen an die bestehende Umgebung. Folgende Punkte müssen vor dem Upgrade geprüft und gegebenenfalls angepasst werden:
- vCenter-Root-Passwort: Muss zwischen 15 und 20 Zeichen lang sein. Kürzere Passwörter aus 5.2.x führen zu Validierungsfehlern.
- FQDNs: VCF 9.1 verlangt ausschließlich kleingeschriebene FQDNs. Großbuchstaben in DNS-Einträgen verursachen Zertifikatsfehler.
- Syslog-Port: Unverschlüsselter Port 514 ist gesperrt. Vor dem Upgrade auf TLS-verschlüsselten Port 1514 umstellen.
- vCLS: VMware Cluster Services sind standardmäßig deaktiviert. Die Verwaltung erfolgt jetzt im Backend.
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Ich berate Sie gerne zu Produkten, Lizenzierung und Preisen.

