VMware vSphere 6.7

Letzte Aktualisierung: 30.07.2019

VMware vSphere wird einzeln oder in Bundles angeboten. Die einzelnen Editionen sind vSphere Standard, vSphere Enterprise Plus, vSphere Platinum, vSphere Remote Office Branch Office (ROBO) Standard und ROBO Advanced. Bundles enthalten zusätzlich das Verwaltungswerkzeug vCenter Server. Die Bundles sind vSphere Essentials Kit und vSphere Acceleration Kit.

Lizenziert wird vSphere nach CPU. ROBO ist eine Ausnahme und wird nach VM lizenziert. ROBO ist für Server mit einem geringen Virtualisierungsgrad (maximal 25 VM pro Server) eine günstige Lizenzierungsmöglichkeit.

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Ich heiße Marco Strehl und bin Ihr Ansprechpartner für VMware vSphere. Bei Fragen einfach melden.

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VMware vSphere Preise

Server-Konsolidierung und Business Continuity

Durch Zusammenfassung mehrerer kleiner Server auf wenige große Server wird der Rechenzentrumsbetrieb vereinfacht und Kosten werden reduziert. vSphere Standard hilft ebenfalls dabei, Verfügbarkeit und Sicherheit merkbar zu verbessern und ermöglicht einen unterbrechungsfreien Rechenzentrumsbetrieb.

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Standard + App-Performance und Container-Anwendungen

Mit Funktionen wie automatische Lastenverteilung, automatische Priorisierung von Netzwerkzugriffen, persistente Speicher im RAM wird die Leistung von Anwendungen erhöht. vSphere Integrated Containers ist ebenfalls enthalten. Damit können Container-VMs über „Selbstbedienungsfunktionen“ Entwicklern einfach und unkompliziert zur Verfügung gestellt werden.

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Enterprise Plus + VM Sercurity als SaaS aus der VMware Cloud

vSphere Platinum entspricht vSphere Enterprise Plus erweitert um VMware AppDefense (Security Features und Services). AppDefense ist ein Service und wird jährlich über ein Abonnement abgerechnet. Das Abonnement bezieht sich nur auf den Security-Service. Möchte man den nicht mehr verlängern, darf man die Lizenz ohne AppDefense wie Enterprise Plus weiter nutzen.

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Günstige vSphere-Lizenzierung für Niederlassungen

vSphere Remote Office Branch Office Standard (ROBO-Standard) ist für Standorte/Niederlassungen mit eigener IT-Infrastruktur konzipiert. Üblicherweise ist dort der Virtualisierungsgrad geringer als in zentralen Rechenzentren. Nach CPU lizenzierte vSphere wären teuer. ROBO-Standard wird nach VMs (25 VM-Packs) lizenziert. Funktional entspricht ROBO-Standard in etwa vSphere Standard.

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ROBO Standard + Avdanced Features

vSphere Remote Office Branch Office Advanced (ROBO-Advanced) wurde wie Standard für den Einsatz in Niederlassungen konzipiert. Lizenziert wird ebenfalls in 25 VM-Packs. Zusätzliche Funktionen sind Host Profiles, Auto Deploy und Distributed Switch.

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Das Sparpaket für den Mittelstand

vSphere Acceleration Kits sind preiswerte Bundles, bestehend aus vSphere und vCenter Server Lizenzen. Lizenzrechtlich und funktional entspricht das Bundle den einzelnen Lizenzen. Der Kauf ist auf ein Acceleration Kit pro Organisation beschränkt.

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Preiswertes vSphere-/vCenter-Bundle für kleinere Organisationen

vSphere Essentials Kits sind preiswerte Bundles für Server-Konsolidierung in kleineren Organisationen. Enthalten ist vSphere für 6 CPUs und vCenter Server Essentials. Es kann nur ein Essentials Kit pro Organisation eingesetzt werden. Die Kits sind nicht erweiterbar. Bei steigendem Bedarf ist ein Wechsel (Tradeup) auf vSphere Acceleration Kits möglich.

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vSphere Lizenzierung

Siehe auch VMware vSphere Lizenzierung – Der Weg durch den Lizenz-Dschungel

vSphere Standard, vSphere Enterprise Plus, vSphere Platinum, vSphere Acceleration Standard Kit und vSphere Acceleration Enterprise Plus Kit werden nach Prozessoren lizenziert. Prozessorkerne bleiben unberücksichtigt. Eine CPU mit 2 Cores oder eine CPU mit 4 Cores wird als 1 Prozessor gewertet. vSphere Essentials Kit und vSphere Essentials Plus Kit werden nach Hosts lizenziert. Eine Lizenz berechtigt zur Ausführung von vSphere auf 3 Hosts mit jeweils maximal 2 Prozessoren. vSphere ROBO Standard und vSphere ROBO Advanced werden nach virtuellen Maschinen lizenziert. Eine ROBO-Lizenz berechtigt zur Ausführung von 25 VM. VMware vSphere Desktop ist eine spezielle Edition zur Ausführung virtueller Desktops in virtuellen Desktop Infrastrukturen (Virtual Desktop Infrastructure, VDI). Sie wird nach Named User (NU) oder Concurrent User (CCU) lizenziert.

vSphere Lizenzen werden mit Lizenzschlüsseln ausgeliefert. Die Software wird als Download bereitgestellt und kann nur in Verbindung mit einem gültigen Lizenzschlüssel produktiv eingesetzt werden. In Verbindung mit einem vCenter Server lässt sich die Verwaltung von Lizenzschlüsseln vereinfachen.

Lizenzierung nach Prozessoren

Bei der Lizenzierung nach CPU werden alle Prozessoren aller vSphere Hosts addiert. Das Ergebnis (die Summe aller Prozessoren) muss lizenziert werden. Die Anzahl Virtueller Maschinen, physischer Prozessorkerne und die Größe des Hauptspeichers (RAM) ist für die Lizenzierung unerheblich.

Ein Beispiel: In einem Rechenzentrum befinden sich 2 vSphere Hosts. Beide sind jeweils mit 2 Prozessoren und 128 GB RAM ausgestattet. Die Prozessoren haben jeweils 6 Kerne. Der erste Server hostet 15 virtuelle Maschinen, der zweite Server hostet 25 virtuelle Maschinen.

Für jeden physikalischen Prozessor wird eine vSphere Lizenz benötigt, also insgesamt 4 Lizenzen.

Lizenzierung nach Hosts (Essentials)

vSphere Essentials Kits werden nach Hosts lizenziert. Ein Essentials Kit enthält 3 vSphere Hosts und 1 vCenter Server. Die Hosts dürfen jeweils mit maximal 2 CPUs ausgestattet sein. Die Anzahl Virtueller Maschinen, physischer Prozessorkerne und die Größe des Hauptspeichers (RAM) ist für die Lizenzierung unerheblich.

Ein Essentials Kit ist kein echtes Bundle, sondern eine eigenständige, unteilbare Lizenz. Die Bestandteile, also vSphere und vCenter, dürfen nur zusammen in dieser Einheit genutzt werden. Mit dem vCenter Server können ausschließlich die 3 enthaltenen vSphere Hosts verwaltet werden. Eine Erweiterung um zusätzliche vSphere Hosts ist nicht möglich. Pro Organisation ist nur ein Essentials Kit zulässig. Essentials Kits lassen sich jedoch auf Acceleration Kits upgraden, wenn der Bedarf entsteht.

Lizenzierung nach VM (ROBO)

vSphere Remote Office Branch Office (ROBO) Standard und vSphere Remote Office Branch Office (ROBO) Advanced werden nach virtuellen Maschinen lizenziert. Weder die Anzahl physischer CPUs, physischer Prozessorkernen, Hosts oder die Größe des Hauptspeichers (RAM) ist limitiert. Jede vSphere ROBO-Lizenz berechtigt zur Ausführung von 25 virtuellen Maschinen.

ROBO ist für den Einsatz in Zweigniederlassungen und Außenstellen gedacht und darf nur dort eingesetzt werden. Die Verwendung im Rechenzentrum des Hauptstandorts ist nicht gestattet. Außerdem dürfen pro Außenstelle maximal 25 virtuelle Maschinen (= 1 ROBO-Lizenz) genutzt werden. ROBO-Lizenzen können auf mehrere Hosts und auf mehrere Niederlassungen verteilt werden. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen:

Das Rechenzentrum der Zentrale unterhält eine VMware Infrastruktur bestehend aus einem vCenter Server und mehreren vSphere Standard Hosts. Es gibt außerdem 8 Niederlassungen mit eigener IT vor Ort. Jede Niederlassung hat einen vSphere Server mit jeweils 4 virtuellen Maschinen. Die Hosts sind mit 2 CPUs ausgestattet. Insgesamt werden in den Filialen also 24 virtuelle Maschinen genutzt.

Der Bedarf aller Filialen kann mit einer einzigen ROBO-Lizenz abgedeckt werden. Würde man stattdessen die Filialen über vSphere Standard lizenzieren, käme man auf einen Bedarf von 16 Lizenzen (8 Server je 2 CPU). Die Lizenzkosten wären um ein Vielfaches höher.

Für Außenstellen/Niederlassungen mit geringem Virtualisierungsgrad kann vSphere ROBO eine günstige Alternative zu vSphere Standard sein. Ich rechne Ihnen gerne die Höhe der Einsparungen aus.

Sonderkonditionen und Academic

Einige Kundengruppen erhalten Sonderkonditionen. Dazu gehören Schulen, Universitäten, Ausbildungseinrichtungen und generell alle Körperschaften, die von der Körperschaftssteuer befreit sind. Beispiele für körperschaftssteuerbefreite Organisationen sind

Ich prüfe gerne, ob für Ihre Organisation zusätzliche Rabatte oder Sonderkonditionen möglich sind. Schicken Sie mir einfach ein Mail oder rufen Sie mich an.

vSphere Support (SnS)

Bei vSphere ist das erste Jahr Basic Support/Subscription Pflicht und muss bei neuen Lizenzen immer mitbestellt werden.

VMware bietet für vSphere vier Support-Optionen an. Kostenlose Updates sind immer enthalten. Updates werden separat nicht angeboten, können folglich nur über Support-Subscriptions bezogen werden.

vSphere Support und Wartung

Ich erstelle Ihnen gerne ein individuelles Angebot. Einfach anrufen oder ein E-Mail schicken.
Basic Support: Kostenlose Updates, 12 x 5, 4 Stunden (Severity 1). Siehe Basic Support Details.
Production Support: Kostenlose Updates, 12 x 24, 30 Minuten (Severity 1). Siehe Production Support Details.
Business Critical Support: Add-on. Setzt Production Support voraus. Dediziertes Support-Team. Siehe Business Critical Support Details.
Mission Critical Support: Add-on. Setzt Production Support voraus. Dediziertes Senior-Level Support-Team und Account Manager. Siehe Mission Critical Support Details.
Das erste Jahr Support ist bei vSphere Pflicht. Mindestens Basic Support/Subscription muss mit Neulizenzen und Tradeups mitbestellt werden.

vSphere Updates und Tradeups

vSphere Versionsupdates sind in allen Support-Abonnements enthalten. Separat werden sie nicht angeboten. Was können Sie tun, wenn der Support nicht verlängert wurde und eine neue Version erscheint?

Neu kaufen geht natürlich immer. Man kann Support aber auch nachträglich abschließen. Das ist jedoch teurer, als die fristgerechte Support-Verlängerungen. Zunächst wird rückwirkend die Zeit berechnet, in der Support abgelaufen war. Dann kommt noch eine Reinstatementabgabe in Höhe von 15% hinzu.

Tradeups auf höhere Editionen werden separat angeboten. Sie finden Tradeup-Preise bei den jeweiligen Produkten, auf die gewechselt werden soll. Die Kosten beim Wechsel auf höhere Edition sind weitgehend neutral und entsprechen in etwa den Kosten, die angefallen wären, hätte man gleich die höhere Edition gekauft. Man kann sich beruhigt auf den aktuellen Bedarf konzentrieren und später auf gestiegene Anforderungen reagieren, wenn der Fall auftritt.

vSphere Services

Sie benötigen Unterstützung von zertifizierten vSphere Experten? Für Konzeptionen, Einrichtung, Optimierung oder Betrieb einer virtuellen Infrastruktur. Wir bieten Ihnen individuelle Unterstützung durch zertifizierte VMware Spezialisten zu Festpreisen.

vSphere Service-Beispiele

Ich erstelle Ihnen gerne ein individuelles Angebot. Einfach anrufen oder ein E-Mail schicken.
Server-Konsolidierung und Migration
Konzeption und Einrichtung. Virtualisierung physikalischer Server. Konsolidierung und Optimierung virtueller Server. Konsolidierung von Niederlassungen mit eigener IT; beispielsweise mit vSphere ROBO Standard.
Migration in IBM VMware Cloud
Test: Migration Produktionsysteme nach Test/Development. Redundanz (Compliance): Konzeption und Migration. Spitzenlastausgleich: Konzeption und Einrichtung. Siehe Bare Metal Server in der IBM Cloud.
Backup & Restore
Konzeption und Einrichtung. Periodische Restore-Tests. Garantiertes Restore-Zeitfenster. Mit Veeam, Veritas und Acronis.
Updates
Upgrade älterer VMware Komponenten auf neuste Versionen inkl. Optimierung und Nutzung neuer Funktionen.
SDDC – Software Defined Data Center / VDC – Virtual Data Center
Konzeption und Aufbau virtueller Rechenzentren (SDDC). Virtualisierung aller Komponenten eines Rechenzentrums wie Server, Storage, Netzwerk und Security-Infrastruktur. On Premises only, Cloud only und hybride Rechenzentren.
Optimierung, Restrukturierung, Erweiterung, Healthcheck
Verbesserung/Erweiterung bestehender VMware Umgebungen. Neukonzeption und Restrukturierung. Optimierung für Betrieb (Performance, Verfügbarkeit, Sicherheit) und für Administration (Automatisierung, Reporting, vCenter).
Security
Gefahrenanalyse, Schwachstellenanalyse Konzeption und Durchführung notwendiger Maßnahmen. Regelmäßige Überprüfung.
Service-/Wartungspläne
Patch-Management, Kontrolle Logfiles, Kontrolle redundanter Systeme, Kontrolle Backup/Restore, Kontrolle Security, Helpdesk und Hotline.

vSphere/vCenter Bundles

Mit vSphere Essentials Kits und vSphere Acceleration Kits bietet VMware zwei Bundles mit Preisvorteil gegenüber den Einzelprodukten an. Essentials Kits richtet sich an kleinere Organisiationen, denen 3 vSphere Server ausreichen. Acceleration Kits richten sich an Firmen, die zunächst mit vSphere auf 6 Prozessoren auskommen, später jedoch erweitern möchten.

Essentials Kits sind unteilbar und als geschlossene Einheiten zu verstehen. vSphere auf bis zu 3 Servern, je 2 CPU plus 1 vCenter Server Foundation. Erweiterung durch Kauf zusätzlicher vSphere Server oder duch den Einsatz zusätzlicher Essentials Kits ist nicht möglich. In diesem Fall muss auf Acceleration Kits upgegradet werden. Preise für Tradups erhalten Sie von mir auf Anfrage.

Acceleration Kits sind teilbar, so als hätten Sie die Komponenten einzeln gekauft. Sie enthalten vSphere für 6 Prozessoren und einen vCenter Server Standard. Damit können Acceleratin Kits durch Zukauf weiterer Einzelkomponenten beliebig erweitert werden.