VMware vSphere Lizenzierung

VMware vSphere ist in den Editionen vSphere Standard (VVS), vSphere Enterprise Plus (VVP), vSphere Express, vSphere Foundation (VVF) und Cloud Foundation (VCF) enthalten. VVS und VVP sind für Kunden im EWR bis 31. Oktober 2027 erhältlich. Eine andere Möglichkeit, vSphere zu lizenzieren, gibt es nicht. Erfahren Sie alles über die Lizenzierung und Preismodelle aller VMware Editionen.

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VMware vSphere ist eine umfassende, weitverbreitete Lösung zum Aufbau virtueller Infrastrukturen. VMware Cloud Foundation (VCF) ist die umfassendste Edition. Sie ermöglicht die Bereitstellung einer Private Cloud aus dem eigenen Rechenzentrum. Die Basis aller Editionen ist der Hypervisor ESXi und die zentrale Verwaltungskonsole vCenter. Beide sind in den genannten Editionen enthalten und ausschließlich über den Kauf einer dieser Editionen erhältlich. Separat erhältliche vCenter- oder ESXi-Lizenzen gibt es nicht.

Wie kauft man VMware vSphere?

VMware vSphere (ESXi und vCenter) ist in diesen fünf Editionen enthalten. Einen anderen Bezugsweg gibt es nicht:

VMware vSphere Standard (VVS) und VMware vSphere Enterprise Plus (VVP) (jeweils v8.x) sind für Kunden im EWR bis 31. Oktober 2027 erhältlich (siehe VMware-Blog ). Aktive Abonnements erhalten Extended Support bis zum früheren von Abo-Ende oder 31. Oktober 2028. Ein möglicher Nachfolger ist VMware vSphere Express.

Hinweis: Bestellungen von VMware vSphere werden von Broadcom geprüft und freigegeben. Die Preise in der Preisliste dienen zur Orientierung. Eine verbindliche Bestellung kommt erst nach positivem Prüfergebnis zustande, Sie erhalten dann ein individuelles Angebot.

Wohin wechseln, wenn die Verkaufsfrist für vSphere Standard oder Enterprise Plus endet?

Als Nachfolger von vSphere Standard und Enterprise Plus kommen VMware vSphere Express, VVF und VCF in Betracht. Empfohlen wird (Stand November 2026, Änderungen vorbehalten):

Sie nutzen heuteIhr BedarfEmpfohlener Umstieg
vSphere StandardHöchstens 128 Cores, Distributed Switch oder vSphere 9.x FunktionenvSphere Express
vSphere StandardRessourcen-Management, Betriebstransparenz oder erweiterter Hardware-SupportVVF oder VCF
vSphere Enterprise PlusDRS, Memory Tiering, SR-IOV oder GPU/vGPUVVF oder VCF
vSphere Enterprise PlusVor allem Distributed Switch, höchstens 128 CoresvSphere Express
vSphere Standard oder Enterprise PlusMehr als 128 CoresVVF oder VCF

vSphere Express umfasst immer genau 128 Cores, ist nicht erweiterbar und nur einmal pro Kunde möglich. Wer es kaufen kann, steht auf der Express-Seite.

Wie lizenziert man VMware vSphere?

Die Lizenzierung der Editionen ist identisch. Ausnahme ist das Nutzungsrecht von vSAN. Zusammenfassung:

  • Subscription: Broadcom bietet VMware-Lizenzen nur als Term-Subscription an. Dauerlizenzen (Perpetual Licenses) werden nicht mehr angeboten.
  • Core-License: VMware vSphere wird pro Prozessorkern lizenziert. Eine solche Lizenz wird als Core-Lizenz bezeichnet.
  • Mindestlizenzierung: Jede CPU muss mit mindestens 16 Kernen lizenziert werden. Für jede 8-Core-CPU (oder 4-Core-CPU) müssen Sie also auch 16 Cores erwerben.
  • ESXi Hypervisor: Alle Editionen enthalten den Hypervisor ESXi.
  • vCenter Server: Alle Editionen enthalten vCenter Server.
  • vSAN: vSAN ist in den Editionen VMware vSphere Foundation (VVF) und VMware Cloud Foundation (VCF) enthalten. Siehe auch VMware vSAN Lizenzierung.

Welche Laufzeiten werden angeboten?

Mehrjährige Laufzeiten (z. B. 2 oder 3 Jahre) sind möglich, sofern das Produkt innerhalb dieses Zeitraums weder End of Sale (EoS) noch End of Life (EoL) erreicht.

Mehrjährige Verträge werden ausschließlich per Prepaid (Vorauszahlung der gesamten Laufzeit) angeboten. Eine jährliche Zahlungsweise sowie Rabatte auf mehrjährige Laufzeiten sind ausgeschlossen. Der Preis pro Jahr entspricht dem der einjährigen Laufzeit.

In der VMware-Preisliste ist standardmäßig nur die 1-jährige Laufzeit aufgeführt. Für mehrjährige Verträge erstelle ich Ihnen gerne nach Prüfung durch Broadcom ein individuelles Angebot.

VCF: Automatisierte Lizenzverwaltung

In VMware Cloud Foundation 9.1 übernimmt ein lokaler License Server die zentrale Lizenzverwaltung. Im Connected Mode werden Lizenzdateien automatisch alle 24 Stunden aktualisiert. Das manuelle 180-Tage-Acknowledgment aus früheren VCF-Versionen entfällt. Mehrere Lizenztypen lassen sich in einer vCenter-Instanz verwalten. Drei neue RBAC-Rollen (License Refresh, Tenant License Manager, Read-Only) ermöglichen granulare Delegation der Lizenzverwaltung.

Haben Sie Fragen?

Ich berate Sie gerne zu Produkten, Lizenzierung und Preisen.