VMware View 4 Online-Katalog

Eine Übersicht der VMware-Produkte und -Preise, sowie Informationen zum Kauf und zur Lizenzierung.



Software-Express ist VMware Enterprise Partner Mit VMmware View (ehemals VDI) lassen sich virtuelle Deskops (Betriebssysteminstanzen) auf Servern im Rechenzentrum ausführen. Schauen Sie sich das VMware View 4 / VMware Virtual Desktop Infrastructure Datenblatt für eine ausführliche Beschreibung an.

VMware View 4 Lizenzierung

  • Enterprise Bundles benötigen Sie, wenn keine Virtual Infrastructure 3 (ESX-Server) vorhanden sind.
    • Starter Kit: enthält Virtual Infrastructure 3 Enterprise (ESX-Server), View Manager 3 for Windows und Client-Lizenzen für 10 virtuelle Desktops.
    • 100-Pack: enthält Virtual Infrastructure 3 Enterprise (ESX-Server), View Manager 3 for Windows und Client-Lizenzen für 100 virtuelle Desktops.
    • Add 10-Pack: Enthält 10 zusätzliche virtuelle Desktops.
  • Enterprise addon: Das Addon benötigen Sie, wenn der/die ESX-Server-Lizenzen bereits vorhanden sind. Es gibt einen Pack mit Windows Client Lizenzen für 10 und 100 virtuelle Desktops. Der View Manager ist in beiden Packs vorhanden.
  • Premier Bundles und Addons: Die Premier Bundles und Addons unterscheiden sich von den Enterprise Bundles und Addons durch die zusätzlichen Komponenten und Client-Lizenzen View Composer und ThinApp für jeweils 10 respektive 100 Clients.
Bezeichnung
VMware View 5 Enterprise Bundle Starter Kit
SKU: VU5-EN-STR-C
VMware View 5 Enterprise Bundle 100 Pack
SKU: VU5-EN-100-C
VMware Horizon View 5 Premier Bundle Starter Kit
SKU: VU5-PR-STR-C
VMware Horizon View 5 Premier Bundle 100 Pack
SKU: VU5-PR-100-C
VMware View 5 Enterprise Bundle Starter Kit; Basic Support/Subscription; 1 Jahr
SKU: VU5-EN-STR-G-SSS-C
VMware View 5 Enterprise Bundle 100 Pack; Basic Support/Subscription; 1 Jahr
SKU: VU5-EN-100-G-SSS-C
VMware Horizon View 5 Premier Bundle Starter Kit; Basic Support/Subscription; 1 Jahr
SKU: VU5-PR-STR-G-SSS-C
VMware Horizon View 5 Premier Bundle 100 Pack; Basic Support/Subscription; 1 Jahr
SKU: VU5-PR-100-G-SSS-C
Weitere Informationen:
  • Falls Sie Fragen haben, zögern Sie nicht sondern fragen Sie uns.
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  • Internetauftritt von VMware
Autor: Marco Strehl |

Kommentare

1
anonymous |

Hallo,

benötigt man für jede Verbindung eine XP-Lizenz für die Maschine auf die man sich verbindet oder reicht es einfach wenn die XP-VM eine hat und aktiviert ist?

Danke.


2
Rico Duda |

Hallo anonymous,

erstmal muss grundsätzlich jede Installation von Windows XP lizenziert werden. Dazu zählen auch serverseitig gehostete virtuelle Desktops. Jede gestartete virtuelle XP-Maschine muss also lizenziert werden plus das Betriebssystem auf den Desktop PCs. Für die virtuellen XP-Maschinen müssen Sie aktuell über das Downgrade-Recht gehen. Das heißt Sie kaufen Windows 7 im Open License Programm und erhalten über das Downgrade-Recht das Recht XP auf den virtuellen Desktops zu nutzen. Für den Betrieb der virtuellen Desktops benötigen Sie zusätzlich Windows VECD Lizenzen für jeden Benutzer. Das erlaubt Ihnen erst das Hosting von virtuellen Windows-Desktops. Gerne berate ich Sie hierzu nochmal persönlich und erstelle Ihnen ein unverbindliches Angebot.

Viele Grüße
Rico Duda
Tel: 07031-79433-350
rico.duda@software-express.de


3
Softwaredude |

Rico Duda schreibt: „Jede gestartete virtuelle XP-Maschine muss also lizenziert werden plus das Betriebssystem auf den Desktop PCs.“

Im Klartext bedeutet dies, dass man zwei Windows Lizenzen für jeden Benutzer braucht, wenn man VMware VDI über Windows Rechner nutzen will? OK der Sinn von Windows Arbeitsplätzen bei einer VDI lässt sich in Frage stellen, aber ist das zur Zeit nicht ein häufiges Szenario? Wenigstens bis zur nächsten HW-Beschaffung.

Rene Wirdemann fragt: „…benötigt man für jede Verbindung eine XP-Lizenz für die Maschine auf die man sich verbindet…“

Die Antwort lautet dann ja, oder?

Rene Wirdemann fragt: „…reicht es einfach wenn die XP-VM eine hat…“

Auch hier heißt die Antwort ja. Ist doch das Gleiche oder wie ist diese Frage gemeint?

Also nochmals am Beispiel. Angenommen ich habe einen Windows Arbeitsplatz und 4 Linux Arbeitsplätze in meiner Firma. Auf einem ESX Server laufen 5 virtuelle XPs, die von diesen Arbeitsplätzen aus genutzt werden. Ich benötige also 1 + 5 = 6 Windows-Lizenzen? Richtig?

Und nun wird es ganz blöde. Der Typ mit dem Windows-Rechner ist der Administrator. Der muss immer wieder verschiedene Dinge ausprobieren und nutzt dafür VMware Workstation 7. Er hat also irgendwo seinen virtuellen Desktop offen und nebenher noch sagen wir 3 XPs in seiner VMware Workstation am Laufen. Wie rechnen sich die? Sind die über die XP-Lizenz für den Arbeitsplatz abgedeckt oder braucht die Firma dann sogar 6 + 3 = 9 Lizenzen?

Rico Duda schreibt: „Für den Betrieb der virtuellen Desktops benötigen Sie zusätzlich Windows VECD Lizenzen für jeden Benutzer. Das erlaubt Ihnen erst das Hosting von virtuellen Windows-Desktops.“

Ja wie, wo, was? Habe ich was verpasst? Wir reden hier doch von VMware und nicht von Microsofts „Nachzügler-Technologie“ VECD. Ich bin nun total verwirrt. Können Sie mich bitte entwirren, Herr Duda? ;-)


4
Rico Duda |

Hallo Softwaredude,
ja genau, man braucht üblicherweise mindestens zwei Windows Lizenzen für jeden Benutzer, wenn man VMwares Virtual Desktop Infrastructure (aktuell ist View 4) benutzt. Eine Lizenz für den Windows-Desktop-PC selbst und eine für den virtuellen Desktop.
Die Antwort auf Rene Wirdemanns Frage “…benötigt man für jede Verbindung eine XP-Lizenz für die Maschine auf die man sich verbindet…” lautet ja. Man spricht im Fachbereich von gehosteten virtuellen Desktops, da diese als virtuelle Maschine auf dem Server ausgeführt werden. Auf dem Desktop befindet sich die VDI-Client-Software, welche letztlich den übers Netzwerk „gestreamten“ virtuellen Desktop nur anzeigt.
Zurzeit verwenden die meisten Unternehmen noch Ihre bestehenden Desktop-PCs bei Einführung einer VDI. In diesem Fall reicht es eben nicht aus „wenn die XP-VM eine hat…”, wie Rene Wirdemann fragt.
Zu Ihrem Beispiel „Angenommen ich habe einen Windows Arbeitsplatz und 4 Linux Arbeitsplätze in meiner Firma. Auf einem ESX Server laufen 5 virtuelle XPs, die von diesen Arbeitsplätzen aus genutzt werden. Ich benötige also 1 + 5 = 6 Windows-Lizenzen? Richtig?“ Ja genau, Ihre Beschreibung ist korrekt. Insgesamt sollten Sie in Ihrer Firma für das beschriebene Szenario 6 Lizenzen für Windows besitzen. Wenn der Administrator zusätzlich noch VMware Workstation benutzt und darin 3 XP-Maschinen laufen hat, werden dafür 3 weitere Windows XP Lizenzen benötigt.
Üblicherweise sind Desktop-PCs bereits mit einer OEM Lizenz für Windows ausgestattet. Sodass man lediglich für die virtuellen Maschinen weitere Windows Lizenzen benötigt. Hierbei kommt Microsoft den Kunden entgegen und bietet mit Windows 7 Enterprise die Möglichkeit, dass der Benutzer neben dem eigentlichen Betriebssystem bis zu 4 virtuelle Instanzen von Windows 7 nutzen darf. Für den Administrator würde eine solche Lizenz von Windows 7 Enterprise also gerade genügen. (ein virtueller Desktop auf ESX + 3 virtuelle Desktops unter Workstation)
Zu Ihrer letzten Frage: Windows VECD ist keine Technologie sondern ein Recht, welches die Nutzung von Windows als Betriebssystem von gehosteten virtuellen Desktops gestattet. Microsoft verlangt diese Lizenz, wenn Windows als Betriebssystem auf einem virtuellen Desktop in VDI Umgebungen genutzt werden soll.
Ich hoffe die Entwirrung hat einigermaßen funktioniert?! :-)
Viele Grüße
Rico Duda