Vergleich aller VMware vSphere Editionen

Letzte Aktualisierung: 12.06.2019

Es gibt mittlerweile 3 vSphere Haupteditionen, 2 spezielle vSphere Editionen für den Einsatz in Niederlassungen und 4 vSphere Bundles. Alle Editionen unterscheiden sich funktional und lizenzrechtlich. Da kann man leicht den Überblick verlieren. Auf dieser Seite vergleichen wir alle Editionen und Bundles funktional und lizenzrechtlich. Diese Seite wird gerade erstellt und ist noch unvollständig. Das Thema ist umfangreich und die Fertigstellung wird einige Wochen dauern.

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Ich heiße Marco Strehl und bin Ihr Ansprechpartner für Vergleich aller VMware vSphere Editionen. Wenn Sie Fragen haben…

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vSphere Funktionsvergleich

Funktion/Feature Std Ent Pla Ess EsP Acc AcE Rob RoA
ESXi Hypervisor
vMotion Cross vSwitch
vMotion Cross Cloud
vMotion Cross vCenter und Cross Long Distance
Storage vMotion
Content Library
Fault Tolerance
Storage API for Array Integration
Multipathing
vSphere Replication
Distributed Switch

ESXi Hypervisor

Der ESXi Hypervisor ist selbstverständlich in allen vSphere Editionen und Bundles enthalten. Im Gegensatz zur kostenlosen Version des ESXi lässt sich der kostenpflichtige Hypervisor mit vCenter Server verwalten.

vMotion Cross vSwitch

Mit vMotion (Hot Migration, Live Migration) lassen sich eingeschaltete virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb auf neue Hosts verschieben. Die virtuellen Maschinen sind auch während der Migration verfügbar. Bei der Migration können neue vSwitches zugeordnet werden (Cross vSwitch).

Siehe VMware Manual: Migration mit vMotion

vMotion Cross Cloud

Mit Cross Cloud vMotion lassen sich virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb zwischen dem eigenen Rechenzentrum (on prem) und einer Public Cloud verschieben (Cross Cloud). Unterstützt wird beispielsweise IBM Cloud for VMware.

Siehe VMware Manual: Migration mit vMotion

vMotion Cross vCenter und Cross Long Distance

Mit Cross vCenter vMotion und Cross Long Distance vMotion lassen sich virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb verschiedenen Rechenzentren (vCenter Server) und über Länder/Kontinente hinweg (Long Distance) verschieben. Bei Long Distance Migrationen wird round-trip time (RTT) bis zu 100ms unterstützt.

Siehe VMware Manual: Migration mit vMotion

Storage vMotion

Mit Storage vMotion lassen sich virtuelle Maschinen und virtuelle Festplatten im laufenden Betrieb auf demselben Host zwischen Datenspeichern verschieben. Beispielsweise kann so ein Storage Array im laufenden Betrieb ausgetauscht oder optimiert werden. Zuerst verschieb man die VM unterbrechungsfrei auf einen anderen Speicher. Nun kann man das Array offline nehmen und optimieren oder austauschen. Ist alles erledigt, wird die VM auf das Array zurück verschoben.

Siehe VMware Manual: Migration mit Storage vMotion

Content Library

Content Libraries dienen der Ablage und Bereitstellung von Dateien und Dateigruppen. Einzelne Dateien sind beispielsweise Textdateien und ISO-Images. VM- und vApp-Vorlagen (Templates) sind Beispiele für Dateigruppen, die sich aus vielen einzelnen Dateien zusammensetzen. Dateigruppen werden in der Content Library als ein Element behandelt. Content Libraries lassen sich von verschiedenen vCenter Servern gemeinsam nutzen und verwalten.

Siehe VMware Manual: Verwenden von Inhaltsbibliotheken

Fault Tolerance

Bei Fault Tolerance (FT) werden wichtige Workloads, beispielsweise die VM mit dem ERP System, auf zwei verschiedene Hosts verteilt. Fällt eine VM aus, übernimmt die andere. vSphere Enterprise Plus und vSphere Enterprise Plus Acceleration Kit unterstützen bis zu 8 vCPU pro fehlertoleranter VM. Alle anderen bis zu 2 vCPU.

Siehe VMware Manual: Aktivieren der Fault Tolerance für virtuelle Maschinen

Storage API for Array Integration

vSphere stellt eine Reihe von APIs (Schnittstellen) zur Verfügung. Anbieter von Storage-Lösungen nutzen diese APIs zur Integration und Optimierung ihrer Produkte. vSphere API for Array Integration (VAAI) ermöglicht Speicheranbietern die Integration von Hardwarebeschleunigung (CPU-Entlastung) und Thin Provisioning (Speicherplatzüberwachung).

Siehe VMware Manual: vSphere Storage APIs

Multipathing

Multipathing ermöglicht die Nutzung verschiedener physikalischer Verbindungen von der VM zum Storage. Fällt beispielsweise ein Switch, Adapter oder Kabel zum SAN aus, wird unterbrechungsfrei eine andere Verbindung genutzt. Neben Failover unterstützt Multipathing auch Lastenausgleich (Load Balancing).

Siehe VMware Manual: Multipathing und Failover

vSphere Replication

Mit vSphere Replication können virtuelle Maschinen innerhalb eines vCenter Servers und zwischen vCenter Servern repliziert werden. Das Replikationsziel kann auf dem selben Host, auf einem anderen Host, in einem entfernten Rechenzentrem oder in einer Cloud liegen. Replikationen sind Kopien der Quell-VM, die vergleichbar mit einem inkrementellen Backup, über Austausch von Änderungen aktualisiert werden.

Siehe VMware Manual: vSphere Replication

Distributed Switch

vSphere Distributed Switch ermöglich die zentrale Verwaltung und Überwachung aller vSphere Hosts, die dem Switch zugeordnet sind. Distributed Switches werden im vCenter Server erstellt und konfiguriert. Anschließend werden die Einstellungen an alle Hosts verteilt. Damit lässt sich das gesamte Netzwerk eines Rechenzentrums zentral im vCenter Server verwaltet und überwachen.

Siehe VMware Manual: vSphere Distributed Switch-Architektur