IBM Spectrum Protect (ehemals TSM)

Die Komponenten der Tivoli Storage Manager bzw. IBM Spectrum Protect Produktfamilie können entweder über Bundles oder als einzelne Produkte erworben werden. Bundles sind gegenüber Einzelprodukten in vielen Fällen günstiger und einfacher zu lizenzieren.

IBM hat den Tivoli Storage Manager (TSM) offiziell in IBM Spectrum Protect umbenannt. Der neue Namen wird nur zögernd angenommen. In vielen technischen Dokumenten verwendet selbst IBM noch die alte Bezeichnung. Wir verwenden auf diesen Seiten noch eine Zeit lang beide Bezeichnungen.

IBM Spectrum Protect Bundles

Die Bundles werden nach der zu sichernden Speichermenge in Terabyte lizenziert.

  • Spectrum Protect Suite Entry - Bundle für den Mittelstand, bestehend aus der Spectrum Protect Extended Edition und Agenten mit zusätzlichen Komponenten, wie Tivoli Storage FlashCopy Manager. Lizenziert wird volumenabhängig nach Terabyte (max. 100TB).
  • Spectrum Protect Suite - Bundle für größere Organisationen mit allen Bestandteilen der Suite Entry. Lizenziert wird volumenabhängig nach Terabyte. Hier gibt es kein Terabyte Limit.

IBM Spectrum Protect Einzelprodukte

Die Einzelprodukte werden nach Processor Value Units (PVU) lizenziert.

Spectrum Protect Lizenzierung

Terabyte-Lizenzierung

Die Terabyte-Lizenzierung ist nur für die IBM Spectrum Protect Suite Entry und die IBM Spectrum Protect Suite verfügbar. Ausnahme bildet das Einzelprodukt IBM Spectrum Protect Snapshot. Snapshot kann nur nach Terabyte lizenziert werden.

Berechnet werden bei der Terabyte-Lizenzierung entweder das auf den Backupserver aktiven Datenvolumen (backend) oder die zu sichernden Applikationsdaten in den Applikationen selbst (frontend). Die Berechnung nach Frontend-Daten ist komplizierter, kann jedoch, ja nach Anwendungfall die günstigste Lizenzierungsart sein.

Einen Sonderfall stellt das Einzeprodukt IBM Spectrum Protect Snapshot dar. Hier wird das Datenvolumen der Snapshots berechnet.

PVU-Lizenzierung

Die Lizenzierung nach Processor Value Units (PVU) ist nur für die Einzelprodukte verfügbar.

Bei der PVU-Lizenzierung werden alle aktiven physischen Prozessoren der Server auf denen die Software eingesetzt wird, lizenziert. Die Prozessoren erhalten, je nach Leistung, einen bestimmten Wert: die Processor Value Unit (siehe PVU-Tabelle). IBM stellt für Kunden einen PVU-Rechner bereit.