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Windows Server Standard 2022

  • Für Server-Infrastrukturen mit geringem Virtualisierungsgrad. Maximal 2 virtuelle Instanzen
  • Lizenziert wird nach Prozessorkernen (Cores). Um einen Server zu lizenzieren, werden mindestens 16 Core Lizenzen benötigt
  • Windows Server Standard ist auch als Subscription im CSP verfügbar
Stefan Barth
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Stefan Barth

Windows Server Standard 2022

Windows Server Standard 2022 eignet sich für Server-Infrastrukturen mit geringem Virtualisierungsgrad. Gegenüber der Datacenter Edition sind die Virtualisierungsrechte auf zwei OSE/Hyper-V-Container oder VMs eingeschränkt. Der Hyper-V Host benötigt dabei keine eigene Lizenz. Bei Windows Server Containern gibt es dagegen keine Begrenzung. Werden mehr als zwei virtuelle Betriebssystemumgebungen benötigt, können diese mit weiteren Windows Server Standard Lizenzen erweitert werden.

Lizenziert wird nach Prozessorkernen (Cores). Für den Zugriff wird eine Windows Server CAL benötigt. Mit der Windows Server Subscription können Sie auch einzelne VMs lizenzieren.

OEM Preise

Preise für Unternehmen

CSP

CSP Subscription

Hinweis: Mit den Windows Server CSP Subscriptions (CSP Mietlizenzen) können auch einzelne Windows Server VMs lizenziert werden. Hierfür müssen alle Lizenzen (auch CALs) entweder als CSP Subscription gekauft worden, oder mit Software Assurance abgedeckt sein. Weitere Infos finden Sie in unserem Beitrag Lizenzierung nach VM für Windows Server.

Open Value

Preise für Behörden

Open Value

Preise für Bildungseinrichtungen

CSP

Open Value

Preise für gemeinnützige Organisationen

CSP

Open Value

    Windows Server 2022 CALs

    Jeder Zugriff auf einen Windows Server muss mit einer Windows Server Device oder User CAL lizenziert werden. Preise für Zugriffslizenzen finden Sie auf unseren Seiten zu:

    Lizenzierung

    Beim Windows Server 2022 Standard werden Prozessorkerne (Cores) und zugreifende Geräte oder Benutzer (CAL) lizenziert. Für die Lizenzierung des Servers gilt:

    • Jeder Prozessorkern der ausführenden Hardware muss lizenziert werden.
      Läuft der Windows Server auf eine Hardware mit 16 Cores, müssen genau 16 Cores lizenziert werden.
    • Es müssen mindestens 8 Cores je Prozessor lizenziert werden.
      Bei Hardware mit beispielsweise 4 Prozessoren, die aus jeweils 4 Cores bestehen, müssen auf Grund dieser Mindestanforderung 4 x 8, also 32 Cores lizenziert werden.
    • Es müssen mindestens 16 Prozessorkerne pro Server lizenziert werden.
      Die Minimum-Lizenzierung ist also 16 Cores. Kommt eine Hardware mit weniger Cores zum Einsatz, müssen dennoch 16 Cores lizenziert werden.
    • Jeder lizenzierte Standard-Server berechtigt zur Ausführung von maximal zwei OSE/Hyper-V-Container oder VMs.
      Werden mehr als zwei OSE/Hyper-V-Container oder VMs benötigt, muss komplett neu lizenziert werden. Auf einem mit 16 Cores lizenzierten Server dürfen maximal 2 Windows Server ausgeführt werden, für die Ausführung von 3 Windows Servern werden 32 Cores benötigt. Linux Instanzen benötigen keine zusätzliche Lizenz.
    • Kaufen kann man Prozessorkernlizenzen in 2-Core und 16-Core Lizenzpaketen.
      Am häufigsten werden 16 Cores lizenziert, größere Flexibilität erhalten Sie mit 2-Core-Lizenzen.
    • Nachlizenzierung bei Aufrüstung möglich.
      Bei zusätzlicher oder neuer Hardware Anschaffung kann nachlizenziert werden. Bei neuer Hardware muss allerdings die 90-Tage Regelung (Lizenzverschiebung) beachtet werden, mit Ausnahme des Desaster Falls.
    • Zugriffslizenzen für zugreifende Nutzer und Geräte.
      Es wird eine Windows Server CAL benötigt.

    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Windows Server Lizenzierungsseite.

    Lizenzprogramme

    Windows Server Kauflizenzen erhalten Sie im CSP, die Lizenz mit Software Assurance ist als CSP Subscription oder im Open Value Lizenzprogramm weiterhin erhältlich. Windows Server 2022 ist im abgekündigten Open License Volumenlizenzprogramm nicht verfügbar. Ehemalige Open License Kunden mit aktiver Software Assurance können ab Ende 2021 im Open Value Programm oder als CSP Subscription verlängern. In unserem Artikel finden Sie weitere Informationen zum Ende des Open License Programms siehe News.

    CSP

    Kauflizenzen und Subscriptions sind im CSP-Lizenzprogramm erhältlich. CSP-Lizenzen sind der Nachfolger der Open Kauflizenzen. Es gibt hier keine Mindestbestellmenge. Das Downgrade-Recht, zum Einsatz älterer Versionen, ist immer enthalten. CSP Subscriptions enthalten zusätzlich die selben Vorteile wie die Software Assurance in den Volumenlizenzverträgen. Die Lizenzen können im CSP Portal heruntergeladen werden.

    Open Value

    Open Value Volumenlizenzen enthalten immer Software Assurance (SA) und können als Kauflizenz mit 3 Jahren Software Assurance im Voraus oder auf Raten gekauft werden. Es gibt Sonderkonditionen für Behörden, Bildungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen. Seit Ende 2021 werden Kunden für SA-Verlängerungen auf das Open Value Lizenzprogramm oder CSP Subscription umgestellt. Beachten Sie bitte, dass sich hierbei die Vertragslaufzeit von 2 Jahren (Open License) auf 3 Jahre (Open Value) ändert.