ESD: Electronic Software Distribution

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ESD steht für Electronic Software Distribution. Bei ESD wird die Software als Download bereitgestellt und der Lizenzschlüssel per E-Mail übermittelt. Bei Microsoft ist ESD eine Lieferform der Retail-Lizenz mit denselben Rechten wie PKC.

Was bedeutet ESD?

ESD steht für Electronic Software Distribution (oder Electronic Software Delivery). Die Software wird als Download bereitgestellt, der Lizenzschlüssel wird per E-Mail übermittelt. Es gibt keine physischen Medien und keinen Versand.

Viele Hersteller bieten ESD als Alternative zur klassischen Box-Version an. Bei den aktuellen Internet-Bandbreiten ist die Download-Zeit vernachlässigbar, und die Software ist über das Download-Portal immer auf dem aktuellen Stand.

ESD bei Microsoft

Bei Microsoft ist ESD kein eigener Lizenztyp, sondern eine Lieferform der Retail-Lizenz. Die andere Lieferform ist PKC (Product Key Card). Beide gewähren dieselben Nutzungsrechte:

  • Die Lizenz ist nicht an Hardware gebunden und kann auf ein anderes Gerät übertragen werden (die alte Installation muss entfernt werden).
  • Sofort verfügbar, kein Versand nötig.
  • Preislich höher als OEM/DSP-Lizenzen.

Einschränkungen: Retail-Lizenzen (ESD und PKC) dürfen nicht auf Terminalservern oder in Remote-Desktop-Umgebungen eingesetzt werden. Retail-Editionen von Office unterstützen ab Office 2013 keine Verwaltung über Gruppenrichtlinien. Downgrade-Rechte auf ältere Versionen bestehen nicht.

Einen ausführlichen Vergleich aller Lizenztypen finden Sie im Blog-Artikel OEM vs. Volumenlizenz vs. CSP.