Was bedeutet DSP?
DSP steht für Delivery Service Partner und beschreibt den Vertriebsweg von Microsoft OEM-Lizenzen. Microsoft verkauft OEM-Lizenzen nicht direkt an Fachhändler, sondern über Distributoren. Diese Distributoren sind die namensgebenden „Delivery Service Partner".
Im Handel ist die Bezeichnung OEM/DSP die gängigste Kennzeichnung für diesen Lizenztyp. Daneben existiert die Bezeichnung SB (System Builder), die den ursprünglich vorgesehenen Käufer beschreibt.
Was erhält man bei einer DSP-Lizenz?
Eine DSP-Lizenz wird als physisches Paket geliefert und enthält:
- Installations-Datenträger (DVD)
- Produktschlüssel (Product Key)
- Lizenzvertrag (EULA)
Der Lieferumfang kann je nach Produkt variieren. Bei einigen Produkten ist nur ein Produktschlüssel enthalten, die Software wird dann online heruntergeladen.
DSP ist kein eigener Lizenztyp
DSP bezeichnet ausschließlich den Vertriebskanal. Es handelt sich nicht um eine eigene Lizenzform und nicht um eine Retail-Lizenz. Die Lizenzrechte sind mit OEM identisch:
- Die Lizenz ist laut Microsoft an die Hardware gebunden. Nach herrschender Rechtsauffassung in Deutschland darf sie auf andere Hardware übertragen werden, sofern die alte Installation entfernt wird.
- Preislich günstiger als Retail-Lizenzen (ESD, PKC).
- Innerhalb von 90 Tagen kann Software Assurance nachgerüstet werden.