Voraussetzungen
Software Assurance wird gemeinsam mit einem Volumenlizenzvertrag erworben (License & Software Assurance). Bis zu 30 Tage nach dem Lizenzerwerb kann SA nachträglich hinzugefügt werden (Software Assurance only). Welche Leistungen verfügbar sind, hängt vom Volumenlizenzprogramm und der Anzahl der lizenzierten Produkte ab. Die SA-Leistungen enden mit dem Volumenlizenzvertrag. Die Aktivierung und Verwaltung der Benefits erfolgt im Volume Licensing Service Center (VLSC) .
SA ist in folgenden Volumenlizenzprogrammen verfügbar:
- Open Value und Open Value Company Wide (bereits enthalten)
- Open Value Subscription (bereits enthalten)
- Enterprise Agreement (EA) (bereits enthalten)
- Microsoft Products and Service Agreement (MPSA) (optional)
- Spezielle Programme für Behörden und Bildungseinrichtungen
Open License wurde Ende 2021 eingestellt. Bestehende SA-Verträge aus Open License laufen aus, Neuabschlüsse sind nicht mehr möglich.
OEM-Nachrüstung
OEM-Software kann bis zu 90 Tage nach Erwerb mit Software Assurance nachgerüstet werden. Die OEM-Version wird dabei in das Volumenlizenzprogramm aufgenommen. Voraussetzung: Die SA muss in derselben Edition und Sprache wie die OEM-Software verfügbar sein.
Die Nachrüstung ist nur noch bei Server-Versionen und CALs möglich. Für Windows Home und Pro bietet Microsoft keine SA mehr an. Windows Enterprise gibt es ausschließlich als Volumenlizenz oder im CSP. Mehr dazu auf unserer OEM-Seite.
CSP Subscriptions
Mit den ein- oder dreijährigen CSP Subscriptions bietet Microsoft auch für das CSP ähnliche Rechte wie mit Software Assurance. Während der Laufzeit sind enthalten:
- On-premises-Nutzungsrechte: Bereitstellung in beliebigen On-premises- oder virtuellen Umgebungen.
- Downgrade-Recht: Nutzungsrecht für ältere Versionen.
- Upgrade-Recht: Nutzungsrecht für neue Versionen während der Laufzeit. Nur in der Azure Subscription enthalten, nicht bei On-premises-Subscriptions.
- Azure Hybrid Benefit: Nutzung der Lizenzen in der Azure Cloud.
- Bereitstellung: Fail-Over-Rights, Disaster Recovery Rights und unbegrenzte Virtualisierung.
CSP Subscriptions sind für Windows Server und SQL Server Core-Lizenzen verfügbar.
Leistungen
Alle aufgeführten Leistungen sind in Open Value, Enterprise Agreement und MPSA verfügbar, sofern nicht anders angegeben.
Rechte auf neue Produktversionen
Mit Software Assurance sind Sie berechtigt, die jeweils aktuellste Version der lizenzierten Software einzusetzen. Veröffentlicht Microsoft eine neue Version während der SA-Laufzeit, können Sie diese ohne zusätzliche Kosten nutzen. Das Recht besteht auch nach Ablauf des SA-Vertrags, sofern die Version während der Vertragslaufzeit erschienen ist. Diese Leistung muss nicht extra aktiviert werden.
Office Roaming Rechte
Office Roaming Rechte erlauben den Remotezugriff auf Microsoft Office über eine virtuelle Umgebung auf mehreren Geräten, ohne zusätzliche Lizenzen oder Installationen. Die Roaming-Rechte für Windows ermöglichen den sicheren Remotezugriff auf virtuelle Desktops im eigenen Rechenzentrum.
Office Roaming Rechte gelten nicht für Office für Mac.
Windows Virtual Desktop Access (VDA)
Mit Virtual Desktop Access können Sie neben der lokalen Windows-Installation auf eine zentral bereitgestellte Kopie des Windows-Betriebssystems über eine VDI-Lösung zugreifen. Jedes mit SA lizenzierte Gerät berechtigt den Hauptnutzer für ein zusätzliches VDA-Nutzungsrecht.
Wird der virtuelle Desktop über Windows Remote Desktop Services (RDS) bereitgestellt, sind Windows Server CALs und RDS CALs erforderlich.
Lizenzmobilität für Server
Lizenzmobilität ermöglicht die flexible Bereitstellung von Microsoft-Serverprodukten (Windows Server, Exchange, SharePoint u.a.) im eigenen Rechenzentrum, über Microsoft Azure oder bei einem Hosting-Partner. Zusätzliche Lizenzen sind nicht erforderlich.
Passive Instanz (Fail-Over) für SQL Server
SA-Kunden für SQL Server dürfen eine passive SQL-Server-Instanz für Disaster Recovery und High Availability nutzen. Mehr dazu im Microsoft Blog .
Disaster Recovery für Server
Für jede lizenzierte Instanz mit SA darf ein Cold-Backup-Server für Disaster Recovery genutzt werden. Quartalsweise kann der Ernstfall eine Woche lang getestet werden. Im Disaster-Recovery-Fall darf der Backup-Server vorübergehend den Produktionsserver ersetzen. Details finden Sie in den Microsoft Licensing Terms .
Technischer Support
SA-Kunden erhalten Incident-basierten Support während der regulären Geschäftszeiten (5×9) mit einer Reaktionszeit von 24 Stunden. Die Anzahl der Incidents hängt von der Höhe der SA-Investition ab. Zusätzlich gibt es unbegrenzten Web-Support für alle Serverprodukte der Standard und Enterprise Edition. Weitere Informationen auf der Microsoft Support-Seite .
Home Use Program (HUP)
Mit dem Home Use Program können Mitarbeiter die aktuellste Microsoft 365-Version während der SA-Vertragslaufzeit auch privat nutzen. Details auf der Microsoft Workplace Discount Program Seite .
Ratenzahlung
Verfügbar in Open Value und Enterprise Agreement. Die Ratenzahlung ermöglicht es, Lizenzkosten in jährliche Raten aufzuteilen und so die Kosten über die dreijährige SA-Laufzeit zu verteilen.
Step-Up-Lizenzen
Step-Up-Lizenzen ermöglichen den Umstieg auf eine höhere Edition zum Differenzpreis. So können Sie beispielsweise von Office Standard auf Office Professional Plus upgraden. Die Step-Up-Rechte variieren je nach Produkt.

