Windows Server 2019

Letzte Aktualisierung: 18.10.2019

Windows Server 2019 Standard und Windows Server 2019 Datacenter werden wie die Vorgängerversionen nach Cores lizenziert. Zusätzlich werden Zugriffslizenzen (CAL) für Nutzer und Geräte benötigt. Windows Server 2016 CALs ohne aktive SA (Software Assurance) müssen ersetzt werden.

Der Windows Server 2019 Essentials wird nach Server lizenziert. Mit der Begrenzung auf zwei CPU und 25 Benutzer eignet er sich jedoch nur für kleine Organisationen.

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Ich heiße Stefan Barth und bin Ihr Ansprechpartner für Windows Server 2019. Bei Fragen einfach melden.

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Windows Server 2019 Editionen

Die Edition für kleine Unternehmen mit maximal 25 Mitarbeitern (50 Geräten). Nachfolger des Small Business Servers.

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Die Edition für Server mit geringem Virtualisierungsgrad.

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Die Edition für Server mit beliebig hohem Virtualisierungsgrad.

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CALs (Client Access License) werden zum Zugriff auf Windows Server benötigt.

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Der Nachfolger der Visual Studio Team Systems (VSTS). Bietet die Funktionalität des Azure DevOps Servers als Dienste aus der Azure Cloud. Lizenziert als Abonnement.

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Die Lizenz für den Zugriff auf Terminalserver (RDS, Remote Desktop Services).

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Lizenziert den Zugriff aller externen Nutzer.

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Neuerungen und Schwerpunkte

Bei der Weiterentwicklung hat sich Microsoft auf die Schwerpunkte Hybride Cloud, Sicherheit, Applikationsplattform und Hyper-Converged Infrastructure (HCI) konzentriert. Eine Gegenüberstellung der alten Windows Server und dem neuen Windows Server 2019, finden Sie auf unserer Windows Server 2019 Vergleichsseite.

Hybride Cloud

Microsoft gehört zu den weltweit führenden Cloud-Anbietern und investiert massiv in den Ausbau der eigenen Cloud-Infrastruktur Azure. Wen wundert es daher, dass nun die schrittweise Migration von lokalen Windows Servern in die Azure-Cloud erleichtert wird. Eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang spielt das neue Windows Admin Center, eine browserbasiertes Verwaltungswerkzeug für Windows Server. Hybride Deployments (Azure, Azure Stack, On-Premises, Windows Server 2012 und neuer) lassen sich nun zentral über eine einzige Konsole verwalten. Zu den Möglichkeiten zählen:

Azure Active Directory Integration
Azure Backup Integration
Azure Site Recovery Integration
Neue Storage Migration Services
Einfache Verbindung mit Azure Virtual Networks

Security

Anforderungen an die Sicherheit von Serverbetriebssystemen steigen kontinuierlich. Microsoft hat vor allem Verbesserungen in den Bereiche Identity Management, Betriebssystemsicherheit und Virtualisierung vorgenommen. Windows Defender Advanced Threat Protection und Exploit Guard sind integriert. Linux VMs werden mit Shielded VMs for Linux geschützt und der Netzwerk-Traffic zwischen virtuellen Maschinen kann verschlüsselt werden.

Privileged Identity Management
Windows Defender Advanced Threat Protection
Windows Defender Exploit Guard
Shielded VMs for Linux
Encrypted Subnets

Applikationsplattform

Moderne Applikationen werden ständig erweitert und verbessert. Wer auf veränderte Anforderungen schnell reagieren kann, macht das Rennen. Anforderung, Implementierung, Test, Rollout. Der Durchlauf dieses Zyklus schrumpft seit Jahren von mehreren Monaten auf Tage oder sogar Stunden. Serverseitig spielen Container ( Docker) und generell Linux eine immer stärkere Rolle. Diesem Trend kann und will sich auch Microsoft nicht entziehen. Spätestens seit SQL Server for Linux ist klar, dass Microsoft hier mitspielen wird.

Unterstützung von Kubernetes
Unterstützung von Red Hat open-shift
Image-Optimierung für VM- und Container-Deployments auf Core- und Nano-Servern
Linux Container direkt auf Windows Host
Linux-Tools wie ssh, curl, tar
Windows Subsystem for Linux (WSL)

Hyper-Converged Infrastructure (HCI)

Wie bei der Unterstützung hybrider Server Deployments basieren die sichtbaren HCI-Verbesserungen auf dem Windows Admin Center.

Verwaltung über zentrale Konsole ab Windows 2016 Server
Hybrid Cloud integriert
Image-Optimierung für VM- und Container-Deployments auf Core- und Nano-Servern
Verbesserte Performance

Windows Server 2019 LTSC und SAC

Der Windows Server 2019 wird im Long Term Servicing Channel oder kurz LTSC veröffentlicht. LTSC-Versionen sind die Basis für traditionelle Applikationen wie Exchange, SQL-Server Oracle und SAP. Fileserver, Printserver, Domain Controller, virtuelle Infrastrukturen und ein Software Defined Datacenter sind weitere Workloads für Server-Versionen aus dem Long Term Servicing Channel.

Windows Server mit aktiver Sofware Assurance (SA) können alternativ aus dem Semi-Annual Channel kurz SAC bezogen werden. SAC Versionen enthalten keine grafische Oberfläche und werden üblicherweise im Rahmen von DevOps für Container- und Cloud Apps produktiv genutzt. Die aktuelle SAC Version heißt Windows Server Version 1809. Weiter Informationen finden Sie in unserem Beitrag Windows Server 2019 – LTSC und SAC erklärt.