SQL Server 2025 Lizenzierung

SQL Server 2025 Lizenzierung: Alle Regeln für Standard und Enterprise, Server/CAL und Core, mit und ohne SA/CSP-Subscription. Nachschlagewerk mit Virtualisierung, Failover und Bezugswegen.

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SQL Server 2025 Lizenzierung

Microsoft lizenziert SQL Server 2025 nach zwei Modellen: Server/CAL und Core-basiert. Die Regeln unterscheiden sich je nach Edition (Standard oder Enterprise) und danach, ob Sie SA/CSP-Subscription haben.

StandardEnterprise
LizenzmodelleServer/CAL oder CoreNur Core
Max. Cores pro Instanz32Unbegrenzt
Max. RAM pro Instanz128 GBUnbegrenzt
Unbegrenzte VirtualisierungNeinNur mit SA/CSP-Subscription
Power BI Report ServerEnthaltenEnthalten

Neu in SQL Server 2025: Power BI Report Server ist jetzt in beiden Editionen enthalten, auch ohne SA/CSP-Subscription. Bei früheren Versionen war dafür Enterprise mit aktiver SA erforderlich.

Einen vollständigen Funktionsvergleich finden Sie im Editionen-Vergleich.

Standard Server/CAL ohne SA/CSP-Subscription

Das Server/CAL-Modell steht nur für die Standard Edition zur Verfügung. Es eignet sich für Umgebungen mit bekannter, stabiler Nutzerzahl.

Serverlizenz: Berechtigt zum Betrieb einer SQL Server Instanz in einer Betriebssystemumgebung (OSE). Das kann ein physischer Server oder eine VM sein. Die Anzahl der CPU-Cores spielt keine Rolle. Mehrere Instanzen in derselben OSE erfordern je eine eigene Serverlizenz (License Stacking).

CALs: Jeder Benutzer oder jedes Gerät, das auf SQL Server zugreift, braucht eine CAL. Eine CAL berechtigt zum Zugriff auf alle lizenzierten SQL Server Instanzen im Unternehmen. Sie wählen zwischen User-CALs (ein benannter Benutzer, beliebig viele Geräte) und Device-CALs (ein Gerät, beliebig viele Benutzer). CALs sind abwärtskompatibel: Eine SQL Server 2025 CAL funktioniert auch mit älteren Versionen.

Indirekter Zugriff: Auch Zugriff über Middleware oder Webanwendungen erfordert CALs. Multiplexing reduziert die Anzahl der benötigten CALs nicht. Bei Webanwendungen mit vielen oder unbekannten Nutzern ist die Core-Lizenzierung wirtschaftlicher.

Virtualisierung

Jede VM braucht eine eigene Serverlizenz. SA/CSP-Subscription ist für die Virtualisierung nicht erforderlich.

Failover

Ohne SA/CSP-Subscription gibt es keine Failover-Rechte. Jede Instanz muss einzeln lizenziert werden, auch wenn sie nur als Standby dient.

Mobilität

Lizenzen dürfen innerhalb einer Serverfarm nur alle 90 Tage verschoben werden (Ausnahme: permanenter Hardware-Ausfall). Eine Übertragung an externe Hoster oder Cloud-Anbieter ist nicht erlaubt.

Beispiel: Ein Unternehmen betreibt SQL Server Standard auf einer VM. 20 Mitarbeiter greifen direkt zu, 5 weitere über eine interne Webanwendung. Benötigt werden: 1 Serverlizenz + 25 User-CALs.

Bezugswege: CSP Dauerlizenz, OEM

Standard Server/CAL mit SA/CSP-Subscription

Alle Grundregeln aus Standard Server/CAL ohne SA/CSP-Subscription gelten weiterhin: Serverlizenz pro Instanz, CALs für alle Benutzer oder Geräte.

SA/CSP-Subscription erweitert Ihre Rechte wie folgt.

Virtualisierung

Keine Änderung gegenüber ohne SA/CSP-Subscription. Jede VM braucht eine eigene Serverlizenz. Die Virtualisierungsregeln sind bei Server/CAL unabhängig von SA/CSP-Subscription.

Failover

Pro lizenzierter aktiver Instanz erlaubt Microsoft bis zu drei passive Failover-Instanzen:

  • 1x Failover für beliebige Zwecke (typischerweise Hochverfügbarkeit im selben Rechenzentrum)
  • 2x Failover für Disaster Recovery (davon maximal 1x in Azure)

Passive Instanzen dürfen keine aktiven Workloads ausführen. Sie dürfen Datenbankkonsistenzprüfungen, Log-Backups, vollständige Backups und Ressourcen-Monitoring durchführen. Disaster-Recovery-Tests sind alle 90 Tage erlaubt. Hinweis: Auch die CALs benötigen aktive SA, damit die Failover-Rechte gelten.

Mobilität

Die 90-Tage-Frist für Verschiebungen innerhalb einer Serverfarm entfällt. Sie können Ihre Lizenzen beliebig zwischen Servern verschieben und so flexibel auf Lastverschiebungen oder Hardware-Wechsel reagieren.

Enthalten ist ebenfalls der Azure Hybrid Benefit, mit dem Sie Ihre Lizenzen in Azure nutzen können.

Die Übertragung zu einem Authorized Mobility Partner ist nur mit aktiver SA erlaubt (License Mobility). CSP-Subscriptions beinhalten dieses Recht nicht.

Upgrade-Recht

Mit SA dürfen Sie neue SQL-Server-Versionen direkt einsetzen. Server Subscriptions for Azure (MCA) bieten ebenfalls SA-äquivalente Rechte inklusive Upgrade. Bei einer CSP-Subscription für die On-Premises-Nutzung erhalten Sie hingegen kein Upgrade-Recht.

Bezugswege: CSP Subscription, Open Value mit SA

Standard Core ohne SA/CSP-Subscription

Die Core-Lizenzierung bietet unbegrenzten Benutzerzugriff ohne CALs. Sie eignet sich für Umgebungen mit vielen oder unbekannten Nutzern (z.B. Webanwendungen).

Grundregeln:

  • Microsoft verkauft Core-Lizenzen in Paketen zu je 2 Cores.
  • Minimum 4 Core-Lizenzen pro physischem Prozessor (Socket), auch wenn der Prozessor weniger Cores hat.
  • Standard Core: maximal 32 Cores pro Instanz.
  • Wenn Sie alle Cores eines Servers lizenziert haben, dürfen Sie beliebig viele SQL Server Instanzen in dieser OSE betreiben.
  • Hyper-Threading beeinflusst bei physischen Servern den Lizenzbedarf nicht.

Virtualisierung

Ohne SA/CSP-Subscription darf Standard Core nur in der physischen OSE betrieben werden. Der Betrieb in VMs ist nicht erlaubt. Wenn Sie Standard Core in VMs betreiben möchten, benötigen Sie entweder SA/CSP-Subscription oder das Server/CAL-Modell.

Failover

Ohne SA/CSP-Subscription gibt es keine Failover-Rechte. Jede Instanz muss einzeln lizenziert werden.

Mobilität

Lizenzen dürfen innerhalb einer Serverfarm nur alle 90 Tage verschoben werden (Ausnahme: permanenter Hardware-Ausfall). Eine Übertragung an externe Hoster oder Cloud-Anbieter ist nicht erlaubt.

Beispiel: Ein physischer Server hat 2 Prozessoren mit je 8 Cores. Sie benötigen 16 Core-Lizenzen (8 Pakete zu je 2 Cores). Alle Benutzer dürfen ohne weitere Lizenzen zugreifen. VMs sind in dieser Konfiguration nicht erlaubt.

Bezugswege: CSP Dauerlizenz, Open Value ohne SA, OEM

Standard Core mit SA/CSP-Subscription

Alle Grundregeln aus Standard Core ohne SA/CSP-Subscription gelten weiterhin: 2-Core-Pakete, Minimum 4 Cores pro Prozessor, maximal 32 Cores pro Instanz. SA/CSP-Subscription erweitert Ihre Rechte erheblich, vor allem bei der Virtualisierung.

Virtualisierung

Sie haben zwei Optionen:

Option A: VMs einzeln lizenzieren. Sie lizenzieren die virtuellen Cores jeder VM separat. Pro VM sind mindestens 4 Core-Lizenzen erforderlich. Das lohnt sich bei wenigen VMs mit geringem Core-Bedarf.

Option B: Host komplett lizenzieren. Sie lizenzieren alle physischen Cores des Hosts (mindestens 16 Core-Lizenzen). Die VMs dürfen zusammen maximal so viele Cores nutzen, wie Sie lizenziert haben. Das 4-Core-Minimum pro VM gilt bei dieser Option nicht.

Hyper-Threading in VMs: Wenn ein vCore auf mehr als einen Hardware-Thread gemappt ist, müssen Sie jeden Hardware-Thread lizenzieren. Das passiert typischerweise bei überprovisionierten Hosts. Bei Host-Lizenzierung zählen nur die physischen Cores.

Container: Container gelten als virtuelle OSE. Die Cores eines Containers werden als Hardware-Threads behandelt. Sie dürfen beliebig viele Container in einer bereits lizenzierten VM betreiben.

Beispiel: Sie betreiben 3 VMs mit je 4 vCores auf einem Host mit 16 physischen Cores. Option A: 12 Core-Lizenzen (3 x 4). Option B: 16 Core-Lizenzen (alle Cores des Hosts). Option A ist hier günstiger.

Failover

Pro lizenzierter aktiver Instanz erlaubt Microsoft bis zu drei passive Failover-Instanzen:

  • 1x Failover für beliebige Zwecke (typischerweise Hochverfügbarkeit)
  • 2x Failover für Disaster Recovery (davon maximal 1x in Azure)

Passive Instanzen dürfen keine aktiven Workloads ausführen. Sie dürfen Datenbankkonsistenzprüfungen, Log-Backups, vollständige Backups und Ressourcen-Monitoring durchführen. Die Anzahl der lizenzierten Cores einer passiven Instanz darf die der aktiven Instanz nicht übersteigen. DR-Tests sind alle 90 Tage erlaubt.

Lesbare Sekundäre in Always On Availability Groups gelten als aktive Instanzen und müssen vollständig lizenziert werden.

Mobilität

Die 90-Tage-Frist entfällt. Sie dürfen Ihre Lizenzen innerhalb einer Server Farm frei zwischen Hosts verschieben und so flexibel auf Lastverschiebungen oder Hardware-Wechsel reagieren.

Enthalten ist ebenfalls der Azure Hybrid Benefit, mit dem Sie Ihre Lizenzen in Azure nutzen können.

Die Übertragung zu einem Authorized Mobility Partner ist nur mit aktiver SA erlaubt (License Mobility). CSP-Subscriptions beinhalten dieses Recht nicht.

Upgrade-Recht

Mit SA dürfen Sie neue SQL-Server-Versionen direkt einsetzen. Server Subscriptions for Azure (MCA) bieten ebenfalls SA-äquivalente Rechte inklusive Upgrade. Bei einer CSP-Subscription für die On-Premises-Nutzung erhalten Sie hingegen kein Upgrade-Recht.

Bezugswege: CSP Subscription, Open Value mit SA

Enterprise Core ohne SA/CSP-Subscription

Die Enterprise Edition gibt es ausschließlich mit Core-Lizenzen. Sie bietet unbegrenzten Benutzerzugriff ohne CALs und keine Core-Obergrenze pro Instanz.

Grundregeln:

  • Microsoft verkauft Core-Lizenzen in Paketen zu je 2 Cores.
  • Minimum 4 Core-Lizenzen pro physischem Prozessor (Socket).
  • Keine Obergrenze bei der Core-Anzahl pro Instanz.
  • Wenn Sie alle Cores eines Servers lizenziert haben, dürfen Sie beliebig viele SQL Server Instanzen in dieser OSE betreiben.
  • Hyper-Threading beeinflusst bei physischen Servern den Lizenzbedarf nicht.

Virtualisierung

Ohne SA/CSP-Subscription müssen Sie alle physischen Cores des Hosts lizenzieren. Die VMs dürfen zusammen nicht mehr Cores nutzen als lizenziert. Einzelne VMs zu lizenzieren ist nicht erlaubt.

Failover

Ohne SA/CSP-Subscription gibt es keine Failover-Rechte. Jede Instanz muss einzeln lizenziert werden.

Mobilität

Lizenzen dürfen innerhalb einer Serverfarm nur alle 90 Tage verschoben werden (Ausnahme: permanenter Hardware-Ausfall). Eine Übertragung an externe Hoster oder Cloud-Anbieter ist nicht erlaubt.

Bezugswege: CSP Dauerlizenz, Open Value ohne SA

Enterprise Core mit SA/CSP-Subscription

Alle Grundregeln aus Enterprise Core ohne SA/CSP-Subscription gelten weiterhin. SA/CSP-Subscription schalten die stärksten Lizenzrechte frei, vor allem die unbegrenzte Virtualisierung.

Virtualisierung

Sie haben zwei Optionen:

Option A: VMs einzeln lizenzieren. Sie lizenzieren die virtuellen Cores jeder VM separat. Pro VM sind mindestens 4 Core-Lizenzen erforderlich.

Option B: Host komplett lizenzieren (Maximum Virtualization). Sie lizenzieren alle physischen Cores des Hosts (mindestens 16 Core-Lizenzen). Danach dürfen Sie beliebig viele VMs mit beliebig vielen Cores auf diesem Host betreiben (Maximum Virtualization). Das 4-Core-Minimum pro VM gilt bei dieser Option nicht.

Hyper-Threading in VMs: Wenn ein vCore auf mehr als einen Hardware-Thread gemappt ist, müssen Sie jeden Hardware-Thread lizenzieren. Bei Host-Lizenzierung (Option B) zählen nur die physischen Cores, die Hyper-Threading-Regel entfällt.

Container: Container gelten als virtuelle OSE. Die Cores eines Containers werden als Hardware-Threads behandelt. Sie dürfen beliebig viele Container in einer bereits lizenzierten VM betreiben.

Wichtig: Unbegrenzte Virtualisierung (Maximum Virtualization) und Lizenzmobilität schließen sich gegenseitig aus. Wenn Sie Maximum Virtualization auf einem Host nutzen, können Sie diese Lizenzen nicht gleichzeitig über License Mobility zu einem Hoster verschieben.

Beispiel: Ein Host hat 2 Prozessoren mit je 16 Cores. Sie lizenzieren alle 32 physischen Cores mit Enterprise und SA. Danach dürfen Sie beliebig viele SQL-Server-VMs auf diesem Host betreiben, unabhängig von der Anzahl der vCores.

Failover

Pro lizenzierter aktiver Instanz erlaubt Microsoft bis zu drei passive Failover-Instanzen:

  • 1x Failover für beliebige Zwecke (typischerweise Hochverfügbarkeit)
  • 2x Failover für Disaster Recovery (davon maximal 1x in Azure)

Passive Instanzen dürfen keine aktiven Workloads ausführen. Sie dürfen Datenbankkonsistenzprüfungen, Log-Backups, vollständige Backups und Ressourcen-Monitoring durchführen. Die Anzahl der lizenzierten Cores einer passiven Instanz darf die der aktiven Instanz nicht übersteigen. DR-Tests sind alle 90 Tage erlaubt.

Lesbare Sekundäre in Always On Availability Groups gelten als aktive Instanzen und müssen vollständig lizenziert werden.

Mobilität

Die 90-Tage-Frist entfällt. Sie dürfen Ihre Lizenzen innerhalb einer Server Farm frei zwischen Hosts verschieben und so flexibel auf Lastverschiebungen oder Hardware-Wechsel reagieren.

Enthalten ist ebenfalls der Azure Hybrid Benefit, mit dem Sie Ihre Lizenzen in Azure nutzen können.

Die Übertragung zu einem Authorized Mobility Partner ist nur mit aktiver SA erlaubt (License Mobility). CSP-Subscriptions beinhalten dieses Recht nicht.

Upgrade-Recht

Mit SA dürfen Sie neue SQL-Server-Versionen direkt einsetzen. Server Subscriptions for Azure (MCA) bieten ebenfalls SA-äquivalente Rechte inklusive Upgrade. Bei einer CSP-Subscription für die On-Premises-Nutzung erhalten Sie hingegen kein Upgrade-Recht.

Bezugswege: CSP Subscription, Open Value mit SA

Bezugswege

Der Bezugsweg bestimmt nicht nur den Preis, sondern auch Ihre Rechte bei Virtualisierung, Mobilität und Upgrades.

BezugswegDauerlizenzVM-Lizenzierung (Core)Failover-RechteUpgrade-Recht
CSP DauerlizenzJaNeinNeinNein
CSP Subscription (on‑premises)NeinJaJaNein
Server Subscriptions for Azure (MCA)NeinJaJaJa
Open ValueJaNeinNeinNein
Open Value mit SAJaJaJaJa
OEMnur Std.NeinNeinNein

CSP Dauerlizenzen

Enthalten keine Software Assurance. Ein Downgrade-Recht auf ältere SQL-Server-Versionen ist laut Product Terms (MCA)  enthalten.

CSP Subscriptions (on-premises)

Bieten ähnliche Rechte wie Software Assurance: VM-Lizenzierung, Failover-Rechte, Lizenzmobilität innerhalb der Serverfarm und Azure Hybrid Benefit. Wichtige Unterschiede zu SA: Sie erhalten bei On-Premises-Nutzung kein Upgrade-Recht auf neue SQL-Server-Versionen und keine License Mobility zu Authorized Mobility Partners.

Server Subscriptions for Azure (MCA)

Bieten SA-äquivalente Rechte inklusive Upgrade auf neue Versionen, Azure Hybrid Benefit, Failover-Rechte und flexible Virtualisierung. Im Unterschied zu klassischem VL + SA ist jedoch keine License Mobility through SA enthalten.

Open Value

Kombiniert Dauerlizenzen mit optionaler Software Assurance (initial 3 Jahre). Die SA kann anschließend verlängert werden. Dieses Programm eignet sich für Unternehmen, die langfristig planen und alle SA-Vorteile nutzen möchten, einschließlich Upgrade-Recht.

OEM

Dauerlizenzen für die Standard Edition zum günstigen Einstiegspreis. Downgrade-Rechte sind laut EULA enthalten, allerdings stellt Microsoft keine Installationsmedien oder Keys für ältere Versionen bereit. Dafür wird ein Downgrade-Kit vom OEM-Hersteller benötigt. OEM-Lizenzen enthalten kein Re-Imaging-Recht. Die Lizenz ist an die Hardware gebunden und darf nicht auf einen anderen Server übertragen werden. Wer innerhalb von 90 Tagen nach Kauf Software Assurance ergänzt, erhält die vollen Volumenlizenz-Rechte (Upgrade, Lizenzmobilität, erweiterte Virtualisierung). Details und Preise finden Sie auf der SQL Server OEM Seite.

Azure

Für SQL Server in der Azure-Cloud erfolgt die Abrechnung verbrauchsabhängig über den Azure Plan. Separate Lizenzen sind nicht erforderlich. Alternativ können Sie vorhandene Lizenzen mit SA oder CSP-Subscription über den Azure Hybrid Benefit in Azure nutzen.

SQL Server 2025 folgt dem Modern Servicing Model mit 5 Jahren Mainstream Support. Details unter SQL Server Servicing Model.

FAQ

Was ist der Azure Hybrid Benefit?

Der Azure Hybrid Benefit ermöglicht die Migration von SQL Server Lizenzen in die Azure Cloud. Das Recht ist in Software Assurance und CSP-Subscriptions enthalten.

Die Umrechnung hängt von der Edition und dem Azure-Dienst ab. Beispiel für Enterprise: 16 Core-Lizenzen berechtigen zu 16 vCores bei Business-Critical-Instanzen oder 64 vCores bei General-Purpose-Instanzen.

Weitere Vorteile mit SA oder CSP-Subscription in Azure: Unbegrenzte Virtualisierung auf Azure Dedicated Host, ein Dual-Use-Recht (Cloud + lokal) für 180 Tage zur Migration und kostenlose Extended Security Updates (ESU).

Habe ich ein Recht auf neue SQL-Server-Versionen?

Mit aktiver Software Assurance können Sie neue SQL-Server-Versionen direkt produktiv einsetzen. Server Subscriptions for Azure (MCA) bieten ebenfalls SA-äquivalente Rechte inklusive Upgrade. Bei einer CSP-Subscription für die On-Premises-Nutzung erhalten Sie hingegen kein Upgrade-Recht auf neue Versionen.

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